Kategorien
Kaponieros on tour Training und Vereinsabend

Diepholzer Kreismeisterschaft in Barnstorf

Während in Varrel der NSV-Pokal ausgetragen wurde, machte sich am vergangenen Sonntag eine Kaponiero Delegation auf den Weg nach Barnstorf, um an der Diepholzer Kreismeisterschaft teilzunehmen. Gespielt wurde in Dreierteams im Schnellschachmodus mit 20 Minuten pro Spieler und Partie.

Das Turniergeschehen wurde klar von der Mannschaft aus Kirchweyhe dominiert, die mit drei Titelträger/innen angereist war. Für starke Einzelergebnisse aus Vechtaer Sicht sorgten insbesondere Sahim, Rainer und Mark. Die vollständigen Einzelergebnisse sind der Tabelle zu entnehmen.

Kategorien
Kaponieros on tour

Jugend forscht beim NSV-Pokal

Vom 05. bis 07.06. fand in Varrel der diesjährige NSV-Pokal statt, an dem 23 Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen teilnahmen. Unter dem Motto „Jugend forscht“ gingen wir mit Fabian, Immanuel, Karl und mir an den Start. Zwar gehörten wir nominell zur oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes, allerdings auch nur deshalb, weil mit Dirk und Nazar zwei Spieler gemeldet waren, die nicht zum Einsatz kamen und unseren Elo-Schnitt deutlich anhoben. Wie würde sich also das Team „Kaponierinho/o“ schlagen, das in den meisten Begegnungen als Außenseiter ins Rennen ging?

Optimale Bedingungen sorgten für ein gelungenes Turnierwochenende

Die erste Runde verlief überraschend erfolgreich. Vor allem die Jugendlichen lieferten stark ab. Karl gewann am vierten Brett souverän, nachdem sein Gegner ihn zu einem schnellen Damenangriff eingeladen hatte.

Den ersten Punkt des Turniers steuerte Karl bei.

Ich selbst wurde am Spitzenbrett hingegen komplett überspielt und musste früh die Segel streichen. Für echte Spannung sorgten anschließend Immanuel und Fabian. In einer dramatischen Zeitnotschlacht setzte sich Immanuel durch, nachdem er gefühlt zehn Züge lang nur vom Inkrement gelebt hatte.

Bobby setzte sich in einem hart umkämpften Damenendspiel durch.

Da Fabian das Geschehen aus dem Augenwinkel verfolgte, nahm er das Remisangebot seines Gegners an und sicherte damit den Mannschaftserfolg. Endstand: 2,5:1,5 für uns!

Mit seinem Remis in ausgeglichener Stellung machte Fabian den ersten Mannschaftssieg perfekt.

In den Runden zwei bis vier mussten wir uns allerdings jeweils deutlich geschlagen geben. Gegen Göttingen (0,5:3,5), Turm Lüneburg (0,5:3,5) und Bad Bevensen (1:3) waren wir letztlich chancenlos. Zwar sahen einige Stellungen zwischenzeitlich durchaus vielversprechend aus, doch im weiteren Verlauf machte sich der Spielstärkeunterschied bemerkbar.

So kam es in der Schlussrunde zum Duell mit Lehrheide – einem Gegner auf Augenhöhe und einer guten Gelegenheit, noch einmal wichtige Punkte für die Moral zu sammeln. Erneut war es Karl, der mit einem energischen Königsangriff für die frühe Führung sorgte. Wenig später einigte sich Fabian mit seinem Gegner auf Remis. Auch ich konnte am Ende des Turniers immerhin von mir behaupten, ein mannschaftsdienliches Remis gerettet zu haben. Da Immanuel alias „Bobby“ sein Endspiel schließlich verlor, endete der Mannschaftskampf mit einem versöhnlichen 2:2.

Für mich lief das Turnier nicht wie erhofft, dafür überzeugten die Jungspunde umso mehr.

Fazit: Drei Punkte aus fünf Mannschaftskämpfen entsprechen in etwa dem, was angesichts der starken Gegnerschaft zu erwarten war. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt daher zufrieden sein.

Abschließend gehen die Glückwünsche an unsere Bezirksfreunde aus Oldenburg, denen mit dem Gewinn des NSV-Pokals wohl der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte gelungen ist.

Kategorien
Kaponieros on tour

Sonne, Schach und Spaß – erfolgreicher Wochenendtrip nach Sottrum

Vom 29. – 31. Mai hat der Schachclub Sottrum in die Räumlichkeiten des Gasthofs Röhrs zum diesjährigen Wieste Cup eingeladen. Die Gelegenheit, an einem NSV-Grand Prix Turnier in erreichbarer Nähe teilzunehmen, ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Daher machte sich am Freitagnachmittag eine siebenköpfige Kaponiero/a Delegation auf den Weg. Übernachtet wurde in einer nahe gelegenen Pension, unter den Dächern des Himmels Waffensen (ja, den Ort gibt es), mit schöner Terrasse und Ausblick auf idyllisches Grün. Bis auf eine regnerische Ausnahme war das Wetter fabelhaft, entsprechend war die Stimmung, allen punktuellen sportlichen Tiefs zum Trotz, durchweg positiv.

B-Open

Schachlich erfolgreich lief es besonders für einen von uns. Obwohl Karl mit einer Niederlage in das B-Open gestartet war, rollte er das Feld von hinten auf und landete dank einer Serie von vier Siegen in Folge auf dem 4. Platz, wodurch er einen kleinen Geldpreis abstauben konnte.

Einen der vorderen Plätze im B-Open hätte sicherlich auch Danill verdient gehabt. Lange Zeit spielte er nämlich oben mit und er war im Übrigen auch der einzige, der dem späteren Turniersieger Hartmut Weist einen halben Punkt abluchsen konnte. Weil Danill aber in der letzten Runde leider verlor, konnte er seine ansonsten ansprechende Leistung nicht mit dem Sprung aufs Podest vergolden. Schließlich wurde er Neunter.

Unser Betreuer/ Koch/ Fahrer/ Organisator, ober besser gesagt Tausendsassa Ralf zog natürlich auch die Figuren übers Brett, bevor er seine geschmeidigen Gespräche mit Schachfreunden aus aller Welt führte. Schachlich lief es allerdings nicht geschmeidig: als einer der Favoriten ins Turnier gestartet, musste sich Ralf mit dem 14. Platz begnügen.

Erst am Abreisetag so richtig in Fahrt gekommen ist unser Kaponierinho Illia. Nach drei Spielen ohne Sieg, wovon eine im Remis endete, gewann Illia seine letzten zwei Runden und schloss das Turnier auf einem soliden 22. Platz ab.

Für Julia war es das erste Schachturnier überhaupt. Bei ihrem Debüt zeigte sie eine mehr als ansprechende Leistung, holte direkt zwei volle Punkte und steigt nach Auswertung des Turniers mit einer DWZ von 1061 in die Schachwelt ein. Herzlichen Glückwunsch, Julia!

A-Open

Immanuel wagte den Sprung ins kalte A-Open Wasser – und überzeugte. Die 1800er und 1900er dieser Welt taten sich alle schwer mit unserem „Bobby“. Zwei Remis, zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten Platz 21, bei einer Performance von 1805. Grandios!

Für mich lief das Turnier durchwachsen. Nachdem ich mit zwei Siegen gestartet war, verlor ich in der dritten Partie in der Zeitnotschlacht den Überblick und verlor. Meine Absicht auf Wiedergutmachung in Runde vier endete in einer taktischen Fehlerkette. Hinten heraus holte ich noch einen ganzen Punkt. 3/5 ist natürlich nicht schlecht, aber auch nicht etwas, womit ich mich rühmen werde.

Resümee: Der Wieste Cup war so geil, dass selbst das Championsleague Finale am Samstagabend an uns vorbeigegangen war. Sportlich lief es für die Jüngeren erfolgreich, denn bis auf Ralf und meine Wenigkeit konnten alle an DWZ dazugewinnen. Wir bedanken uns beim Schachclub Sottrum für die einwandfreie Durchführung und Organisation des Turniers. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder.

Eure Kaponieros

Kategorien
Osterblitz

Fabian gewinnt Osterblitz 2026

Mit 10 von 12 möglichen Punkten hat Fabian das Osterblitz 2026 gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Christoph und Karl mit jeweils 9,5 Punkten. Insgesamt 13 Kaponieros nahmen an dem traditionellen Frühjahresturnier teil.

Kategorien
SV Kaponier Vechta Vereinsmeisterschaft

Die Suche nach dem Vereinsmeister

Die Vereinsmeisterschaften 2026 sind in vollem Gange. Insgesamt 21 Kaponieros, Kaponierinhos und Kapinierinha haben sich für das Turnier angemeldet. Wenn wir so etwas hätten wie ein vereinsinternes Statistikbuch, könnte man sicherlich von einer Rekordteilnahme sprechen. Dass so viele Schachspielerinnen und Schachspieler bei der Vereinsmeisterschaft mitmachen, hätten wir uns vor geraumer Zeit nicht erträumen können. Superduper!

Eine Veränderung brachte die gestiegene Teilnehmerzahl mit sich: Im Gegensatz zum letzten Jahr spielen wir diesmal in zwei Gruppen, A und B, sortiert nach Spielstärke. Am Ende treffen die Gruppensieger im Finale aufeinander.

B-Gruppe

Makellos in das mit Abstand prestigeträchtigste Turnier Deutschlands gestartet ist Karl, einer unserer jungen Wilden. Wild trifft es dabei ganz gut, denn so lässt sich das ständige Auf und Ab in der Partie zwischen ihm (Schwarz) und Viktor (Weiß) in der zweiten Runde am besten beschreiben. Wie zu erwarten, baute sich unser langjähriger Routinier Viktor in Ruhe auf, auch Karl eröffnete lehrbuchgetreu. Alles schrie nach Ausgleich, ehe Karl ein gewollter (?!) Fehler unterlief.

Karl zog Tc8, was erstmal nach einem gewöhnlichen Entwicklungszug aussieht. Der Bauer auf a7, so vergiftet er auch scheinen mag, hängt aber einfach. Tc8 ist kein gewöhnlicher Entwicklungszug, sondern ein gewöhnlicher Fehler.

Viktor, in Manier eines eiskalten Elfmeterschützen (wie Andi Brehme 1990, links unten, unhaltbar), nahm den freien Bauern und hatte – jetzt kommt meine genieverdächtige, fast schon tautologische Schlussfolgerung – einen Bauern mehr. Diesen materiellen Vorsprung hielt Viktor zunächst, jedoch verschlechterte sich seine Stellung schrittweise. Schließlich kam es zur „wilden“ Taktiksequenz.

Die Gabel sehen wir, der Springer bedroht die Türme auf c1 und e1. Die einzige Möglichkeit für Weiß das gleichgewichtig zu halten, besteht darin, die Dame auf d3 zu „opfern“, um nach dem Zurückschlagen des schwarzen Läufers die Dame auf e7 mit dem Turm einzukassieren. Jeder andere Zug würde – + bedeuten.

Viktor entschied sich jedoch für einen der „jeden anderen“ Züge, woraufhin Karl blitzschnell eine fast schon spielentscheidende Fesselung aufstellte.

Da3! – ein schlicht und ergreifend toller Zug, den Karl spielte. Der Springer auf c3 lässt sich (eigentlich) nicht mehr halten. Die Partie ist (eigentlich) entschieden.

Viktor versuchte sein Glück und stellte eine letzte listige Falle auf und Karl, zu gierig nach der Figur und gedanklich schon auf der Zielgeraden wähnend, fiel drauf rein.

Statt mit dem Turm den Springer zu schlagen, schlug Karl mit der Dame auf c3, wodurch Viktor eine Gegenfesselung aufbauen konnte. Es war die schachliche „Selber, selber, lachen alle Kälber!“ Antwort, die Karl sichtlich an den Rand der Verzweiflung trieb (also wirklich so mit Augen rollen und Kopf schütteln und so).

Die Leichtfiguren tauschten sich ab und auch die zwei Damen flogen vom Brett. Zählte man nun das Material durch, hatte Viktor immer noch diesen einen Bauern mehr. Und ausgerechnet dieser Bauer wurde Viktor zum Verhängnis.

a4? – leider ein folgenschwerer Fehler. Wer sieht es? Richtig, Karl kann sich sorglos am Bauern bedienen, denn wenn Weiß den Turm zurückschlagen würde, wäre er auf der Grundreihe Matt (Tc1).

Und nun zeigte sich, warum Aktivität so wichtig ist beim Schach.

Während Weiß seine Bauern mit den Türmen passiv verteidigte, stand Schwarz mit zwei verbundenen Türmen auf der 2. Reihe, was grundsätzlich Alarmstufte rot bedeutet.

Karl übte Druck auf den weißen Bauern auf, gewann diesen und zwang Viktor im Turmendspiel in die Knie.

Die Stellung lässt sich mit Weiß nicht mehr halten.

Fazit: Karl gewinnt mit taktischer Finesse und einer ordentlichen Portion Glück gegen Viktor, dem nur zwei wirkungsvolle Fehler widerfuhren. Die Tabelle in Gruppe B:

A-Gruppe

In der A-Gruppe traf Guido (Habemus Guidom!! (bestimmt richtig dekliniert), unser großzügiger Getränkespender für das Grillfest nächste Woche Sonntag (liebes Vereinsmitglied, wenn du diese Stelle hier gerade liest und immer noch nicht geschrieben hast, was du zum Grillfest mitnehmen möchtest, dann sei doch so lieb und kümmere dich [GEFÄLLIGST] drum – danke 😊) auf K.P. (über diese stilvolle Abkürzung berichteten wir einst). Und grundgütiger, bitte lieber Schachgott, schütze alle Schwarzspielenden Schachspieler vor diesem ersten Zug.

Jeder Theorieschlacht aus dem Weg gehend, entschied sich Guido für seinen charakteristischen Eröffnungszug b3, was bekanntermaßen zu zähen Angelegenheiten führt.

Gerade wenn man nicht ständig mit Systemeröffnungen dieser Art konfrontiert ist, steht man schneller als man denkt mit dem Rücken zur Wand. Auch K.P. tat sich mit der guidoischen Stoizismus-Variante schwer.

Während die weißen Figuren harmonisch positioniert sind, steht Schwarz verdächtig unkoordiniert.

Den einzigen nennenswerten Lichtblick kreierte K.P. am Damenflügel, ein einsamer schwarze a-Bauer, der im richtigen Moment das gesamte Bollwerk aufreißen könnte. Problem des ganzen Vorhabens war, dass Guido diesen Bauern ins Visier seiner Angriffsbemühungen nahm.

Die Dame-Läufer Batterie schlägt zu, da der weiße Springer auf b6 die schwarze Verteidigungslinie blockiert. Inzwischen steht Weiß, so weit kann man sich aus dem Fenster lehnen ohne zu fallen, sehr dominant. b3, ein Zug für das bevorstehende Kandidatenturnier auf Zypern?

K.P. warf nun alles in die Waagschale, ließ sich auf einen Boa constrictor Partieverlauf (vom Gegner langsam erwürgt zu werden) nicht ein und entschied sich für das absolut materielle und offensive Ungleichgewicht (ein echter Kaponiero!). Er tauschte seine Dame gegen zwei Leichtfiguren, „wild“ trifft es demnach auch hier ziemlich gut. Gereicht hat es am Ende trotzdem nicht.

Dabei war es nicht nur der materielle Nachteil, der entscheidend war. Die Dame hat, was würde die Gen Z sagen, viel „space“, die Reihen 6, 7 (six-seven) und 8 sind zu anfällig.

K.P. gab sich wenig später geschlagen und reichte dem Getränkespender unseres Vertrauens die Hand. Der erste Coup, dem Guido gelang. Weitere werden wahrscheinlich folgen…

Tabelle A-Gruppe:

Kategorien
Jugend Kaponieros on tour

Kaponierinhos-Festspiele im Januar

Auch wenn die Berichterstattung im Januar und noch bis in den Februar hinein etwas reduziert werden muss, wollen wir nicht vorenthalten, welche sensationellen Turniersiege unseren Kaponierinhos im Januar gelungen sind.

Allen voran ist die Leistung von Immanuel zu erwähnen, der beim C-Open der Niedersächsischen Meisterschaften mit 6 aus 7 Punkten den Turniersieg errang. Dabei konnte er die ersten fünf Partien für sich entscheiden.

Immanuel (gelber Pullover) gewann eindrucksvoll das C-Open auf den Niedersachsenmeisterschaften.

Und wenn wir schon bei den C-Turnieren sind: Illia gewann am vergangenen Wochenende den Nordwest-Cup ebenfalls mit 6 aus 7 Punkten und wurde damit klarer Turniersieger.

Die Vechtaer Delegation beim Nordwest-Cup mit dem strahlenden C-Open Gewinner Illia in der Mitte.

Das ist nicht nur gut, sondern schlichtweg herausragend – und angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre im Verein ein deutliches Indiz dafür, dass es spürbar vorangeht.

Kategorien
Weihnachtsblitz

Günter gewinnt Weihnachtsblitzturnier

Mit 16 von möglichen 17 Punkten hat Günter das diesjährige Weihnachtsblitzturnier souverän für sich entschieden. Von Beginn an dominierte er das Turnier gemeinsam mit Maxim, dicht gefolgt von Klaus Peter. Am Ende belegten diese drei Spieler folgerichtig auch die ersten drei Plätze:

  1. Platz: Günter – 16 Punkte
  2. Platz: Maxim – 14,5 Punkte
  3. Platz: Klaus Peter – 13 Punkte

Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung: Insgesamt nahmen 18 Kaponieros am Weihnachtsblitzturnier teil. Zum Vergleich: Ende 2023 waren es lediglich zehn Spieler, von denen diesmal etwa die Hälfte nicht am Turnier teilgenommen hat.

Die Tabelle:

Kategorien
Stadtpokal

Dirk erobert den Stadtpokaltitel zurück

Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen im Finale gegen Ralf sicherte sich Dirk Schmitt am vergangenen Freitagabend den Stadtpokaltitel. Bereits aus der Eröffnung heraus erarbeitete sich Dirk eine bessere Stellung, die er im weiteren Verlauf der Partie konsequent ausbaute.

Lxf6 erwies sich als gravierender Fehler, denn Dirk konnte, anstatt den Läufer auf f6 zurückzunehmen, auf g2 zwischenschlagen. Die verbleibenden Sequenzen der Partie spielte er anschließend perfekt herunter.
Dirk gelang es, in die weiße Stellung zu infiltrieren. Es folgten noch die Züge 14. Txg2 Dxg2 15. Sxd4 Dg1+ 16. Kd2?! Dxg5 0:1

Am Ende holte er sich den Titel verdient zurück.
Auf dem Weg ins Finale besiegte er in der ersten Runde Klaus Peter und überstand anschließend eine schwierige Stellung gegen Danill. Im Finale ließ er schließlich nichts mehr anbrennen.

Ralf (links) und Dirk (rechts) kurz nach dem Start des Finales des Stadtpokals.

Dirk, der den Stadtpokal über Jahre hinweg nahezu im Abonnement gewonnen hatte, beendet damit eine einjährige Durststrecke. Im Vorjahr konnte sich Kai den Titel sichern, nun wandert der Pokal wieder zurück zu seinem langjährigen Seriensieger.

Kategorien
Kaponieros on tour

Kampf um die Blitzkrone: Kaponieros bei den Niedersachsenmeisterschaften

Als Ralf das Ergebnis des Strafenkatalogs vorlas, zog er gewissermaßen den Schlussstrich unter das vergangene Wochenende. Dass am Ende nur acht Euro zusammenkamen, war dabei fast schon verwunderlich, flogen doch immer wieder Figuren zu Boden. Denn für jede zu Boden gefallene Figur sollte die Kaponiero-Kasse klingeln, wie Ralf zu Beginn der niedersächsischen Blitz-Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften scherzhaft ankündigte, die am vergangenen Wochenende bei uns im beschaulichen Vechta im Pfarrheim Maria Frieden stattfanden.

Schachspieler aus dem gesamten Bundesland waren angereist, um den besten Blitzspieler und die beste Blitzmannschaft Niedersachsens zu küren. Auch wir Kaponieros waren an beiden Turnieren vertreten. Am Samstag beim Einzelblitz gingen Nazar, Dirk, Maksym, Christoph, Karl und ich an den Start.

Unsere besten Pferde im Stall, Nazar und Dirk, ließen ihr Potenzial zwar immer mal wieder aufblitzen (lol), doch am Ende performten sie nicht besser als ihr Erwartungswert. Auch Maksym, Christoph und ich spielten eher durchschnittlich, sodass es schließlich wieder Karl war, der hervorzuheben ist.

Karl konnte an seine gute Form weitestgehend anknüpfen.

Zwar holte Karl „nur“ fünf Punkte, darunter Siege gegen Dirk und Christoph sowie Remis gegen Nazar und Maksym, doch angesichts des stark besetzten Feldes war seine Leistung durchaus beachtlich.

Nazar behielt im direkten Duell gegen mich die Oberhand.

Am Ende setzte sich Tobias Vöge vom HSK Lister Turm durch, gefolgt von Hannes Ewert (SV Hellern) auf dem zweiten und Wilfried Bode (Hamelner SV) auf dem dritten Platz.

Nazar am ersten Brett gegen den späteren Sieger des Turniers und Landesmeister Tobias Vöge.
Die Endtabelle des Einzelblitz.

Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Mannschaftsblitz. Klangvolle Vereinsnamen wie Lehrte, Hameln, Lister Turm, Nordhorn Blanke und Uelzen fanden den Weg zu uns, wo sie zunächst in Ralf Westerhoffs Proseminar über die katholischen Bräuche der Stadt eingeführt wurden.

Wir Kaponieros gingen mit zwei Mannschaften ins Turnier: Zum einen durch die reguläre Qualifikation und zum anderen aufgrund eines Freiplatzes als Ausrichter. Und man höre und staune, in einem Feld mit vielen Oberligisten und Landesligisten konnte sich unsere erste Mannschaft (Nazar, Dirk, Maksym und ich) glänzend behaupten. Am Ende belegten wir den fünften Platz, noch vor Uelzen, Braunschweig, Hameln II und unseren ärgsten Bezirksblitzkonkurrenten Bad Zwischenahn (zum Glück).

Persönlich war Maksym mit seinem Spiel nicht zufrieden, die Zahlen aber sprachen für eine ansprechende Leistung.

Unsere zweite Mannschaft (Guido, Christoph, Karl, Fabian und Daniel) musste hingegen etwas Lehrgeld zahlen und landete ohne Mannschaftspunkt auf dem letzten Platz. Dennoch gab es einige knappe Duelle, in denen ein Punkt durchaus möglich gewesen wäre. Häufig war es „die verdammte Zeit“ (Daniel), die „echt schon ungemütlich“ (Guido) wurde und dazu führte, dass man trotz besserer Stellung den Kürzeren zog.

Das Turnier wurde vom Hamelner SV dominiert, der Platz eins belegte. Zweiter wurde der HSK Lister Turm, und Nordhorn Blanke sicherte sich den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die drei Mannschaften zur Qualifikation für die Norddeutsche Blitzmeisterschaft. Ein optionaler Glückwunsch geht auch an Lehrte, die sich möglicherweise (vielleicht, unter gewissen Umständen?) ebenfalls für die Norddeutsche qualifiziert haben, da Lister Turm bereits im Vorfeld als Qualifikant feststand.

Wir möchten uns bei allen Schachfreunden bedanken, die weite Strecken auf sich genommen haben, und hoffen, dass ihre Rückreise genauso unkompliziert und problemlos verlief wie die Anreise. Ein besonderer Dank geht an unser Schiedsrichtertrio Eckhard, Dirk und Stefan. Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich auch Ralf für die gesamte Organisation des Turniers. Ebenso möchten wir seiner Tochter danken, die ihn während der Mittagspause unterstützte.

Wir freuen uns schon darauf, euch vielleicht nächstes Jahr im gleichen Rahmen wiederzusehen oder aber bei einem noch größeren Event 😉 Und spätestens 2030 sehen wir uns beim Open mit 1200 Teilnehmern.

Maksym und ich während des ersten Mannschaftskampfes gegen den HSK Lister Turm.
Christoph und Daniel spielten beim Mannschaftsblitz für die zweite Mannschaft.
Kategorien
Stadtpokal

Viertelfinale Stadtpokal: Zwei klare Siege und zwei Stichkämpfe

Der Pokal schreibt bekanntermaßen seine eigenen Gesetze: Die im Fußball gern gebrauchte Redewendung, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Außenseiter einen Favoriten aus dem Pokal wirft, scheint auch für den Schachsport zu gelten. Anders lässt sich nicht erklären, wieso Titelverteidiger Kai gegen Ralf bereits im Viertelfinale des Vechtaer Stadtpokals ausscheidet. Außer vielleicht mit der Tatsache, dass Ralf durchgehend der bessere Schachspieler war und den fast 200 Elo-Punkte stärkeren Titelverteidiger nach allen Regeln der Kunst düpierte. Ralf freudiges Offensivschach kulminierte in einem sehenswerten taktischen Ende.

Anstatt den Turm zu nehmen, was nach Lc6 zum Ausgleich geführt hätte, zog Ralf richtigerweise d7. Der Bauer wird unaufhaltsam zur Dame, wenn Schwarz nicht den Turm hergibt. Die Partie war entschieden.

Anders als Kai wurde Dirk seiner Favoritentolle gerecht und schlug Sahim relativ problemlos nach noch nicht einmal 30 Zügen. Sahim versuchte zwar mutig anzugreifen, doch Dirk zog ihm mit perfektem Gegenspiel den Zahn.

Nach Ta2! gab Sahim auf. Das Matt in wenigen Zügen lässt sich nicht mehr verhindern.

Währenddessen deutete in der Begegnung zwischen Guido und Manfred vieles daraufhin, dass erst ein Stichkampf die Entscheidung bringen würde. Die klassische Partie verlief weitestgehend ausgeglichen und mündete in ein Springerendspiel, aus dem kein Sieger hervortrat. In der Schnellschachpartie setzte sich Guido schließlich durch und zieht damit ins Halbfinale ein.

Leider zeichnete lichess nicht die komplette Partie auf. Aber um es kurz zu machen: Tausch, Tausch, Tausch, Springer hin und her – Remis. Guido bezwang Manfred im anschließenden Schnellschach.

Ebenfalls über den Stichkampf findet Danill den Weg in die nächste Runde. Zunächst schien es so, als würde er Fabian bereits in der klassischen Partie besiegen können. Doch sein Vorteil kippte in ein Endspiel, in dem auf einmal Fabian Oberwasser hatte. Den Gewinnweg sah aber auch er nicht, sodass es im klassischen Schach mit Remis endete.

Im Halbfinale stehen also Dirk, Guido, Ralf und Danill. Die nächste Runde wird von Günter am 07.11. ausgelost, eine Woche darauf steigt dann der Kampf um den Einzug ins Finale.

Kategorien
Stadtpokal Training und Vereinsabend

Endspielfest im Stadtpokal

Auch wenn sich die Außenseiter bis ins Endspiel kämpfen konnten, setzten sich alle Favoriten wie erwartet durch: Am vergangenen Freitagabend wurde im Pfarrheim Maria Frieden die erste Hauptrunde des Stadtpokals 2025 ausgetragen. In diesem Rahmen kamen auch unsere DGT-Bretter zum allerersten Mal zum Einsatz. Und wer die Partien live mitverfolgte, stellte schnell fest, dass die Favoriten würden lange knabbern müssen, ehe sie in die Siegerstraße hätten einbiegen können.

Ben stand gegen Guido nach der Eröffnung sogar besser, bevor die Partie sich in ein vermeintlich dahinplätscherndes Endspiel entwickelte. Erst als Ben einen folgenschweren Bauernvorstoß zog und Guido die Möglichkeit gab, sich mit seinem Springer durch die Bauernkette durchzufressen, kippte die Partie zugunsten Weiß.

b5?? war ein folgenschwerer Fehler von Ben, den Guido gnadenlos mit Sd4! bestrafte.

Auch zwischen Manfred und Immanuel sah es lange ausgeglichen aus, bevor Manfred dank seiner Erfahrung einen Vorteil erspielen konnte. Der Drops war dann gelutscht, nachdem Immanuel etwas seinen schwarzen Turm zum Abtausch angeboten und die Partie in ein aus seiner Sicht chancenloses Bauernendspiel überführt hatte.

Nach Te7? war die Partie entschieden. Manfred tauschte die Türme ab und ließ seine Bauern am Königsflügel rollen.

Spannend ging es an dem Abend in der Top-Begegnung zwischen Dirk und Klaus Peter zu. K.P. kam überraschend gut und mit einem gehörigen Zeitvorteil aus der Eröffnung heraus. Nach und nach erarbeitete sich unser Spitzenbrett der ersten Mannschaft aber einen Vorteil, den er im Turmendspiel verwerten konnte.

Nach a3 gab K.P. auf und Dirk zog in die nächste Runde ein.

Bereits diesen Freitag findet die nächste Runde des Stadtpokals statt. Die Paarungen lauten:

Ralf – Kai

Sahim – Dirk

Guido – Manfred

Danill – Fabian

Kategorien
Stadtpokal Training und Vereinsabend

Auftakt des Stadtpokals 2026

Am vergangenen Freitag startete im Pfarrheim Maria Frieden der diesjährige Stadtpokal, an dem 14 Kaponieros teilnehmen. Wie auch schon im letzten Jahr wird das Turnier dankenswerterweise von Günter organisiert und geleitet. Folgende Paarungen wurden in der ersten Runde von Andreas ausgelost:

Die Paarungen der ersten Runde des Stadtpokals 2026.

Spielfrei und für die nächste Runde bereits qualifiziert sind Danill und ich (Kai). Da einige Spieler zur ersten Runde nicht erscheinen konnten, wurden lediglich zwei Partien ausgetragen. Während Fabian innerhalb kürzester Zeit Karl bezwang, konnte Ralf Mark schlagen.

Ralf (schwarz) konnte Mark (weiß) in der ersten Runde bezwingen.

Die Termine des Stadtpokals:

24.10. (Hauptrunde)

14.11.

28.11.

05.12. (falls erforderlich)

Kategorien
Kaponieros on tour

Karl triumphiert beim Schnellschachturnier des Unterbezirks

Karl hat beim traditionellen Schnellschachturnier des Unterbezirks für eine kleine Sensation gesorgt: Mit starken 5,5 Punkten sicherte er sich seinen ersten Turniersieg im Herrenbereich.

Ebenfalls 5,5 Punkte erreichte Aleksei, der damit ein beeindruckendes Debüt als Kaponiero feierte. Nur die Feinwertung entschied letztlich über den Turniersieg zugunsten von Karl.

Insgesamt nahmen 15 Schachspieler an den Schnellschach-Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Südoldenburg teil, darunter 11 Teilnehmer aus Vechta. Das Turnier war geprägt von spannenden Partien, knappen Entscheidungen und großem Kampfgeist an allen Brettern.

Mit dem Sieg von Karl und dem starken Auftreten von Aleksei zeigten die Vechtaer Spieler einmal mehr ihre Stärke im Bezirksvergleich.

Kategorien
Vereinsmeisterschaft

Klaus Peter bleibt Vereinsmeister – erfolgreiche Titelverteidigung 2025

Wie schon im vergangenen Jahr konnte Klaus Peter erneut den Titel des Vereinsmeisters erringen. Von Beginn an zog er an der Spitze einsam seine Kreise und holte am Ende beeindruckende 12 von 13 möglichen Punkten – eine souveräne Vorstellung, die seinen verdienten Triumph sicherte.

Dicht auf den Fersen war ihm unser Häuptling Rainer, der mit 11 Punkten ein starkes Ergebnis erzielte. Den dritten Platz sicherte sich Mark mit 9 Punkten, der ebenfalls eine überzeugende Meisterschaft spielte.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Leistungsdichte im Verein ist deutlich enger geworden – besonders unsere Jugendlichen Danill und Fabian haben in diesem Jahr einen spürbaren Leistungssprung gemacht. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Zukunft.

Kategorien
Kaponieros on tour

Maksym entthront Gottstein

Maksym hat es schon wieder getan: Nachdem unser Neuzugang das traditionelle Stoppelmarktturnier gewinnen konnte, siegte er nun auch beim nicht weniger traditionsreichen Barnstorfer Open und entthronte damit Seriensieger Claudius Gottstein, der das Turnier achtmal in Folge gewinnen konnte.

Nicht nur Maksym überzeugte aus Kaponier Vechta Sicht, auch Rainer, der mit 5,5 Punkten Zweiter wurde und Fabian mit fünf Punkten zeigten sehr ansprechende Leistungen. Die Endtabelle:

Kategorien
Kaponieros on tour

Kaponierinhos beim Quickstepturnier in Bremen erfolgreich

Bereits vor dem traditionellen Christian Walter Chess Open am vergangenen Stoppelmarktsonntag nahmen einige unserer Kaponierinhos an einem Quickstepturnier in Bremen teil. Gespielt wurde in verschiedenen Vierergruppen im Modus „Jeder-gegen-Jeden“.

Sowohl Mischa als auch Volodymyr räumten ab und wurden jeweils Erster in ihren Gruppen. Herzlichen Glückwunsch euch beiden.

Seinen Preis hält Mischa stolz in die Kamera.
Auch Volodymyr (Mitte) räumte in Bremen ab.
Kategorien
Kaponieros on tour

Maksym gewinnt Schachturnier auf dem Stoppelmarkt

Lediglich einen halben Punkt gab er ab: Neuzugang Maksym Borshchov gewann am Stoppelmarktsonntag das 6. Christian Walter Chess Open und fuhr damit seinen ersten Turniersieg als Kaponiero ein. Als Favorit gestartet, setzte er sich im 18-köpfigen Teilnehmerfeld mit 6,5/7 Punkten durch. Nur in der sechsten Runde gegen Mark musste er sich im ungleichfarbigen Läuferendspiel mit einem halben Punkt begnügen.

Ein glücklicher Gewinner: Maksym Borshchov (Mitte) gewann das 6. Christian Walter Chess Open auf dem Stoppelmarkt. Hier zu sehen mit Bernd Leisen (links) und der Person, die dem Turnier seinen Namen verleiht: Christian Walter (rechts).

Überraschungszweiter wurde Fabian mit 5,5 Punkten, gefolgt von eben jenen Mark, der fünf Zähler auf dem Konto hatte.

Fabian überzeugte und wurde verdientermaßen Zweiter.
Wie einst Oliver Kahn reckte Mark seinen Pokal in die Höhe: Wie auch schon im letzten Jahr schaffte er es aufs Treppchen.

Schachlich ebenfalls überzeugend war der Auftritt von Illia, der am Ende Vierter wurde. Die Endtabelle:

Viele bekannte Namen waren mit dabei, aber auch welche, die zum allerersten Mal an einem Schachturnier teilgenommen haben.

Für einige war es das erste Schachturnier überhaupt – bei bestem Wetter, einer angenehmen Spielatmosphäre und sehr guter Laune wurden knapp zwei Stunden die Figuren über die Bretter gezogen.

Weitere Bilder:

Ein Gruppenfoto mit fast allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durfte natürlich nicht fehlen.
Ausgelassene Stimmung herrschte bei den Schachspielerinnen und Schachspielern, bis…
…die Uhren gedruckt wurden. Dann ging es ernsthaft zur Sache.

Wir bedanken uns bei den Betreibern des alkoholfreien Zeltes und dem kompletten Organisatoren-Team, die das Schachturnier ermöglicht haben. Wir hoffen auf die Fortsetzung des 7. CWCO im nächsten Jahr.  

Kategorien
Kaponieros on tour

Illia bei den Europameisterschaften im Schnellschach und Blitzschach

Vom 4. bis 8. August fanden in Thessaloniki die Jugendeuropameisterschaften im Schnellschach und Blitzschach statt. Auch einer unserer talentiertesten Kaponierinhos, Illia Burdielov, nahm an dem Turnier teil. Illia startete mit einem Sieg im Schnellschachformat, ehe zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner folgten. Anschließend gewann Illia zwei Partien in Folge, womit er Anschluss zur Spitze hielt. In den vier verbliebenen Partien wechselten sich Niederlage und Sieg ab, sodass am Ende fünf von neun möglichen Punkten heraussprangen, womit er im oberen Mittelfeld der Tabelle landete und seinem Erwartungswert gerecht werden konnte.

Im Schnellschachturnier holte Illia fünf von neun Punkten. Damit landete er auf dem 21. Platz.

Eine vergleichbare Leistung und Platzierung erzielte er im Blitzturnier. Allerdings hagelte es nach einem makellosen Start viele Niederlagen für Illia. Erst zum Ende hin drehte er nochmal auf und gewann vier Partien in Folge. Schlussendlich landete er mit neun von 18 möglichen Zählern auf dem 26. Rang.

Beim darauffolgenden Blitzturnier kam Illia sehr gut rein, ehe er eine kleine Schwächephase durchlief. Anschließend drehte er aber nochmal richtig auf und feierte vier volle Punkte in Folge.

Insgesamt spielte Illia ein sehr solides Turnier und hat viele schachliche Erfahrungen gesammelt, die ihm auf seinem weiteren Weg helfen werden. Gut gemacht, Illia!

Vor den Jugendeuropameisterschaften hat die Oldenburgische Volkszeitung ein schönes Portrait über Illia geschrieben. Nachlesen könnt ihr es hier: https://www.om-online.de/om/illia-burdielov-spielt-seit-1-5-jahren-schach-und-faehrt-zur-jugendeuropameisterschaft-782685

Kategorien
Kaponieros on tour

Nazar, der Stern des Südens

In eher ungewöhnlichen Gefilden nahm Nazar Anfang Juli an einem Turnier teil – und überzeugte!

Mit einer Bremer Delegation fuhr unser Schachtalent in den tiefen Süden, um sich dort mit 107 schachbegeisterten Nachwusspielern in der Turnhalle auf dem Campusgelände des FC Bayern München  zu messen.

Am Ende gewann Nazar in der Altersklasse U 18 und sicherte sich damit die Erwähnung auf den Websiten der zweit- und dritttollsten Schachabteilungen/-vereine dieses Planeten:

https://fcbayern.com/schach/de/jugend/turniere/kids-und-teens-cup/a2025-ktc-bericht-ergebnisse

https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250717-hoe/

Auf die Homepage des schlafenden Riesen hat er es mit diesem Artikel auch geschafft.

Herzliche Grüße an unsere Bremer Schachfreunde und vielen Dank für die Organisation der Fahrt dorthin.

Kategorien
Kaponieros on tour

Klaus Peter überzeugt in Bremen

Dass Klaus Peter sich aktuell in bestechender Form befindet, zeigt nicht nur der Zwischenstand in der Vereinsmeisterschaft, wo er mit gerade mal einen halben abgegebenen Punkt Topfavorit auf den Titel ist.

Wie das Poster im Hintergrund verrät, spielte Klaus Peter mit ganz viel Herz in Bremen und belohnte sich dafür mit dem zweiten Platz beim Frühlings Open 2025.

Zuletzt stellte er auch beim Bremer Frühlingsopen unter Beweis, wieso man in der kommenden Saison mit ihm rechnen kann. Mit 5,5 aus 7 landete er im stark besetzten Teilnehmerfeld auf einem grandiosen zweiten Platz. Nur FM Olaf Steffens holte mehr Punkte.

Zum Turnierbericht des SV Werder Bremen: https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250627-mil/