Kategorien
Mannschaftstermine

Mannschaftstermine 2026

1. Mannschaft Verbandsliga
2+3 Mannschaft Bezirksklasse

1+2 Jugend Landesklasse

11.01 gegen Hellern

18.01 gegen Oldenburg 2

08.02 in Emden

08.02 Vec2 in Quakenbrück

15.02 gegeneinander
01.03 in Lingen
01.03 Vec2 gegen Oldenburg
01.03 Vec3 in Neubruchhausen
22.03 gegen Nordhorn-Blanke
22.03 gegeneinander
12.04 in Jever

12.04 Vec2 gegen Neubruchhausen

12.04 Vec3 in Hümmling


19.04 gegen SV Osnabrück
26.04 gegen Spelle
Kategorien
SV Kaponier Vechta

„Das Jahr 2025 war gut“

Im Interview vor Weihnachten blickt Rainer Hellmann auf das Schachjahr 2025 zurück. Er spricht über sportliche Erfolge der Mannschaften, die positive Entwicklung im Jugendbereich sowie über organisatorische Herausforderungen im Verein.

Rainer, zur Aufgabe des 1. Vorsitzenden gehört es ja mehr oder weniger dazu, den Überblick über alles zu behalten. Wie blickst du auf das Jahr 2025 zurück?
Rainer: Insgesamt war das Jahr 2025 ein gutes Jahr. Die Vereinsmeisterschaft verlief – abgesehen von ein paar Kleinigkeiten – sehr ordentlich. Unsere 1. Mannschaft hat souverän den Klassenerhalt in der Verbandsliga West geschafft. Die 2. und 3. Mannschaft sind in die Bezirksklasse Süd-Ost aufgestiegen. Dank der zahlreichen Jugendlichen konnten wir zudem zwei Jugendmannschaften in der Landesklasse Süd-West stellen.

Gibt es ein Ereignis, das dir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist?
Rainer: Besonders gefreut hat mich, dass wir mit guter Werbung ein Turnier wie die BEM auf die Beine stellen konnten und dabei 50 Schachspieler ans Brett bekommen haben.

In welchen Bereichen müssen wir noch besser werden?
Rainer: Die Kommunikation innerhalb des Vorstands muss sich verbessern. Es sollte nicht so sein, dass jeder sein eigenes „Ding“ macht und der 1. Vorsitzende irgendwann zufällig davon erfährt. Ich hoffe, dass sich dies durch regelmäßige Vorstandssitzungen künftig deutlich verbessert.

Worauf freust du dich aus Sicht des Kaponier Vechta im Jahr 2026 am meisten?
Rainer: Auf die BEM mit vielleicht sogar 70 Teilnehmern und natürlich auf unser erstes Vechtaer Open.

Was wünschst du unseren Vereinsmitgliedern?
Rainer: Ich wünsche mir, dass alle so bleiben, wie sie sind. Gleichzeitig sollten sich einige Spieler vielleicht einmal Gedanken darüber machen, was sie manchmal für unnötige Dinge über WhatsApp schreiben – ein wenig mehr Zurückhaltung würde guttun. Ansonsten wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Kategorien
Weihnachtsblitz

Günter gewinnt Weihnachtsblitzturnier

Mit 16 von möglichen 17 Punkten hat Günter das diesjährige Weihnachtsblitzturnier souverän für sich entschieden. Von Beginn an dominierte er das Turnier gemeinsam mit Maxim, dicht gefolgt von Klaus Peter. Am Ende belegten diese drei Spieler folgerichtig auch die ersten drei Plätze:

  1. Platz: Günter – 16 Punkte
  2. Platz: Maxim – 14,5 Punkte
  3. Platz: Klaus Peter – 13 Punkte

Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung: Insgesamt nahmen 18 Kaponieros am Weihnachtsblitzturnier teil. Zum Vergleich: Ende 2023 waren es lediglich zehn Spieler, von denen diesmal etwa die Hälfte nicht am Turnier teilgenommen hat.

Die Tabelle:

Kategorien
Stadtpokal

Dirk erobert den Stadtpokaltitel zurück

Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen im Finale gegen Ralf sicherte sich Dirk Schmitt am vergangenen Freitagabend den Stadtpokaltitel. Bereits aus der Eröffnung heraus erarbeitete sich Dirk eine bessere Stellung, die er im weiteren Verlauf der Partie konsequent ausbaute.

Lxf6 erwies sich als gravierender Fehler, denn Dirk konnte, anstatt den Läufer auf f6 zurückzunehmen, auf g2 zwischenschlagen. Die verbleibenden Sequenzen der Partie spielte er anschließend perfekt herunter.
Dirk gelang es, in die weiße Stellung zu infiltrieren. Es folgten noch die Züge 14. Txg2 Dxg2 15. Sxd4 Dg1+ 16. Kd2?! Dxg5 0:1

Am Ende holte er sich den Titel verdient zurück.
Auf dem Weg ins Finale besiegte er in der ersten Runde Klaus Peter und überstand anschließend eine schwierige Stellung gegen Danill. Im Finale ließ er schließlich nichts mehr anbrennen.

Ralf (links) und Dirk (rechts) kurz nach dem Start des Finales des Stadtpokals.

Dirk, der den Stadtpokal über Jahre hinweg nahezu im Abonnement gewonnen hatte, beendet damit eine einjährige Durststrecke. Im Vorjahr konnte sich Kai den Titel sichern, nun wandert der Pokal wieder zurück zu seinem langjährigen Seriensieger.

Kategorien
3. Mannschaft

Dritte erkämpft ersten Mannschaftspunkt

Weil Sascha am dritten Brett einen 500-DWZ stärkeren Gegner besiegen konnte, erkämpfte sich die dritte Mannschaft am 3. Spieltag der Bezirksklasse Süd-Ost den allerersten Mannschaftspunkt der Saison. Allerdings wäre an dem Tag durchaus mehr drin gewesen, denn Brett eins und Brett zwei wurden von Oldenburg freigehalten. Wir führten also bereits vor dem ersten Zug mit 2:0.

Am 2. Spieltag sorgte Aleksei noch für eine faustdicke Überraschung, als er Banko (1470) von den Schachfreunden Quakenbrück mit den schwarzen Steinen besiegen konnte. Sein Gegner aus Oldenburg, Tom Petersen (995), war auf dem Papier zwar schwächer, aber schachlich vermutlich keinen Deut schlechter.

Eher unorthodox reagierte Aleksei zunächst auf die sizilianische Verteidigung. Im 13. Zug kam ihm jedoch eine gute Idee, um einen kleinen optischen Vorteil zu erspielen.

Aleksei spielt 13. f5, womit er zum einen dem schwarzen weißfeldrigen Läufer Felder nimmt und zum anderen Raum am Königsflügel gewinnt.

Petersen gelang es aber, die weiße Bauernkette aufzubrechen und druckvoll über das Zentrum zu spielen.

Welch schöner lehrbuchmäßiger Zug von Petersen. Er öffnet die Stellung in der Linie, die sein Turm unter Kontrolle hat.

Aleksei sah sich nun dem offensiven Spiel seines Gegners ausgesetzt. Petersen drang immer weiter in die Stellung ein und erarbeitete sich schrittweise voran.

Aleksei hat kaum was weniger und steht trotzdem mit dem Rücken zur Wand. Die schwarzen Figuren sind schlichtweg aktiver, lassen Aleksei kaum Luft zum Atmen.

Zwar konnte Aleksei die Figuren abtauschen und einen möglichen Matteinschlag verhindern, leider gewann er aber nur mehr Zeit, ehe er nach 48. Zügen aufgab.

Der schwarze Bauer läuft durch, wohingegen Weiß keinen Bauern auf die achte Reihe bekommt. Alle Felder sind unter schwarzer Kontrolle.
Aleksei war fokussiert, doch gegen Oldenburg reichte es für nichts Zählbares.

Ben kam am vierten Brett gut aus der Eröffnung heraus. Er etablierte seinen Springer fest auf e5 und erspielte sich gegenüber seinem Gegner einen deutlichen Raumvorteil. Anschließend übersah er jedoch eine Fesselung, die ihn zunächst einen Bauern kostete.

Tf4 ist ein folgenschwerer Fehler. Der Bauer auf e5, der wichtige Felder unter Kontrolle hält, kann nun problemlos von der Dame geschlagen werden, da die Rücknahme mit dem Bauern von d4 aufgrund der Läuferfesselung auf der Diagonalen b6–g1 nicht möglich ist.

Den Verlust des Bauern konnte Ben nicht mehr wettmachen. In der Folge musste er sogar eine Qualität hergeben und geriet endgültig auf die Verliererstraße.

Ben zog die Dame nach f3, woraufhin der Gegner den Turm auf f4 schlug. In der Folge wickelte Ben ins Endspiel ab, sah sich dabei jedoch die gesamte Zeit mit dem Nachteil einer fehlenden Qualität konfrontiert.

Er versuchte zwar, das Endspiel möglichst ausgeglichen zu halten, doch am Ende musste er sich geschlagen geben.

An dieser Stelle gab Ben auf. Der schwarze Bauer läuft unaufhaltsam zur Umwandlung, während der weiße König viel zu weit entfernt ist.
Trotz guter Eröffnungsphase musste Ben sich seinem Gegner geschlagen geben.

Kaponierinho Immanuel (1454) spielte am fünften Brett mit den schwarzen Steinen gegen Lukas Wolter (1524) und galt als Außenseiter. Schon früh zeichnete sich ab, dass Wolter eine echte Hausnummer für Immanuel sein würde.

Schon nach der Eröffnung stand Schwarz sehr passiv, zudem hatte Weiß die Kontrolle über das Zentrum.

Befreien konnte sich Immanuel nicht, trotzdem bemühte er sich, Gegenspiel am Königsflügel zu erzeugen. Wolter spielte die Partie jedoch ruhig und konsequent weiter und behielt seinen Vorteil souverän in der Hand.

Weiß konnte einen gefährlichen Freibauern bilden, um den sich Immanuel kümmern muss. Darüber hinaus ist der weißfeldrige Läufer sehr stark. Die Stellung ist für Schwarz nur schwer zu verteidigen, Weiß steht klar besser.

Immanuel versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen, doch der stark aufspielende Wolter ließ nichts mehr anbrennen, sodass unser Kaponierinho nach 33 Zügen aufgab.

Die Partie ist verloren: Der Bauer auf d7 ist vergiftet. Der Turm darf ihn nicht nehmen, da sonst die Dame auf g8 mattsetzen würde.
Immanuel zog gegen den stark aufspielenden Lukas Wolter leider den Kürzeren.

Wie bereits eingangs erwähnt, war Sascha der Einzige, der gegen Oldenburg einen Punkt ergattern konnte – und diesen hatte er sich mehr als verdient. Nachdem sein Gegner Förste die Bird-Eröffnung mit 1. f4 wählte, reagierte Sascha mit seinem inzwischen bekannten schematischen Aufbau und setzte zum richtigen Zeitpunkt seinen charakteristischen e5-Vorstoß ins Zentrum durch.

 Den Bauern auf e5 hatte er erst wenige Züge zuvor platziert. In dieser Situation leitete Sascha mit dem Vorstoß d5 im Zentrum zum Gegenangriff über, nachdem Förste selbst mit f5 zum Angriff angesetzt hatte.

Sascha spielte in der Folge sehr niveauvolles Schach, stellte seine Figuren optimal auf und agierte etwas aktiver als sein Gegner.

Hier ist noch alles offen, auch wenn Schwarz bereits etwas besser steht.

Sascha verbesserte seine Stellung peu à peu und ließ sich auch von den Bauernvorstößen seines Gegners nicht beirren. Ganz im Gegenteil: Er nutzte die Exponiertheit des weißen Königs konsequent aus.

Förste hatte hier offenbar einen Blackout. Mit dem Zug Dh4 servierte er Sascha ein einzügiges Matt auf dem Silbertablett.

Ein toller Sieg für Sascha gegen einen vermeintlich deutlich stärkeren Spieler.

Mannschaftsführer Sascha zeigte gegen Oldenburg eine mehr als beachtliche Leistung.
Das Endergebnis samt der Individualergebnisse. Am Ende wäre an diesem Tag sogar ein Sieg möglich gewesen.
Kategorien
Jugend

Jugendteams überzeugen: Starker Auftritt der ersten Mannschaft, zweite kämpft tapfer

Am zweiten Doppelspieltag der Jugendliga Landesklasse Südwest trat unsere erste Mannschaft in der Aufstellung Fabian, Danill, Karl und Immanuel an.

In der ersten Runde ging es gegen Spelle 1. In einem umkämpften Match konnte sich unser Team mit 3:1 durchsetzen. Am ersten Brett spielte Fabian eine souveräne Partie und erreichte ein Remis. Danill an Brett zwei sowie Karl an Brett drei konnten ihre Partien gewinnen. Immanuel steuerte ein weiteres Remis zum Mannschaftserfolg bei.

In der zweiten Runde wartete Spelle 2. Hier zeigte unsere erste Mannschaft eine geschlossene und sehr überzeugende Leistung und gewann deutlich mit 4:0. Alle Kapoinerinhos konnten ihre Partien für sich entscheiden.

Für unsere zweite Mannschaft lief der Spieltag leider nicht ganz so erfolgreich. Aufgrund von zwei krankheitsbedingten Ausfällen musste das Team nur mit zwei Spielern antreten. Trotz der schwierigen Ausgangslage schlugen sich die beiden verbliebenen Spieler sehr wacker. Paul erreichte in der ersten Runde ein Remis und konnte in der zweiten Runde sogar einen Sieg verbuchen. Ilia gelang es in der ersten Runde gegen Spelle 2, einen vollen Punkt zu holen.

Kategorien
2. Mannschaft

Erster Saisonsieg für „Zwote“

Mit einem souveränen 4:2 gegen die SG Barnstorf fuhr unsere zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag im Pfarrheim Maria Frieden ihren ersten Saisonsieg ein. Neben Mannschaftsführer Mark Schmitt traten unsere Kaponierinhos Fabian (Brett 3), Danill (Brett 5) und Karl (Brett 6) an, die „alten“ Haudegen Christoph (Brett 1) Rainer (Brett 2) komplettierten die Sechser-Truppe.

Christoph (1708) und Rainer (1704) siegten gegen Reeßing (1551) und Krumland (1502) und bestätigen, dass wir gerade an den Spitzenbrettern sehr gut aufgestellt sind.

Fabian (1496) spielte mit Schwarz, sein Gegner Hartmann (1367) entschied sich für das Colle-System.

Im Colle-System werden die weißen Figuren fast immer unabhängig vom Aufbau des Gegners schematisch platziert. Das macht es so leicht, die Eröffnung zu erlernen. Der Aufbau ist sehr solide und zugleich vielversprechend für überfallartige Attacken. Häufig entscheidet sich Weiß für einen Angriff mit Zügen wie etwa f4, g4, Tf3 etc.

Fabian bekam frühzeitig seine Probleme und hatte kaum eine Chance auf nennenswertes Gegenspiel.

Eine gute Stellung für Trainingszwecke. Warum ist Weiß im Vorteil?

Leider fand Fabian kein Rezept gegen den bis dato stark auftrumpfenden Hartmann. Bereits in folgender Stellung hätte dieser die Partie so gut wie beenden können.

Schlag- und Schachzüge berechnen, und wenn beides in einem Zug möglich ist, dann erst recht: Lh7!! wäre bereits der Ausmacher gewesen. Das typische Läuferopfer wäre flankiert worden nach Kxh7 mit Dh5+, Kg8, De8+, Kh7 und Tf3 + -.

Fabian blieb noch für kurze Zeit am Leben, doch nach 24 Zügen wurde er Matt gesetzt. Sein Gegner Hartmann spielte außerordentlich gut.

Fabian erwischte leider einer glücklosen Tag. Wie zu sehen ist, schaute auch der große Meister des Jerome- und Elefantengambits Andreas den jungen Wilden über die Schulter. Wann unsere Geheimwaffe Kaehler zum Einsatz kommt, ist noch ungewiss. Man munkelt, die Konkurrenz schraubt an deren Brettern den f-Bauern fest und übt fleißig das Ablehnen willkürlicher Remisangebote.

Mannschaftsführer Mark (1481) stand mit Weiß gegen Buchtmann (1302) also schon mehr oder weniger in der Pflicht, den alten 2-Punktevorsprung wieder herzustellen. Bereits früh standen die Zeichen dafür gut.

An dieser Stelle demonstriert Mark, wie wichtig ein besetztes Zentrum ist und wie man die Passivität des Gegners ausnutzen kann. Durch 8. e5 drängt Mark zum einen den Springer auf die achte Reihe zurück, zum anderen öffnet sich die Diagonale für die Dame – der Bauer auf b7 fällt.

Und es ging offensiv munter weiter:

Auch den zweiten Bauern schob Mark vor (11. e6!!), wodurch er schließlich Material gewann. Sehr ansehnliche Sequenz unseres Mannschaftsführers.

Über einen Fehler, der die Partie in die komplett andere Richtung hätte kippen können, sehen wir mal hinweg. Stattdessen sahen die Kiebitze ein deutlich besseres Endspiel für Mark, der seinen Gegner am Ende sogar Mattsetzen konnte.

 Weiß am Zug gewinnt.
Mehr Schach in einem Bild geht nicht: Schachbrett, Schachpullover und Jerome-Experte Kaehler.

Am sechsten Brett spielte unser Kaponierinho und Besitzer des Abonnements, Dirk im Blitzen zu schlagen, Karl. Nachdem Karl gut aus der Eröffnung herausgekommen war, verlor er einen Bauern, dem er lange Zeit hinterherlief.

Anstatt den schwarzen Bauern auf c4 sofort zu nehmen, spielte Karl das sehr überflüssige 10. h3?, wodurch sein Gegner Schröder (1137) den Läufer nach e6 zurückzog und am Mehrbauern zunächst festhielt.
 

Karl gewann den Bauern wieder und kämpfte sich zurück in die Partie. Schröder machte es jedoch clever und wickelte in ein deutlich besseres Endspiel für ihn ab. Schließlich musste sich unser Jungspund geschlagen geben.

Durch die Fesselung geht der Springer zwangsläufig verloren. Karl gab in diesem Moment folgerichtig auf.
Durch den Fehler in der Eröffnung geriet Karl früh ins Hintertreffen. Trotz aufbäumender Reaktion konnte er dem Spiel nicht mehr die entscheidende Windung geben. Schade!

Am fünften Brett spielte Kaponierinho Danill (1488) mit Schwarz gegen den nominell etwas schwächeren Jürgen Meyer (1201). Über einen kleinen Umweg (1. d4 c6 2. e4 d5) führte Danill in die Caro-Kann-Verteidigung über, und sah sich mit der nicht einfach zu bespielenden Vorstoßvariante konfrontiert.

Mit 3. e5 tun sich Caro-Kann Spieler häufig schwer. Weiß gewinnt zunächst Raum, während Schwarz darum bemüht ist, den weißfeldrigen Läufer im Sinne eines „besseren Franzosen“ zu entwickeln und am Zentrum anzuknabbern.

Danill ist es schließlich gelungen, die Figuren in der Vorstoß-Variante typischerweise so zu entwickeln, dass Druck auf den schwachen d4-Bauern ausgeübt wird.

Die schwarzen Figuren sind gut platziert, wohingegen Weiß seine Dame, Springer und Läufer damit betrauen muss, den rückständigen Bauern zu verteidigen. Allerdings spielte Danill hier 16. a6?! – die Idee, wie sich in der Partie zeigt, bestand wohl darin, den Springer über a7 umzugruppieren. An sich kein schlechter Gedanke und es zeigt auch, wo das (kleine) Problem in der Stellung liegt: Wie macht Schwarz weitere Fortschritte?

Wenig später begann Danill seinen ersten strategischen Fehler.

Er wollte „irgendwie“ seine Türme verdoppeln, doch dieses „irgendwie“ lud Weiß dazu ein, die Türme abzutauschen und dem weißfeldrigen Läufer die Diagonale zu überlassen.

Die Partie drohte in Meyers Richtung zu kippen, doch als die Unübersichtlichkeit um sich Griff, bewies Danill den kühleren Kopf und gewann dank einer schönen Kombination zunächst den Turm und infolgedessen die Partie.

Wie setzte Danill seinen Gegner in drei Zügen Matt? Auflösung gibt’s hier nicht, du musst halt rechnen. Homepage mit Anspruch eben.
Trotz kleinerer Turbulenzen gewann Danill seine Partie. Vor allem seine Spielanlage in der Eröffnung konnte sich sehen lassen.

Fazit: Die zweite Mannschaft gewinnt und hat bewiesen, mit den Mannschaften in der Bezirksklasse Süd-Ost konkurrieren zu können. Am 6. Februar 2026 steht das Auswärtsspiel in Quakenbrück an.

Kategorien
SV Kaponier Vechta

Erfolgreicher Abschluss des C-Trainer-Lehrgangs 2025: Zwei neue Trainer in unseren Reihen

Am letzten Novemberwochenende ging der C-Trainer-Lehrgang 2025 zu Ende. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch zwei Kaponiers, Ralf Westerhoff und Fabian Meinnecke, haben die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Damit dürfen sich nun zwei frisch ausgebildete Trainer in unseren Reihen wissen. Weitere Informationen sind auf der Homepage des NSV zu finden.