Mit 10 von 12 möglichen Punkten hat Fabian das Osterblitz 2026 gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Christoph und Karl mit jeweils 9,5 Punkten. Insgesamt 13 Kaponieros nahmen an dem traditionellen Frühjahresturnier teil.

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Mit 10 von 12 möglichen Punkten hat Fabian das Osterblitz 2026 gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Christoph und Karl mit jeweils 9,5 Punkten. Insgesamt 13 Kaponieros nahmen an dem traditionellen Frühjahresturnier teil.

Die Vereinsmeisterschaften 2026 sind in vollem Gange. Insgesamt 21 Kaponieros, Kaponierinhos und Kapinierinha haben sich für das Turnier angemeldet. Wenn wir so etwas hätten wie ein vereinsinternes Statistikbuch, könnte man sicherlich von einer Rekordteilnahme sprechen. Dass so viele Schachspielerinnen und Schachspieler bei der Vereinsmeisterschaft mitmachen, hätten wir uns vor geraumer Zeit nicht erträumen können. Superduper!
Eine Veränderung brachte die gestiegene Teilnehmerzahl mit sich: Im Gegensatz zum letzten Jahr spielen wir diesmal in zwei Gruppen, A und B, sortiert nach Spielstärke. Am Ende treffen die Gruppensieger im Finale aufeinander.
B-Gruppe
Makellos in das mit Abstand prestigeträchtigste Turnier Deutschlands gestartet ist Karl, einer unserer jungen Wilden. Wild trifft es dabei ganz gut, denn so lässt sich das ständige Auf und Ab in der Partie zwischen ihm (Schwarz) und Viktor (Weiß) in der zweiten Runde am besten beschreiben. Wie zu erwarten, baute sich unser langjähriger Routinier Viktor in Ruhe auf, auch Karl eröffnete lehrbuchgetreu. Alles schrie nach Ausgleich, ehe Karl ein gewollter (?!) Fehler unterlief.

Viktor, in Manier eines eiskalten Elfmeterschützen (wie Andi Brehme 1990, links unten, unhaltbar), nahm den freien Bauern und hatte – jetzt kommt meine genieverdächtige, fast schon tautologische Schlussfolgerung – einen Bauern mehr. Diesen materiellen Vorsprung hielt Viktor zunächst, jedoch verschlechterte sich seine Stellung schrittweise. Schließlich kam es zur „wilden“ Taktiksequenz.

Viktor entschied sich jedoch für einen der „jeden anderen“ Züge, woraufhin Karl blitzschnell eine fast schon spielentscheidende Fesselung aufstellte.

Viktor versuchte sein Glück und stellte eine letzte listige Falle auf und Karl, zu gierig nach der Figur und gedanklich schon auf der Zielgeraden wähnend, fiel drauf rein.

Die Leichtfiguren tauschten sich ab und auch die zwei Damen flogen vom Brett. Zählte man nun das Material durch, hatte Viktor immer noch diesen einen Bauern mehr. Und ausgerechnet dieser Bauer wurde Viktor zum Verhängnis.

Und nun zeigte sich, warum Aktivität so wichtig ist beim Schach.

Karl übte Druck auf den weißen Bauern auf, gewann diesen und zwang Viktor im Turmendspiel in die Knie.

Fazit: Karl gewinnt mit taktischer Finesse und einer ordentlichen Portion Glück gegen Viktor, dem nur zwei wirkungsvolle Fehler widerfuhren. Die Tabelle in Gruppe B:
A-Gruppe
In der A-Gruppe traf Guido (Habemus Guidom!! (bestimmt richtig dekliniert), unser großzügiger Getränkespender für das Grillfest nächste Woche Sonntag (liebes Vereinsmitglied, wenn du diese Stelle hier gerade liest und immer noch nicht geschrieben hast, was du zum Grillfest mitnehmen möchtest, dann sei doch so lieb und kümmere dich [GEFÄLLIGST] drum – danke 😊) auf K.P. (über diese stilvolle Abkürzung berichteten wir einst). Und grundgütiger, bitte lieber Schachgott, schütze alle Schwarzspielenden Schachspieler vor diesem ersten Zug.

Gerade wenn man nicht ständig mit Systemeröffnungen dieser Art konfrontiert ist, steht man schneller als man denkt mit dem Rücken zur Wand. Auch K.P. tat sich mit der guidoischen Stoizismus-Variante schwer.

Den einzigen nennenswerten Lichtblick kreierte K.P. am Damenflügel, ein einsamer schwarze a-Bauer, der im richtigen Moment das gesamte Bollwerk aufreißen könnte. Problem des ganzen Vorhabens war, dass Guido diesen Bauern ins Visier seiner Angriffsbemühungen nahm.

K.P. warf nun alles in die Waagschale, ließ sich auf einen Boa constrictor Partieverlauf (vom Gegner langsam erwürgt zu werden) nicht ein und entschied sich für das absolut materielle und offensive Ungleichgewicht (ein echter Kaponiero!). Er tauschte seine Dame gegen zwei Leichtfiguren, „wild“ trifft es demnach auch hier ziemlich gut. Gereicht hat es am Ende trotzdem nicht.

K.P. gab sich wenig später geschlagen und reichte dem Getränkespender unseres Vertrauens die Hand. Der erste Coup, dem Guido gelang. Weitere werden wahrscheinlich folgen…
Tabelle A-Gruppe:
Auch wenn die Berichterstattung im Januar und noch bis in den Februar hinein etwas reduziert werden muss, wollen wir nicht vorenthalten, welche sensationellen Turniersiege unseren Kaponierinhos im Januar gelungen sind.
Allen voran ist die Leistung von Immanuel zu erwähnen, der beim C-Open der Niedersächsischen Meisterschaften mit 6 aus 7 Punkten den Turniersieg errang. Dabei konnte er die ersten fünf Partien für sich entscheiden.

Und wenn wir schon bei den C-Turnieren sind: Illia gewann am vergangenen Wochenende den Nordwest-Cup ebenfalls mit 6 aus 7 Punkten und wurde damit klarer Turniersieger.

Das ist nicht nur gut, sondern schlichtweg herausragend – und angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre im Verein ein deutliches Indiz dafür, dass es spürbar vorangeht.
Mit 16 von möglichen 17 Punkten hat Günter das diesjährige Weihnachtsblitzturnier souverän für sich entschieden. Von Beginn an dominierte er das Turnier gemeinsam mit Maxim, dicht gefolgt von Klaus Peter. Am Ende belegten diese drei Spieler folgerichtig auch die ersten drei Plätze:

Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung: Insgesamt nahmen 18 Kaponieros am Weihnachtsblitzturnier teil. Zum Vergleich: Ende 2023 waren es lediglich zehn Spieler, von denen diesmal etwa die Hälfte nicht am Turnier teilgenommen hat.
Die Tabelle:

Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen im Finale gegen Ralf sicherte sich Dirk Schmitt am vergangenen Freitagabend den Stadtpokaltitel. Bereits aus der Eröffnung heraus erarbeitete sich Dirk eine bessere Stellung, die er im weiteren Verlauf der Partie konsequent ausbaute.


Am Ende holte er sich den Titel verdient zurück.
Auf dem Weg ins Finale besiegte er in der ersten Runde Klaus Peter und überstand anschließend eine schwierige Stellung gegen Danill. Im Finale ließ er schließlich nichts mehr anbrennen.

Dirk, der den Stadtpokal über Jahre hinweg nahezu im Abonnement gewonnen hatte, beendet damit eine einjährige Durststrecke. Im Vorjahr konnte sich Kai den Titel sichern, nun wandert der Pokal wieder zurück zu seinem langjährigen Seriensieger.
Als Ralf das Ergebnis des Strafenkatalogs vorlas, zog er gewissermaßen den Schlussstrich unter das vergangene Wochenende. Dass am Ende nur acht Euro zusammenkamen, war dabei fast schon verwunderlich, flogen doch immer wieder Figuren zu Boden. Denn für jede zu Boden gefallene Figur sollte die Kaponiero-Kasse klingeln, wie Ralf zu Beginn der niedersächsischen Blitz-Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften scherzhaft ankündigte, die am vergangenen Wochenende bei uns im beschaulichen Vechta im Pfarrheim Maria Frieden stattfanden.

Schachspieler aus dem gesamten Bundesland waren angereist, um den besten Blitzspieler und die beste Blitzmannschaft Niedersachsens zu küren. Auch wir Kaponieros waren an beiden Turnieren vertreten. Am Samstag beim Einzelblitz gingen Nazar, Dirk, Maksym, Christoph, Karl und ich an den Start.
Unsere besten Pferde im Stall, Nazar und Dirk, ließen ihr Potenzial zwar immer mal wieder aufblitzen (lol), doch am Ende performten sie nicht besser als ihr Erwartungswert. Auch Maksym, Christoph und ich spielten eher durchschnittlich, sodass es schließlich wieder Karl war, der hervorzuheben ist.

Zwar holte Karl „nur“ fünf Punkte, darunter Siege gegen Dirk und Christoph sowie Remis gegen Nazar und Maksym, doch angesichts des stark besetzten Feldes war seine Leistung durchaus beachtlich.

Am Ende setzte sich Tobias Vöge vom HSK Lister Turm durch, gefolgt von Hannes Ewert (SV Hellern) auf dem zweiten und Wilfried Bode (Hamelner SV) auf dem dritten Platz.


Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Mannschaftsblitz. Klangvolle Vereinsnamen wie Lehrte, Hameln, Lister Turm, Nordhorn Blanke und Uelzen fanden den Weg zu uns, wo sie zunächst in Ralf Westerhoffs Proseminar über die katholischen Bräuche der Stadt eingeführt wurden.
Wir Kaponieros gingen mit zwei Mannschaften ins Turnier: Zum einen durch die reguläre Qualifikation und zum anderen aufgrund eines Freiplatzes als Ausrichter. Und man höre und staune, in einem Feld mit vielen Oberligisten und Landesligisten konnte sich unsere erste Mannschaft (Nazar, Dirk, Maksym und ich) glänzend behaupten. Am Ende belegten wir den fünften Platz, noch vor Uelzen, Braunschweig, Hameln II und unseren ärgsten Bezirksblitzkonkurrenten Bad Zwischenahn (zum Glück).

Unsere zweite Mannschaft (Guido, Christoph, Karl, Fabian und Daniel) musste hingegen etwas Lehrgeld zahlen und landete ohne Mannschaftspunkt auf dem letzten Platz. Dennoch gab es einige knappe Duelle, in denen ein Punkt durchaus möglich gewesen wäre. Häufig war es „die verdammte Zeit“ (Daniel), die „echt schon ungemütlich“ (Guido) wurde und dazu führte, dass man trotz besserer Stellung den Kürzeren zog.
Das Turnier wurde vom Hamelner SV dominiert, der Platz eins belegte. Zweiter wurde der HSK Lister Turm, und Nordhorn Blanke sicherte sich den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die drei Mannschaften zur Qualifikation für die Norddeutsche Blitzmeisterschaft. Ein optionaler Glückwunsch geht auch an Lehrte, die sich möglicherweise (vielleicht, unter gewissen Umständen?) ebenfalls für die Norddeutsche qualifiziert haben, da Lister Turm bereits im Vorfeld als Qualifikant feststand.
Wir möchten uns bei allen Schachfreunden bedanken, die weite Strecken auf sich genommen haben, und hoffen, dass ihre Rückreise genauso unkompliziert und problemlos verlief wie die Anreise. Ein besonderer Dank geht an unser Schiedsrichtertrio Eckhard, Dirk und Stefan. Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich auch Ralf für die gesamte Organisation des Turniers. Ebenso möchten wir seiner Tochter danken, die ihn während der Mittagspause unterstützte.
Wir freuen uns schon darauf, euch vielleicht nächstes Jahr im gleichen Rahmen wiederzusehen oder aber bei einem noch größeren Event 😉 Und spätestens 2030 sehen wir uns beim Open mit 1200 Teilnehmern.


Der Pokal schreibt bekanntermaßen seine eigenen Gesetze: Die im Fußball gern gebrauchte Redewendung, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Außenseiter einen Favoriten aus dem Pokal wirft, scheint auch für den Schachsport zu gelten. Anders lässt sich nicht erklären, wieso Titelverteidiger Kai gegen Ralf bereits im Viertelfinale des Vechtaer Stadtpokals ausscheidet. Außer vielleicht mit der Tatsache, dass Ralf durchgehend der bessere Schachspieler war und den fast 200 Elo-Punkte stärkeren Titelverteidiger nach allen Regeln der Kunst düpierte. Ralf freudiges Offensivschach kulminierte in einem sehenswerten taktischen Ende.

Anders als Kai wurde Dirk seiner Favoritentolle gerecht und schlug Sahim relativ problemlos nach noch nicht einmal 30 Zügen. Sahim versuchte zwar mutig anzugreifen, doch Dirk zog ihm mit perfektem Gegenspiel den Zahn.

Währenddessen deutete in der Begegnung zwischen Guido und Manfred vieles daraufhin, dass erst ein Stichkampf die Entscheidung bringen würde. Die klassische Partie verlief weitestgehend ausgeglichen und mündete in ein Springerendspiel, aus dem kein Sieger hervortrat. In der Schnellschachpartie setzte sich Guido schließlich durch und zieht damit ins Halbfinale ein.

Ebenfalls über den Stichkampf findet Danill den Weg in die nächste Runde. Zunächst schien es so, als würde er Fabian bereits in der klassischen Partie besiegen können. Doch sein Vorteil kippte in ein Endspiel, in dem auf einmal Fabian Oberwasser hatte. Den Gewinnweg sah aber auch er nicht, sodass es im klassischen Schach mit Remis endete.

Im Halbfinale stehen also Dirk, Guido, Ralf und Danill. Die nächste Runde wird von Günter am 07.11. ausgelost, eine Woche darauf steigt dann der Kampf um den Einzug ins Finale.

Auch wenn sich die Außenseiter bis ins Endspiel kämpfen konnten, setzten sich alle Favoriten wie erwartet durch: Am vergangenen Freitagabend wurde im Pfarrheim Maria Frieden die erste Hauptrunde des Stadtpokals 2025 ausgetragen. In diesem Rahmen kamen auch unsere DGT-Bretter zum allerersten Mal zum Einsatz. Und wer die Partien live mitverfolgte, stellte schnell fest, dass die Favoriten würden lange knabbern müssen, ehe sie in die Siegerstraße hätten einbiegen können.
Ben stand gegen Guido nach der Eröffnung sogar besser, bevor die Partie sich in ein vermeintlich dahinplätscherndes Endspiel entwickelte. Erst als Ben einen folgenschweren Bauernvorstoß zog und Guido die Möglichkeit gab, sich mit seinem Springer durch die Bauernkette durchzufressen, kippte die Partie zugunsten Weiß.

Auch zwischen Manfred und Immanuel sah es lange ausgeglichen aus, bevor Manfred dank seiner Erfahrung einen Vorteil erspielen konnte. Der Drops war dann gelutscht, nachdem Immanuel etwas seinen schwarzen Turm zum Abtausch angeboten und die Partie in ein aus seiner Sicht chancenloses Bauernendspiel überführt hatte.

Spannend ging es an dem Abend in der Top-Begegnung zwischen Dirk und Klaus Peter zu. K.P. kam überraschend gut und mit einem gehörigen Zeitvorteil aus der Eröffnung heraus. Nach und nach erarbeitete sich unser Spitzenbrett der ersten Mannschaft aber einen Vorteil, den er im Turmendspiel verwerten konnte.

Bereits diesen Freitag findet die nächste Runde des Stadtpokals statt. Die Paarungen lauten:
Ralf – Kai
Sahim – Dirk
Guido – Manfred
Danill – Fabian
Am vergangenen Freitag startete im Pfarrheim Maria Frieden der diesjährige Stadtpokal, an dem 14 Kaponieros teilnehmen. Wie auch schon im letzten Jahr wird das Turnier dankenswerterweise von Günter organisiert und geleitet. Folgende Paarungen wurden in der ersten Runde von Andreas ausgelost:

Spielfrei und für die nächste Runde bereits qualifiziert sind Danill und ich (Kai). Da einige Spieler zur ersten Runde nicht erscheinen konnten, wurden lediglich zwei Partien ausgetragen. Während Fabian innerhalb kürzester Zeit Karl bezwang, konnte Ralf Mark schlagen.

Die Termine des Stadtpokals:
24.10. (Hauptrunde)
14.11.
28.11.
05.12. (falls erforderlich)
Karl hat beim traditionellen Schnellschachturnier des Unterbezirks für eine kleine Sensation gesorgt: Mit starken 5,5 Punkten sicherte er sich seinen ersten Turniersieg im Herrenbereich.
Ebenfalls 5,5 Punkte erreichte Aleksei, der damit ein beeindruckendes Debüt als Kaponiero feierte. Nur die Feinwertung entschied letztlich über den Turniersieg zugunsten von Karl.
Insgesamt nahmen 15 Schachspieler an den Schnellschach-Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Südoldenburg teil, darunter 11 Teilnehmer aus Vechta. Das Turnier war geprägt von spannenden Partien, knappen Entscheidungen und großem Kampfgeist an allen Brettern.
Mit dem Sieg von Karl und dem starken Auftreten von Aleksei zeigten die Vechtaer Spieler einmal mehr ihre Stärke im Bezirksvergleich.

Wie schon im vergangenen Jahr konnte Klaus Peter erneut den Titel des Vereinsmeisters erringen. Von Beginn an zog er an der Spitze einsam seine Kreise und holte am Ende beeindruckende 12 von 13 möglichen Punkten – eine souveräne Vorstellung, die seinen verdienten Triumph sicherte.
Dicht auf den Fersen war ihm unser Häuptling Rainer, der mit 11 Punkten ein starkes Ergebnis erzielte. Den dritten Platz sicherte sich Mark mit 9 Punkten, der ebenfalls eine überzeugende Meisterschaft spielte.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Leistungsdichte im Verein ist deutlich enger geworden – besonders unsere Jugendlichen Danill und Fabian haben in diesem Jahr einen spürbaren Leistungssprung gemacht. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Zukunft.
Maksym hat es schon wieder getan: Nachdem unser Neuzugang das traditionelle Stoppelmarktturnier gewinnen konnte, siegte er nun auch beim nicht weniger traditionsreichen Barnstorfer Open und entthronte damit Seriensieger Claudius Gottstein, der das Turnier achtmal in Folge gewinnen konnte.

Nicht nur Maksym überzeugte aus Kaponier Vechta Sicht, auch Rainer, der mit 5,5 Punkten Zweiter wurde und Fabian mit fünf Punkten zeigten sehr ansprechende Leistungen. Die Endtabelle:

Bereits vor dem traditionellen Christian Walter Chess Open am vergangenen Stoppelmarktsonntag nahmen einige unserer Kaponierinhos an einem Quickstepturnier in Bremen teil. Gespielt wurde in verschiedenen Vierergruppen im Modus „Jeder-gegen-Jeden“.
Sowohl Mischa als auch Volodymyr räumten ab und wurden jeweils Erster in ihren Gruppen. Herzlichen Glückwunsch euch beiden.


Lediglich einen halben Punkt gab er ab: Neuzugang Maksym Borshchov gewann am Stoppelmarktsonntag das 6. Christian Walter Chess Open und fuhr damit seinen ersten Turniersieg als Kaponiero ein. Als Favorit gestartet, setzte er sich im 18-köpfigen Teilnehmerfeld mit 6,5/7 Punkten durch. Nur in der sechsten Runde gegen Mark musste er sich im ungleichfarbigen Läuferendspiel mit einem halben Punkt begnügen.

Überraschungszweiter wurde Fabian mit 5,5 Punkten, gefolgt von eben jenen Mark, der fünf Zähler auf dem Konto hatte.


Schachlich ebenfalls überzeugend war der Auftritt von Illia, der am Ende Vierter wurde. Die Endtabelle:

Für einige war es das erste Schachturnier überhaupt – bei bestem Wetter, einer angenehmen Spielatmosphäre und sehr guter Laune wurden knapp zwei Stunden die Figuren über die Bretter gezogen.
Weitere Bilder:



Wir bedanken uns bei den Betreibern des alkoholfreien Zeltes und dem kompletten Organisatoren-Team, die das Schachturnier ermöglicht haben. Wir hoffen auf die Fortsetzung des 7. CWCO im nächsten Jahr.
Vom 4. bis 8. August fanden in Thessaloniki die Jugendeuropameisterschaften im Schnellschach und Blitzschach statt. Auch einer unserer talentiertesten Kaponierinhos, Illia Burdielov, nahm an dem Turnier teil. Illia startete mit einem Sieg im Schnellschachformat, ehe zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner folgten. Anschließend gewann Illia zwei Partien in Folge, womit er Anschluss zur Spitze hielt. In den vier verbliebenen Partien wechselten sich Niederlage und Sieg ab, sodass am Ende fünf von neun möglichen Punkten heraussprangen, womit er im oberen Mittelfeld der Tabelle landete und seinem Erwartungswert gerecht werden konnte.


Eine vergleichbare Leistung und Platzierung erzielte er im Blitzturnier. Allerdings hagelte es nach einem makellosen Start viele Niederlagen für Illia. Erst zum Ende hin drehte er nochmal auf und gewann vier Partien in Folge. Schlussendlich landete er mit neun von 18 möglichen Zählern auf dem 26. Rang.


Insgesamt spielte Illia ein sehr solides Turnier und hat viele schachliche Erfahrungen gesammelt, die ihm auf seinem weiteren Weg helfen werden. Gut gemacht, Illia!
Vor den Jugendeuropameisterschaften hat die Oldenburgische Volkszeitung ein schönes Portrait über Illia geschrieben. Nachlesen könnt ihr es hier: https://www.om-online.de/om/illia-burdielov-spielt-seit-1-5-jahren-schach-und-faehrt-zur-jugendeuropameisterschaft-782685
In eher ungewöhnlichen Gefilden nahm Nazar Anfang Juli an einem Turnier teil – und überzeugte!
Mit einer Bremer Delegation fuhr unser Schachtalent in den tiefen Süden, um sich dort mit 107 schachbegeisterten Nachwusspielern in der Turnhalle auf dem Campusgelände des FC Bayern München zu messen.
Am Ende gewann Nazar in der Altersklasse U 18 und sicherte sich damit die Erwähnung auf den Websiten der zweit- und dritttollsten Schachabteilungen/-vereine dieses Planeten:
https://fcbayern.com/schach/de/jugend/turniere/kids-und-teens-cup/a2025-ktc-bericht-ergebnisse
https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250717-hoe/

Auf die Homepage des schlafenden Riesen hat er es mit diesem Artikel auch geschafft.
Herzliche Grüße an unsere Bremer Schachfreunde und vielen Dank für die Organisation der Fahrt dorthin.
Dass Klaus Peter sich aktuell in bestechender Form befindet, zeigt nicht nur der Zwischenstand in der Vereinsmeisterschaft, wo er mit gerade mal einen halben abgegebenen Punkt Topfavorit auf den Titel ist.

Zuletzt stellte er auch beim Bremer Frühlingsopen unter Beweis, wieso man in der kommenden Saison mit ihm rechnen kann. Mit 5,5 aus 7 landete er im stark besetzten Teilnehmerfeld auf einem grandiosen zweiten Platz. Nur FM Olaf Steffens holte mehr Punkte.
Zum Turnierbericht des SV Werder Bremen: https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250627-mil/
Am vergangenen Freitag wurden im Pfarrheim zwei Spiele der Vereinsmeisterschaft 2025 nachgeholt.
Während Ralf Fabian in einer taktisch geprägten Partie besiegen konnte, rang Andreas Viktor nach langem Kampf im Endspiel nieder.



Am Ende war es, wie auch im letzten Jahr, ein hauchdünner Vorsprung, der uns (Kaponier Vechta I) erneut den Titel des Bezirksmeisters im Mannschaftsblitzen bescherte. Acht Mannschaften (SK Jever I & II, Bad Zwischenahn, Wilhelmshavener SC, SK Union Oldenburg, SF Quakenbrück, SV Kaponier Vechta I & II) nahmen am Sonntagvormittag an den Bezirksblitzmeisterschaften teil. Und von den acht Teams lieferten sich Bad Zwischenahn, Union Oldenburg und unsere Wenigkeit lange Zeit ein Kopf-an-Kopf Rennen.

Nach der Hinrunde sah es noch so aus, als müssten wir sogar um die Qualifikation zur Landesmeisterschaft bangen. Drei Unentschieden, darunter zwei verzeihliche gegen unsere ärgsten Konkurrenten, Bad Zwischenahn und Union Oldenburg, und ein vermeidbares gegen das nominell schwächere Jever II, bedeuteten zunächst Rang drei im Zwischenfazit. In der Rückrunde blieben wir – in der Aufstellung: Nazar, Dirk, ich (Kai) und Christoph – aber verlustpunktfrei und sicherten uns denkbar knapp vor Bad Zwischenahn den Titel.

Auch unsere Zwote an dem Tag (Klaus Peter, Günter, Fabian und Danill) brachten einige ins Straucheln. Am Ende landete unsere zweite Mannschaft mit sieben Mannschaftspunkten auf dem 7. Rang.

Beim anschließenden Einzelblitz stellte Dirk einmal mehr unter Beweis, warum er der vermutlich stärkste Blitzspieler des Bezirks Oldenburg-Ostfriesland ist. Obwohl sich das Teilnehmerfeld sehen ließ, behielt Dirk gegen alle Kaliber des Turniers die weiße Weste und feierte erfolgreich die Titelverteidigung.

Weitere Fotos vom Turnier:





Bei der diesjährigen Klubmeisterschaft in Wildeshausen waren gleich zwei Kaponieros erfolgreich. Gespielt wurde in drei Vierergruppen, sortiert nach Spielstärke. In Gruppe A konnte Ralf sensationell gewinnen. Er ließ sogar Martin und Rainer hinter sich, die vor Turnierbeginn noch deutlich höher gesetzt waren.

Die weiße Weste von sechs Siegen in sechs Spielen blieb ihm nur dank Koronowski verwehrt, dem er in der zweiten Runde unterlag.

Die vereinsinternen Duelle konnte Ralf allesamt für sich entscheiden. Ein echter Coup für unseren Manager.

Neben Ralf konnte auch Fabian seine Gruppe gewinnen. Ihm gelang sogar das Kunststück, in allen Partien die Oberhand zu behalten.

Die Wildehausener Konkurrenz konnte er deutlich hinter sich weisen. Für Fabian war es der erste Turniersieg im Seniorenbereich überhaupt, wofür er zahlreiche Glückwünsche entgegengebracht bekommen hat.

Alles in allem eine sehr gelungene Klubmeisterschaft für unsere Kaponieros.

Wir gratulieren Ralf & Fabian zu Ihren tollen Erfolgen!