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Kaponieros on tour Training und Vereinsabend

Diepholzer Kreismeisterschaft in Barnstorf

Während in Varrel der NSV-Pokal ausgetragen wurde, machte sich am vergangenen Sonntag eine Kaponiero Delegation auf den Weg nach Barnstorf, um an der Diepholzer Kreismeisterschaft teilzunehmen. Gespielt wurde in Dreierteams im Schnellschachmodus mit 20 Minuten pro Spieler und Partie.

Das Turniergeschehen wurde klar von der Mannschaft aus Kirchweyhe dominiert, die mit drei Titelträger/innen angereist war. Für starke Einzelergebnisse aus Vechtaer Sicht sorgten insbesondere Sahim, Rainer und Mark. Die vollständigen Einzelergebnisse sind der Tabelle zu entnehmen.

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Jugend forscht beim NSV-Pokal

Vom 05. bis 07.06. fand in Varrel der diesjährige NSV-Pokal statt, an dem 23 Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen teilnahmen. Unter dem Motto „Jugend forscht“ gingen wir mit Fabian, Immanuel, Karl und mir an den Start. Zwar gehörten wir nominell zur oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes, allerdings auch nur deshalb, weil mit Dirk und Nazar zwei Spieler gemeldet waren, die nicht zum Einsatz kamen und unseren Elo-Schnitt deutlich anhoben. Wie würde sich also das Team „Kaponierinho/o“ schlagen, das in den meisten Begegnungen als Außenseiter ins Rennen ging?

Optimale Bedingungen sorgten für ein gelungenes Turnierwochenende

Die erste Runde verlief überraschend erfolgreich. Vor allem die Jugendlichen lieferten stark ab. Karl gewann am vierten Brett souverän, nachdem sein Gegner ihn zu einem schnellen Damenangriff eingeladen hatte.

Den ersten Punkt des Turniers steuerte Karl bei.

Ich selbst wurde am Spitzenbrett hingegen komplett überspielt und musste früh die Segel streichen. Für echte Spannung sorgten anschließend Immanuel und Fabian. In einer dramatischen Zeitnotschlacht setzte sich Immanuel durch, nachdem er gefühlt zehn Züge lang nur vom Inkrement gelebt hatte.

Bobby setzte sich in einem hart umkämpften Damenendspiel durch.

Da Fabian das Geschehen aus dem Augenwinkel verfolgte, nahm er das Remisangebot seines Gegners an und sicherte damit den Mannschaftserfolg. Endstand: 2,5:1,5 für uns!

Mit seinem Remis in ausgeglichener Stellung machte Fabian den ersten Mannschaftssieg perfekt.

In den Runden zwei bis vier mussten wir uns allerdings jeweils deutlich geschlagen geben. Gegen Göttingen (0,5:3,5), Turm Lüneburg (0,5:3,5) und Bad Bevensen (1:3) waren wir letztlich chancenlos. Zwar sahen einige Stellungen zwischenzeitlich durchaus vielversprechend aus, doch im weiteren Verlauf machte sich der Spielstärkeunterschied bemerkbar.

So kam es in der Schlussrunde zum Duell mit Lehrheide – einem Gegner auf Augenhöhe und einer guten Gelegenheit, noch einmal wichtige Punkte für die Moral zu sammeln. Erneut war es Karl, der mit einem energischen Königsangriff für die frühe Führung sorgte. Wenig später einigte sich Fabian mit seinem Gegner auf Remis. Auch ich konnte am Ende des Turniers immerhin von mir behaupten, ein mannschaftsdienliches Remis gerettet zu haben. Da Immanuel alias „Bobby“ sein Endspiel schließlich verlor, endete der Mannschaftskampf mit einem versöhnlichen 2:2.

Für mich lief das Turnier nicht wie erhofft, dafür überzeugten die Jungspunde umso mehr.

Fazit: Drei Punkte aus fünf Mannschaftskämpfen entsprechen in etwa dem, was angesichts der starken Gegnerschaft zu erwarten war. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt daher zufrieden sein.

Abschließend gehen die Glückwünsche an unsere Bezirksfreunde aus Oldenburg, denen mit dem Gewinn des NSV-Pokals wohl der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte gelungen ist.

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Sonne, Schach und Spaß – erfolgreicher Wochenendtrip nach Sottrum

Vom 29. – 31. Mai hat der Schachclub Sottrum in die Räumlichkeiten des Gasthofs Röhrs zum diesjährigen Wieste Cup eingeladen. Die Gelegenheit, an einem NSV-Grand Prix Turnier in erreichbarer Nähe teilzunehmen, ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Daher machte sich am Freitagnachmittag eine siebenköpfige Kaponiero/a Delegation auf den Weg. Übernachtet wurde in einer nahe gelegenen Pension, unter den Dächern des Himmels Waffensen (ja, den Ort gibt es), mit schöner Terrasse und Ausblick auf idyllisches Grün. Bis auf eine regnerische Ausnahme war das Wetter fabelhaft, entsprechend war die Stimmung, allen punktuellen sportlichen Tiefs zum Trotz, durchweg positiv.

B-Open

Schachlich erfolgreich lief es besonders für einen von uns. Obwohl Karl mit einer Niederlage in das B-Open gestartet war, rollte er das Feld von hinten auf und landete dank einer Serie von vier Siegen in Folge auf dem 4. Platz, wodurch er einen kleinen Geldpreis abstauben konnte.

Einen der vorderen Plätze im B-Open hätte sicherlich auch Danill verdient gehabt. Lange Zeit spielte er nämlich oben mit und er war im Übrigen auch der einzige, der dem späteren Turniersieger Hartmut Weist einen halben Punkt abluchsen konnte. Weil Danill aber in der letzten Runde leider verlor, konnte er seine ansonsten ansprechende Leistung nicht mit dem Sprung aufs Podest vergolden. Schließlich wurde er Neunter.

Unser Betreuer/ Koch/ Fahrer/ Organisator, ober besser gesagt Tausendsassa Ralf zog natürlich auch die Figuren übers Brett, bevor er seine geschmeidigen Gespräche mit Schachfreunden aus aller Welt führte. Schachlich lief es allerdings nicht geschmeidig: als einer der Favoriten ins Turnier gestartet, musste sich Ralf mit dem 14. Platz begnügen.

Erst am Abreisetag so richtig in Fahrt gekommen ist unser Kaponierinho Illia. Nach drei Spielen ohne Sieg, wovon eine im Remis endete, gewann Illia seine letzten zwei Runden und schloss das Turnier auf einem soliden 22. Platz ab.

Für Julia war es das erste Schachturnier überhaupt. Bei ihrem Debüt zeigte sie eine mehr als ansprechende Leistung, holte direkt zwei volle Punkte und steigt nach Auswertung des Turniers mit einer DWZ von 1061 in die Schachwelt ein. Herzlichen Glückwunsch, Julia!

A-Open

Immanuel wagte den Sprung ins kalte A-Open Wasser – und überzeugte. Die 1800er und 1900er dieser Welt taten sich alle schwer mit unserem „Bobby“. Zwei Remis, zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten Platz 21, bei einer Performance von 1805. Grandios!

Für mich lief das Turnier durchwachsen. Nachdem ich mit zwei Siegen gestartet war, verlor ich in der dritten Partie in der Zeitnotschlacht den Überblick und verlor. Meine Absicht auf Wiedergutmachung in Runde vier endete in einer taktischen Fehlerkette. Hinten heraus holte ich noch einen ganzen Punkt. 3/5 ist natürlich nicht schlecht, aber auch nicht etwas, womit ich mich rühmen werde.

Resümee: Der Wieste Cup war so geil, dass selbst das Championsleague Finale am Samstagabend an uns vorbeigegangen war. Sportlich lief es für die Jüngeren erfolgreich, denn bis auf Ralf und meine Wenigkeit konnten alle an DWZ dazugewinnen. Wir bedanken uns beim Schachclub Sottrum für die einwandfreie Durchführung und Organisation des Turniers. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder.

Eure Kaponieros