Während in Varrel der NSV-Pokal ausgetragen wurde, machte sich am vergangenen Sonntag eine Kaponiero Delegation auf den Weg nach Barnstorf, um an der Diepholzer Kreismeisterschaft teilzunehmen. Gespielt wurde in Dreierteams im Schnellschachmodus mit 20 Minuten pro Spieler und Partie.
Das Turniergeschehen wurde klar von der Mannschaft aus Kirchweyhe dominiert, die mit drei Titelträger/innen angereist war. Für starke Einzelergebnisse aus Vechtaer Sicht sorgten insbesondere Sahim, Rainer und Mark. Die vollständigen Einzelergebnisse sind der Tabelle zu entnehmen.
Vom 05. bis 07.06. fand in Varrel der diesjährige NSV-Pokal statt, an dem 23 Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen teilnahmen. Unter dem Motto „Jugend forscht“ gingen wir mit Fabian, Immanuel, Karl und mir an den Start. Zwar gehörten wir nominell zur oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes, allerdings auch nur deshalb, weil mit Dirk und Nazar zwei Spieler gemeldet waren, die nicht zum Einsatz kamen und unseren Elo-Schnitt deutlich anhoben. Wie würde sich also das Team „Kaponierinho/o“ schlagen, das in den meisten Begegnungen als Außenseiter ins Rennen ging?
Optimale Bedingungen sorgten für ein gelungenes Turnierwochenende
Die erste Runde verlief überraschend erfolgreich. Vor allem die Jugendlichen lieferten stark ab. Karl gewann am vierten Brett souverän, nachdem sein Gegner ihn zu einem schnellen Damenangriff eingeladen hatte.
Den ersten Punkt des Turniers steuerte Karl bei.
Ich selbst wurde am Spitzenbrett hingegen komplett überspielt und musste früh die Segel streichen. Für echte Spannung sorgten anschließend Immanuel und Fabian. In einer dramatischen Zeitnotschlacht setzte sich Immanuel durch, nachdem er gefühlt zehn Züge lang nur vom Inkrement gelebt hatte.
Bobby setzte sich in einem hart umkämpften Damenendspiel durch.
Da Fabian das Geschehen aus dem Augenwinkel verfolgte, nahm er das Remisangebot seines Gegners an und sicherte damit den Mannschaftserfolg. Endstand: 2,5:1,5 für uns!
Mit seinem Remis in ausgeglichener Stellung machte Fabian den ersten Mannschaftssieg perfekt.
In den Runden zwei bis vier mussten wir uns allerdings jeweils deutlich geschlagen geben. Gegen Göttingen (0,5:3,5), Turm Lüneburg (0,5:3,5) und Bad Bevensen (1:3) waren wir letztlich chancenlos. Zwar sahen einige Stellungen zwischenzeitlich durchaus vielversprechend aus, doch im weiteren Verlauf machte sich der Spielstärkeunterschied bemerkbar.
So kam es in der Schlussrunde zum Duell mit Lehrheide – einem Gegner auf Augenhöhe und einer guten Gelegenheit, noch einmal wichtige Punkte für die Moral zu sammeln. Erneut war es Karl, der mit einem energischen Königsangriff für die frühe Führung sorgte. Wenig später einigte sich Fabian mit seinem Gegner auf Remis. Auch ich konnte am Ende des Turniers immerhin von mir behaupten, ein mannschaftsdienliches Remis gerettet zu haben. Da Immanuel alias „Bobby“ sein Endspiel schließlich verlor, endete der Mannschaftskampf mit einem versöhnlichen 2:2.
Für mich lief das Turnier nicht wie erhofft, dafür überzeugten die Jungspunde umso mehr.
Fazit: Drei Punkte aus fünf Mannschaftskämpfen entsprechen in etwa dem, was angesichts der starken Gegnerschaft zu erwarten war. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt daher zufrieden sein.
Abschließend gehen die Glückwünsche an unsere Bezirksfreunde aus Oldenburg, denen mit dem Gewinn des NSV-Pokals wohl der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte gelungen ist.
Vom 29. – 31. Mai hat der Schachclub Sottrum in die Räumlichkeiten des Gasthofs Röhrs zum diesjährigen Wieste Cup eingeladen. Die Gelegenheit, an einem NSV-Grand Prix Turnier in erreichbarer Nähe teilzunehmen, ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Daher machte sich am Freitagnachmittag eine siebenköpfige Kaponiero/a Delegation auf den Weg. Übernachtet wurde in einer nahe gelegenen Pension, unter den Dächern des Himmels Waffensen (ja, den Ort gibt es), mit schöner Terrasse und Ausblick auf idyllisches Grün. Bis auf eine regnerische Ausnahme war das Wetter fabelhaft, entsprechend war die Stimmung, allen punktuellen sportlichen Tiefs zum Trotz, durchweg positiv.
B-Open
Schachlich erfolgreich lief es besonders für einen von uns. Obwohl Karl mit einer Niederlage in das B-Open gestartet war, rollte er das Feld von hinten auf und landete dank einer Serie von vier Siegen in Folge auf dem 4. Platz, wodurch er einen kleinen Geldpreis abstauben konnte.
Einen der vorderen Plätze im B-Open hätte sicherlich auch Danill verdient gehabt. Lange Zeit spielte er nämlich oben mit und er war im Übrigen auch der einzige, der dem späteren Turniersieger Hartmut Weist einen halben Punkt abluchsen konnte. Weil Danill aber in der letzten Runde leider verlor, konnte er seine ansonsten ansprechende Leistung nicht mit dem Sprung aufs Podest vergolden. Schließlich wurde er Neunter.
Unser Betreuer/ Koch/ Fahrer/ Organisator, ober besser gesagt Tausendsassa Ralf zog natürlich auch die Figuren übers Brett, bevor er seine geschmeidigen Gespräche mit Schachfreunden aus aller Welt führte. Schachlich lief es allerdings nicht geschmeidig: als einer der Favoriten ins Turnier gestartet, musste sich Ralf mit dem 14. Platz begnügen.
Erst am Abreisetag so richtig in Fahrt gekommen ist unser Kaponierinho Illia. Nach drei Spielen ohne Sieg, wovon eine im Remis endete, gewann Illia seine letzten zwei Runden und schloss das Turnier auf einem soliden 22. Platz ab.
Für Julia war es das erste Schachturnier überhaupt. Bei ihrem Debüt zeigte sie eine mehr als ansprechende Leistung, holte direkt zwei volle Punkte und steigt nach Auswertung des Turniers mit einer DWZ von 1061 in die Schachwelt ein. Herzlichen Glückwunsch, Julia!
A-Open
Immanuel wagte den Sprung ins kalte A-Open Wasser – und überzeugte. Die 1800er und 1900er dieser Welt taten sich alle schwer mit unserem „Bobby“. Zwei Remis, zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten Platz 21, bei einer Performance von 1805. Grandios!
Für mich lief das Turnier durchwachsen. Nachdem ich mit zwei Siegen gestartet war, verlor ich in der dritten Partie in der Zeitnotschlacht den Überblick und verlor. Meine Absicht auf Wiedergutmachung in Runde vier endete in einer taktischen Fehlerkette. Hinten heraus holte ich noch einen ganzen Punkt. 3/5 ist natürlich nicht schlecht, aber auch nicht etwas, womit ich mich rühmen werde.
Resümee: Der Wieste Cup war so geil, dass selbst das Championsleague Finale am Samstagabend an uns vorbeigegangen war. Sportlich lief es für die Jüngeren erfolgreich, denn bis auf Ralf und meine Wenigkeit konnten alle an DWZ dazugewinnen. Wir bedanken uns beim Schachclub Sottrum für die einwandfreie Durchführung und Organisation des Turniers. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder.
Auch wenn die Berichterstattung im Januar und noch bis in den Februar hinein etwas reduziert werden muss, wollen wir nicht vorenthalten, welche sensationellen Turniersiege unseren Kaponierinhos im Januar gelungen sind.
Allen voran ist die Leistung von Immanuel zu erwähnen, der beim C-Open der Niedersächsischen Meisterschaften mit 6 aus 7 Punkten den Turniersieg errang. Dabei konnte er die ersten fünf Partien für sich entscheiden.
Immanuel (gelber Pullover) gewann eindrucksvoll das C-Open auf den Niedersachsenmeisterschaften.
Und wenn wir schon bei den C-Turnieren sind: Illia gewann am vergangenen Wochenende den Nordwest-Cup ebenfalls mit 6 aus 7 Punkten und wurde damit klarer Turniersieger.
Die Vechtaer Delegation beim Nordwest-Cup mit dem strahlenden C-Open Gewinner Illia in der Mitte.
Das ist nicht nur gut, sondern schlichtweg herausragend – und angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre im Verein ein deutliches Indiz dafür, dass es spürbar vorangeht.
Als Ralf das Ergebnis des Strafenkatalogs vorlas, zog er gewissermaßen den Schlussstrich unter das vergangene Wochenende. Dass am Ende nur acht Euro zusammenkamen, war dabei fast schon verwunderlich, flogen doch immer wieder Figuren zu Boden. Denn für jede zu Boden gefallene Figur sollte die Kaponiero-Kasse klingeln, wie Ralf zu Beginn der niedersächsischen Blitz-Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften scherzhaft ankündigte, die am vergangenen Wochenende bei uns im beschaulichen Vechta im Pfarrheim Maria Frieden stattfanden.
Schachspieler aus dem gesamten Bundesland waren angereist, um den besten Blitzspieler und die beste Blitzmannschaft Niedersachsens zu küren. Auch wir Kaponieros waren an beiden Turnieren vertreten. Am Samstag beim Einzelblitz gingen Nazar, Dirk, Maksym, Christoph, Karl und ich an den Start.
Unsere besten Pferde im Stall, Nazar und Dirk, ließen ihr Potenzial zwar immer mal wieder aufblitzen (lol), doch am Ende performten sie nicht besser als ihr Erwartungswert. Auch Maksym, Christoph und ich spielten eher durchschnittlich, sodass es schließlich wieder Karl war, der hervorzuheben ist.
Karl konnte an seine gute Form weitestgehend anknüpfen.
Zwar holte Karl „nur“ fünf Punkte, darunter Siege gegen Dirk und Christoph sowie Remis gegen Nazar und Maksym, doch angesichts des stark besetzten Feldes war seine Leistung durchaus beachtlich.
Nazar behielt im direkten Duell gegen mich die Oberhand.
Am Ende setzte sich Tobias Vöge vom HSK Lister Turm durch, gefolgt von Hannes Ewert (SV Hellern) auf dem zweiten und Wilfried Bode (Hamelner SV) auf dem dritten Platz.
Nazar am ersten Brett gegen den späteren Sieger des Turniers und Landesmeister Tobias Vöge.Die Endtabelle des Einzelblitz.
Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Mannschaftsblitz. Klangvolle Vereinsnamen wie Lehrte, Hameln, Lister Turm, Nordhorn Blanke und Uelzen fanden den Weg zu uns, wo sie zunächst in Ralf Westerhoffs Proseminar über die katholischen Bräuche der Stadt eingeführt wurden.
Wir Kaponieros gingen mit zwei Mannschaften ins Turnier: Zum einen durch die reguläre Qualifikation und zum anderen aufgrund eines Freiplatzes als Ausrichter. Und man höre und staune, in einem Feld mit vielen Oberligisten und Landesligisten konnte sich unsere erste Mannschaft (Nazar, Dirk, Maksym und ich) glänzend behaupten. Am Ende belegten wir den fünften Platz, noch vor Uelzen, Braunschweig, Hameln II und unseren ärgsten Bezirksblitzkonkurrenten Bad Zwischenahn (zum Glück).
Persönlich war Maksym mit seinem Spiel nicht zufrieden, die Zahlen aber sprachen für eine ansprechende Leistung.
Unsere zweite Mannschaft (Guido, Christoph, Karl, Fabian und Daniel) musste hingegen etwas Lehrgeld zahlen und landete ohne Mannschaftspunkt auf dem letzten Platz. Dennoch gab es einige knappe Duelle, in denen ein Punkt durchaus möglich gewesen wäre. Häufig war es „die verdammte Zeit“ (Daniel), die „echt schon ungemütlich“ (Guido) wurde und dazu führte, dass man trotz besserer Stellung den Kürzeren zog.
Das Turnier wurde vom Hamelner SV dominiert, der Platz eins belegte. Zweiter wurde der HSK Lister Turm, und Nordhorn Blanke sicherte sich den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die drei Mannschaften zur Qualifikation für die Norddeutsche Blitzmeisterschaft. Ein optionaler Glückwunsch geht auch an Lehrte, die sich möglicherweise (vielleicht, unter gewissen Umständen?) ebenfalls für die Norddeutsche qualifiziert haben, da Lister Turm bereits im Vorfeld als Qualifikant feststand.
Wir möchten uns bei allen Schachfreunden bedanken, die weite Strecken auf sich genommen haben, und hoffen, dass ihre Rückreise genauso unkompliziert und problemlos verlief wie die Anreise. Ein besonderer Dank geht an unser Schiedsrichtertrio Eckhard, Dirk und Stefan. Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich auch Ralf für die gesamte Organisation des Turniers. Ebenso möchten wir seiner Tochter danken, die ihn während der Mittagspause unterstützte.
Wir freuen uns schon darauf, euch vielleicht nächstes Jahr im gleichen Rahmen wiederzusehen oder aber bei einem noch größeren Event 😉 Und spätestens 2030 sehen wir uns beim Open mit 1200 Teilnehmern.
Maksym und ich während des ersten Mannschaftskampfes gegen den HSK Lister Turm.Christoph und Daniel spielten beim Mannschaftsblitz für die zweite Mannschaft.
Karl hat beim traditionellen Schnellschachturnier des Unterbezirks für eine kleine Sensation gesorgt: Mit starken 5,5 Punkten sicherte er sich seinen ersten Turniersieg im Herrenbereich.
Ebenfalls 5,5 Punkte erreichte Aleksei, der damit ein beeindruckendes Debüt als Kaponiero feierte. Nur die Feinwertung entschied letztlich über den Turniersieg zugunsten von Karl.
Insgesamt nahmen 15 Schachspieler an den Schnellschach-Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Südoldenburg teil, darunter 11 Teilnehmer aus Vechta. Das Turnier war geprägt von spannenden Partien, knappen Entscheidungen und großem Kampfgeist an allen Brettern.
Mit dem Sieg von Karl und dem starken Auftreten von Aleksei zeigten die Vechtaer Spieler einmal mehr ihre Stärke im Bezirksvergleich.
Maksym hat es schon wieder getan: Nachdem unser Neuzugang das traditionelle Stoppelmarktturnier gewinnen konnte, siegte er nun auch beim nicht weniger traditionsreichen Barnstorfer Open und entthronte damit Seriensieger Claudius Gottstein, der das Turnier achtmal in Folge gewinnen konnte.
Nicht nur Maksym überzeugte aus Kaponier Vechta Sicht, auch Rainer, der mit 5,5 Punkten Zweiter wurde und Fabian mit fünf Punkten zeigten sehr ansprechende Leistungen. Die Endtabelle:
Bereits vor dem traditionellen Christian Walter Chess Open am vergangenen Stoppelmarktsonntag nahmen einige unserer Kaponierinhos an einem Quickstepturnier in Bremen teil. Gespielt wurde in verschiedenen Vierergruppen im Modus „Jeder-gegen-Jeden“.
Sowohl Mischa als auch Volodymyr räumten ab und wurden jeweils Erster in ihren Gruppen. Herzlichen Glückwunsch euch beiden.
Seinen Preis hält Mischa stolz in die Kamera.Auch Volodymyr (Mitte) räumte in Bremen ab.
Lediglich einen halben Punkt gab er ab: Neuzugang Maksym Borshchov gewann am Stoppelmarktsonntag das 6. Christian Walter Chess Open und fuhr damit seinen ersten Turniersieg als Kaponiero ein. Als Favorit gestartet, setzte er sich im 18-köpfigen Teilnehmerfeld mit 6,5/7 Punkten durch. Nur in der sechsten Runde gegen Mark musste er sich im ungleichfarbigen Läuferendspiel mit einem halben Punkt begnügen.
Ein glücklicher Gewinner: Maksym Borshchov (Mitte) gewann das 6. Christian Walter Chess Open auf dem Stoppelmarkt. Hier zu sehen mit Bernd Leisen (links) und der Person, die dem Turnier seinen Namen verleiht: Christian Walter (rechts).
Überraschungszweiter wurde Fabian mit 5,5 Punkten, gefolgt von eben jenen Mark, der fünf Zähler auf dem Konto hatte.
Fabian überzeugte und wurde verdientermaßen Zweiter. Wie einst Oliver Kahn reckte Mark seinen Pokal in die Höhe: Wie auch schon im letzten Jahr schaffte er es aufs Treppchen.
Schachlich ebenfalls überzeugend war der Auftritt von Illia, der am Ende Vierter wurde. Die Endtabelle:
Viele bekannte Namen waren mit dabei, aber auch welche, die zum allerersten Mal an einem Schachturnier teilgenommen haben.
Für einige war es das erste Schachturnier überhaupt – bei bestem Wetter, einer angenehmen Spielatmosphäre und sehr guter Laune wurden knapp zwei Stunden die Figuren über die Bretter gezogen.
Weitere Bilder:
Ein Gruppenfoto mit fast allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durfte natürlich nicht fehlen.Ausgelassene Stimmung herrschte bei den Schachspielerinnen und Schachspielern, bis……die Uhren gedruckt wurden. Dann ging es ernsthaft zur Sache.
Wir bedanken uns bei den Betreibern des alkoholfreien Zeltes und dem kompletten Organisatoren-Team, die das Schachturnier ermöglicht haben. Wir hoffen auf die Fortsetzung des 7. CWCO im nächsten Jahr.
Vom 4. bis 8. August fanden in Thessaloniki die Jugendeuropameisterschaften im Schnellschach und Blitzschach statt. Auch einer unserer talentiertesten Kaponierinhos, Illia Burdielov, nahm an dem Turnier teil. Illia startete mit einem Sieg im Schnellschachformat, ehe zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner folgten. Anschließend gewann Illia zwei Partien in Folge, womit er Anschluss zur Spitze hielt. In den vier verbliebenen Partien wechselten sich Niederlage und Sieg ab, sodass am Ende fünf von neun möglichen Punkten heraussprangen, womit er im oberen Mittelfeld der Tabelle landete und seinem Erwartungswert gerecht werden konnte.
Im Schnellschachturnier holte Illia fünf von neun Punkten. Damit landete er auf dem 21. Platz.
Eine vergleichbare Leistung und Platzierung erzielte er im Blitzturnier. Allerdings hagelte es nach einem makellosen Start viele Niederlagen für Illia. Erst zum Ende hin drehte er nochmal auf und gewann vier Partien in Folge. Schlussendlich landete er mit neun von 18 möglichen Zählern auf dem 26. Rang.
Beim darauffolgenden Blitzturnier kam Illia sehr gut rein, ehe er eine kleine Schwächephase durchlief. Anschließend drehte er aber nochmal richtig auf und feierte vier volle Punkte in Folge.
Insgesamt spielte Illia ein sehr solides Turnier und hat viele schachliche Erfahrungen gesammelt, die ihm auf seinem weiteren Weg helfen werden. Gut gemacht, Illia!
Vor den Jugendeuropameisterschaften hat die Oldenburgische Volkszeitung ein schönes Portrait über Illia geschrieben. Nachlesen könnt ihr es hier: https://www.om-online.de/om/illia-burdielov-spielt-seit-1-5-jahren-schach-und-faehrt-zur-jugendeuropameisterschaft-782685
In eher ungewöhnlichen Gefilden nahm Nazar Anfang Juli an einem Turnier teil – und überzeugte!
Mit einer Bremer Delegation fuhr unser Schachtalent in den tiefen Süden, um sich dort mit 107 schachbegeisterten Nachwusspielern in der Turnhalle auf dem Campusgelände des FC Bayern München zu messen.
Am Ende gewann Nazar in der Altersklasse U 18 und sicherte sich damit die Erwähnung auf den Websiten der zweit- und dritttollsten Schachabteilungen/-vereine dieses Planeten:
Dass Klaus Peter sich aktuell in bestechender Form befindet, zeigt nicht nur der Zwischenstand in der Vereinsmeisterschaft, wo er mit gerade mal einen halben abgegebenen Punkt Topfavorit auf den Titel ist.
Wie das Poster im Hintergrund verrät, spielte Klaus Peter mit ganz viel Herz in Bremen und belohnte sich dafür mit dem zweiten Platz beim Frühlings Open 2025.
Zuletzt stellte er auch beim Bremer Frühlingsopen unter Beweis, wieso man in der kommenden Saison mit ihm rechnen kann. Mit 5,5 aus 7 landete er im stark besetzten Teilnehmerfeld auf einem grandiosen zweiten Platz. Nur FM Olaf Steffens holte mehr Punkte.
Zum Turnierbericht des SV Werder Bremen: https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250627-mil/
Bei der diesjährigen Klubmeisterschaft in Wildeshausen waren gleich zwei Kaponieros erfolgreich. Gespielt wurde in drei Vierergruppen, sortiert nach Spielstärke. In Gruppe A konnte Ralf sensationell gewinnen. Er ließ sogar Martin und Rainer hinter sich, die vor Turnierbeginn noch deutlich höher gesetzt waren.
An der Spitze mit fünf Punkten stand Ralf.
Die weiße Weste von sechs Siegen in sechs Spielen blieb ihm nur dank Koronowski verwehrt, dem er in der zweiten Runde unterlag.
Das diesjährige Ergebnis bei der Klubmeisterschaft kann sich sehen lassen.
Die vereinsinternen Duelle konnte Ralf allesamt für sich entscheiden. Ein echter Coup für unseren Manager.
Ralf gewann trotz Außenseiterrolle am Ende die A-Gruppe der Wildeshausener Klubmeisterschaft.
Neben Ralf konnte auch Fabian seine Gruppe gewinnen. Ihm gelang sogar das Kunststück, in allen Partien die Oberhand zu behalten.
Die Zahlen sprechen für sich: Fabian dominierte die Gruppe C nach Belieben.
Die Wildehausener Konkurrenz konnte er deutlich hinter sich weisen. Für Fabian war es der erste Turniersieg im Seniorenbereich überhaupt, wofür er zahlreiche Glückwünsche entgegengebracht bekommen hat.
Veni, vidi, vici – Fabian mit einer perfekten Punkteausbeute in Gruppe C.
Alles in allem eine sehr gelungene Klubmeisterschaft für unsere Kaponieros.
Die drei Kaponieros unter such beim konzentrierten Nachdenken.
Wir gratulieren Ralf & Fabian zu Ihren tollen Erfolgen!
Vor einigen Jahren hätte man sich vermutlich noch verwundert gezeigt, wenn Schachspieler aus Vechta ganz nach Schleswig-Holstein fahren, um an einem Open teilzunehmen. Turniere gibt es in Niedersachsen weit und breit. Wieso also den Weg in den hohen Norden der Republik auf sich nehmen? Wahrscheinlich liegt es daran, dass der ausrichtende Schachverein, die Schachfreunde Wilstermarsch & Itzehoe, und speziell die Personen Björn und Anke Behrend, für ihre hochwertigen Live-Übertragungen bekannt sind. Deswegen konnten wir von zu Hause aus hautnah miterleben, wie sich Nazar, Ralf und insbesondere Illia, für den es sein allererstes Schachturnier mit klassischer Bedenkzeit überhaupt war, schlagen.
Während Nazar solide performte und auf dem Rang ins Ziel einlief (13. Platz), auf dem er gestartet war, ging Ralf nach anfänglich famosem Start am Ende die Puste aus.
Mit Weiß behielt Nazar die weiße Weste, mit Schwarz strauchelte er.Der Start ins Turnier verlief für Ralf spielerisch und punktetechnisch vorzüglich. Zum Ende hin verlor er jedoch ein wenig den Faden.
Viel spannender aber war zu beobachten, was unser Kaponierinho Illia bei seinem allerersten Schachturnier zeigen würde. Nachdem er bereits in der zweiten Runde ein Remis gegen einen Spieler holte, der immerhin eine DWZ von 1347 und eine Elo von 1581 hat, feierte er in der dritten Runde seinen allerersten Sieg in einer klassischen Schachpartie. Zu Beginn entwickelte Illia, wie es sich gehört, gut seine Figuren.
Die goldenen Eröffnungsregeln beherrscht Illia schon sehr gut. Beide Springer und der weißfeldrige Läufer sind entwickelt. Und für den schwarzfeldrigen Läufer hat er so eben die Bahn frei gemacht.
Anschließend tauschten er und sein Gegner gegenseitig die Figuren ab, ehe Illia mithilfe einer Taktik einen wichtigen Bauern im Zentrum gewinnen konnte.
Schwarz spielte h5?!, was sich als Fehler entpuppte: Illia erkannte, dass er mit hxg5, fxg5 und Lxd5 einen Bauern gewinnen konnte. Super gesehen, Illia!
Und es wurde noch besser: Illia konnte einen starken Freibauern bilden und gleichzeitig den auf der h-Linie laufenden schwarzen Freibauern stoppen. Schließlich zwang er seinen Gegner zur Aufgabe, nachdem klar war, dass Ilias Bauernmajorität am Damenflügel unaufhaltsam gewesen wäre.
In dieser Stellung gab Illias Gegner auf. Damit fuhr unser Kaponierinho seinen allerersten Sieg bei einem Schachturnier mit klassischer Bedenkzeit ein. Herzlichen Glückwunsch!
In der letzten Runde konnte Illia nochmal gewinnen und satte 2,5 Punkte holen – eine Leistung, auf die er sehr stolz sein kann.
Dank der 2,5 Punkte kann Illia sich bald über seine allererste DWZ freuen.Nazar am Brett mit den schwarzen Steinen. Illia schaute ihm über die Schulter.Ralf, Illia und Nazar (von links nach rechts). In den Schachpausen wurde natürlich fleißig gekickert.
Vergangenen Sonntag fand in Bremen ein Turnier der Jugendserie statt, an dem auch fünf Kaponierinhos teilnahmen. Mit Coach und Betreuer Ralf Westerhoff machte man sich am frühen Morgen auf dem Weg. Die Fahrt an die Weser sollte sich besonders für einen auszahlen.
Illja gewann mit sechs Punkten die Altersklasse U8. Lediglich gegen seinen Mannschaftskollegen Volodymyr zog er in der vorletzten Runde den Kürzeren, ansonsten gewann Illja jede Partie!
So sehen Sieger aus: Illja war zwischen den Runden am Chillen.
Aber auch unsere anderen Kaponierinhos konnten zum Teil beachtliche Leistungen zeigen. Der bereits erwähnte Volodymyr wurde in der U8 Fünfter. Mit Hilfe eines Sieges in der letzten Runde hätte er sogar noch aufs Treppchen steigen können.
Volodymyr holte in der U8 starke vier Punkte.
Ebenfalls in der U8 gestartet war Mischa, der mit einem Endspurt noch auf Platz neun vorstoßen konnte.
Bei Mischa standen am Ende des Turniers drei Punkte zu Buche.
In der U10 gestartet war Illja D., der sich in der Tabelle auf dem 27. Rang wiederfand. Zwei Siege hintereinander in Runde vier und fünf bescherten ihm diesen Platz.
Illja konnte zweimal in seiner Altersklasse gewinnen.
Ebenfalls nach Vechta gereist, aber an dem Tag schon zu den „alten Hasen“ der Kaponierinho-Delegation gehörend, ist Danill. Danill startete bei den Veteranen und wurde dort Neunter.
Den richtigen Pullover trug Danill an diesem Tag. Letztendlich wurde unser Jungspund Neunter.
Ein insgesamt toller Erfolg unserer Kaponierinhos, auf den noch gerne weitere folgen dürfen.
Von links nach rechts: Volodymyr Turkovskyi (5./U8), Dr. Oliver Höpfner (Werder Bremen), Illja Burdielov (1./U8), Illja Dovbush (26./U10), Ralf Westerhoff und Mischa Krylov (9./U8). Paul Schank fehlte krankheitsbedingt.
Die Ergebnisse können der Seite der Jugendserie (jugendserie.de) entnommen werden.
Zum Abschluss des Jahres 2024 nahmen unsere Kaponieros und Kaponierinhos an zwei offenen Turnieren teil. Während Martin das inzwischen traditionelle Silvesteropen in Bremen mitspielte, sind Ralf, Nazar und Fabian bis tief an die niedersächsische Grenze nach Uelzen gereist, um sich beim 1. Uhlenköper-Open zu beweisen.
Für Martin lieft das Turnier alles in allem solide. Zwar konnte er keinen Sieg einfahren, doch verlor er in sieben Runden auch nur dreimal, sodass am Ende zwei Punkte zu Buche standen. Angesichts des starken Teilnehmerfeldes ein Ergebnis, womit Martin bereits im Vorfeld ein stückweit rechnete: „Wie erwartet habe ich starke Gegner bekommen, so dass ein besseres Ergebnis nicht drin war“, sagte er
Mit zwei Punkten beendete Martin das Silvester Open in Bremen auf dem 36. Rang und damit einen Platz besser als er gestartet war.
Besonders mit den weißen Steinen wehrte sich Martin gegen stärkere Gegner gekonnt und ließ kaum etwas anbrennen. Beispielhaft dafür steht die Partie gegen Peter Pautz (2001).
Die bekannte Stonewall-Verteidigung mit Schwarz ist für den Weißen nicht einfach zu knacken.
Die Stellung blieb die gesamte Partie über statisch und geschlossen. Nur die a-Linie öffnete sich, über die Martin kurz die Kontrolle übernehmen konnte und minimal besser stand.
Der Computer attestiert dem Weißspieler in dieser Stellung leichte Vorteile. Ein Durchkommen ist dennoch nicht einfach.
Den optischen Vorteil ganz verwerten konnte unser Kaponiero zwar nicht, doch er sicherte sich ohne Probleme ein Remis.
Nach Kd3 einigten sich die Spieler auf Remis.
Grundsätzlich war Martin mit dem Turnier in Bremen sehr zufrieden: „Die Bedingungen im Atlantic-Hotel sind optimal, sodass ich das Turnier uneingeschränkt empfehlen kann“, lobt er.
Ein Blick in den Turniersaal lässt erahnen, wie professionell die Veranstalter das Silvester Open organisiert haben.Die Spitzenbretter wurden nicht nur live im Internet übertragen, sondern waren auch auf einer großen Leinwand am Spielort für Zuschauer zu sehen.
Achterbahnfahrt der Gefühle in Uelzen
Eine etwas längere Fahrt angetreten sind Nazar, Fabian und Ralf, die nach Uelzen zum 1. Uhlenköper-Open gereist sind. Für Fabian war es die allererste Teilnahme an einem Open.
2,5 Punkte standen für Fabian am Ende auf der Habenseite, darunter ein Remis gegen eine 1650erin.
Dass bei der ersten Turnierteilnahme noch nicht alles rundlaufen würde, war wohl zu erwarten. Fabian schlug sich gegen teils deutlich stärkere Spieler aber wacker und bewies in Sachen Kampfgeist Qualitäten eines Kaponieros.
Die fast richtige Schachmontur hatte Fabian auch dabei.
Auch die Analyse im Nachgang der Partie ging der Noch-Kaponierinho Fabian wie ein waschechter Kaponiero an.
Vom Kaponierinho zum Kaponiero? Ein wohl bekannter Trick von uns Kaponieros besteht darin, die Stellungen schön zu trinken.
Hoffnungen für ein gutes Turnierergebnis steckten in Nazar, der auf Rang 13 gestartet war. Leider waren seine Leistungen aber nicht konstant genug, weshalb er nicht ganz oben angreifen konnte.
Die Grenzen bekam Nazar wie zuletzt gegen bedeutend stärkere Spieler aufgezeigt.
Zumindest seine Pflicht erfüllte unser Kaponierinho aber wie gewohnt. Gegen nominell schwächere Spieler gewann er weitestgehend ohne Probleme.
Td5? ist natürlich ein Fehler, weil Nazar mit Ld4 die Qualität gewinnt.
Die Stellung mit der Mehr-Qualität gegen Schachfreund Friedjof Harms nach Hause zu schaukeln, war für Nazar letztendlich nur Formsache.
Die Endstellung zwischen Harms und Nazar. Nach Ke6 resignierte Harms.
Möglicherweise waren es aber auch die äußeren Umstände, wie nachfolgendes Bild erklärt, die dazu führten, dass unseren Kaponierinhos im entscheidenden Moment ein wenig Biss fehlte.
„Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das!“ Ob die Bettwäsche motivierend für unseren Kaponierinho war?
Ein recht ordentliches Turnier spielte unser Senior und Kaponiero der ersten Stunde Ralf. Obwohl auch er die letzte Runde nicht siegreich gestalten konnte, sind vier Punkte eine solide Ausbeute.
Ralf zeigte insgesamt eine ansprechende Leistung in Uelzen.
Das Jahr 2024 ist zu Ende. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass kaum ein Schachjahr in Vechta so intensiv war wie dieses. Wir sind ein wenig müde, legen uns kurz hin und kommen dann noch ambitionierter zurück. Guten Rutsch Euch!
Vom 07.12. – 08.12. fanden in Braunschweig die niedersächsischen Blitzeinzelmeisterschaft und -mannschaftsmeisterschaft statt. Für das Einzelturnier qualifiziert hatten sich im Vorfeld unsere beiden besten Spieler Nazar und Dirk. Letzterer kam alles andere als gut aus dem Quark; Dirk startete mit 0,5/6. Am Ende konnte er sich noch einigermaßen fangen und 9,5 Punkte holen, was Rang 17 in der Endtabelle bedeutete. Einen klare besseren Start legte Nazar hin, der mit 3/4 für Aufsehen sorgte.
Nazar im Duell gegen den späteren Turniersieger Hannes Ewert (SV Hellern).
Dann brach aber unser Trockenfruchtexperte (siehe Foto unten) zusammen, kassierte Pleite um Pleite, bis er nach sechs Niederlagen in Folge den Negativtrend stoppen konnte. Im letzten Drittel spielte Nazar dann nochmal famos auf und landete mit 11,5 Punkten auf Rang 13.
Nazar konnte einiger starke Spieler schlagen, unter anderem den IM Frank Kroeze gleich zweimal.
Das Blitzeinzel gewonnen hat Hannes Ewert (SV Hellern), knapp vor Tobias Vöge (HSK Lister Turm) und Matthias Tonndorf (Hamelner SV).
Ausgeschlafen ging es dann für uns als Vierermannschaft (Nazar, Dirk, ich und Ralf) in das Mannschaftsmeisterschaftsturnier. Von 15 Teams wurden wir (enttäuschender) 13. Obwohl wir gegen viele Topvereine ansprechende Leistungen zeigten, reichte es jeweils knapp nicht für einen Überraschungspunkt. Ganz unzufrieden waren wir mit unserer individuellen Performance dennoch nicht. Freude bereitet hat das Turnier in jedem Fall!
Von links nach rechts: Dirk, Ralf, Nazar und ich.Nazars Nebengewerbe in Braunschweig.Hochkonzentriert in der Partie gegen den SK Lehrte.Dirk war wie gewohnt am zweiten Brett eine sichere Bank.
Die genauen Ergebnisse könnt ihr der Homepage des NSV entnehmen.
Anwesend auf dem 2. Lemförder Schnellschach-Open waren unsere Kaponieros Manfred, Mark und Fabian. An dem Turnier nahmen viele namhafte Spieler teil, unter anderem Ulf Andersson, ein bekannter Großmeister aus Schweden.
Unsere drei Kaponieros zeigten alle ansprechende Leistungen, besonders Mark machte mit einigen Achtungserfolgen gegen weitaus stärkere Spieler auf sich aufmerksam! Das Turnier am Ende gewann IM Leon Pajeken.
Ein Ausschnitt der Endtabelle. Mark wurde 19., Manfred 23. und Fabian 31.
Auf unterschiedlichen Turnieren und Wegen waren unsere Kaponierinhos in den vergangenen Wochen erfolgreich. In Lembruch nahmen Danill, Fabian und Karl an einem Jugendserienturnier teil. Danill (U16) wurde in der Gesamtwertung der Altersklasse U16/U18 Erster, Fabian folgte ihm auf den zweiten Gesamtplatz und wurde in seiner Altersklasse U18 Sieger. Karl belegte im Gesamttableau Rang vier und war damit zweitbester Jugendlicher in der U16.
Karl, Danill und Fabian waren in Lembruch allesamt erfolgreich.Die nächste Trophäe in der Vitrine für Fabian.
Im A-Open des NSV-Jubiläumsgrandprix kämpfte Nazar lange um die ersten drei Plätze mit. Nur in der letzten Runde musste er sich dem Großmeister Hagen Poetsch geschlagen geben. Davor schlug er drei starke Spieler und remisierte gegen Tom Peters (2165 DWZ). Am Ende feierte Nazar nach einem seiner besten Turnierleistungen in diesem Jahr den achten Platz.
Am Ende konnte sich sein Ergebnis mehr als sehen lassen: Bei seiner allerersten Teilnahme an der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft überhaupt feierte Fabian gleich zwei Erfolge. Zum einen krönte er sich etwas überraschend zum Blitzmeister und ließ dabei sogar zwei 1700er hinter sich. Zum anderen wurde er in seiner Altersklasse U18 unter klassischer Bedenkzeit Dritter. Zwei Pokale demnach für Fabian, der selbst sagt, mit der Leistung zufrieden zu sein.