Auch wenn die Berichterstattung im Januar und noch bis in den Februar hinein etwas reduziert werden muss, wollen wir nicht vorenthalten, welche sensationellen Turniersiege unseren Kaponierinhos im Januar gelungen sind.
Allen voran ist die Leistung von Immanuel zu erwähnen, der beim C-Open der Niedersächsischen Meisterschaften mit 6 aus 7 Punkten den Turniersieg errang. Dabei konnte er die ersten fünf Partien für sich entscheiden.
Immanuel (gelber Pullover) gewann eindrucksvoll das C-Open auf den Niedersachsenmeisterschaften.
Und wenn wir schon bei den C-Turnieren sind: Illia gewann am vergangenen Wochenende den Nordwest-Cup ebenfalls mit 6 aus 7 Punkten und wurde damit klarer Turniersieger.
Die Vechtaer Delegation beim Nordwest-Cup mit dem strahlenden C-Open Gewinner Illia in der Mitte.
Das ist nicht nur gut, sondern schlichtweg herausragend – und angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre im Verein ein deutliches Indiz dafür, dass es spürbar vorangeht.
Große Ehre für unseren Kaponiero Uwe! Der bekannte Schachgroßmeister und Schachautor Daniel King hat auf seinem YouTube-Kanal „PowerPlayChess“ (114.000 Abonnenten) eine Partie von Uwe von der ACO Senioren Schachweltmeisterschaft auf Kreta analysiert.
Das knapp elfminütige Video zeigt eindrucksvoll Uwes schachliche Qualitäten. Besonders bemerkenswert ist sicherlich das g5 als Reposte auf den g4-Vorstoß des Weißspielenden.
Im Interview vor Weihnachten blickt Rainer Hellmann auf das Schachjahr 2025 zurück. Er spricht über sportliche Erfolge der Mannschaften, die positive Entwicklung im Jugendbereich sowie über organisatorische Herausforderungen im Verein.
Rainer, zur Aufgabe des 1. Vorsitzenden gehört es ja mehr oder weniger dazu, den Überblick über alles zu behalten. Wie blickst du auf das Jahr 2025 zurück? Rainer: Insgesamt war das Jahr 2025 ein gutes Jahr. Die Vereinsmeisterschaft verlief – abgesehen von ein paar Kleinigkeiten – sehr ordentlich. Unsere 1. Mannschaft hat souverän den Klassenerhalt in der Verbandsliga West geschafft. Die 2. und 3. Mannschaft sind in die Bezirksklasse Süd-Ost aufgestiegen. Dank der zahlreichen Jugendlichen konnten wir zudem zwei Jugendmannschaften in der Landesklasse Süd-West stellen.
Gibt es ein Ereignis, das dir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist? Rainer: Besonders gefreut hat mich, dass wir mit guter Werbung ein Turnier wie die BEM auf die Beine stellen konnten und dabei 50 Schachspieler ans Brett bekommen haben.
In welchen Bereichen müssen wir noch besser werden? Rainer: Die Kommunikation innerhalb des Vorstands muss sich verbessern. Es sollte nicht so sein, dass jeder sein eigenes „Ding“ macht und der 1. Vorsitzende irgendwann zufällig davon erfährt. Ich hoffe, dass sich dies durch regelmäßige Vorstandssitzungen künftig deutlich verbessert.
Worauf freust du dich aus Sicht des Kaponier Vechta im Jahr 2026 am meisten? Rainer: Auf die BEM mit vielleicht sogar 70 Teilnehmern und natürlich auf unser erstes Vechtaer Open.
Was wünschst du unseren Vereinsmitgliedern? Rainer: Ich wünsche mir, dass alle so bleiben, wie sie sind. Gleichzeitig sollten sich einige Spieler vielleicht einmal Gedanken darüber machen, was sie manchmal für unnötige Dinge über WhatsApp schreiben – ein wenig mehr Zurückhaltung würde guttun. Ansonsten wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Mit 16 von möglichen 17 Punkten hat Günter das diesjährige Weihnachtsblitzturnier souverän für sich entschieden. Von Beginn an dominierte er das Turnier gemeinsam mit Maxim, dicht gefolgt von Klaus Peter. Am Ende belegten diese drei Spieler folgerichtig auch die ersten drei Plätze:
Platz: Günter – 16 Punkte
Platz: Maxim – 14,5 Punkte
Platz: Klaus Peter – 13 Punkte
Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung: Insgesamt nahmen 18 Kaponieros am Weihnachtsblitzturnier teil. Zum Vergleich: Ende 2023 waren es lediglich zehn Spieler, von denen diesmal etwa die Hälfte nicht am Turnier teilgenommen hat.
Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen im Finale gegen Ralf sicherte sich Dirk Schmitt am vergangenen Freitagabend den Stadtpokaltitel. Bereits aus der Eröffnung heraus erarbeitete sich Dirk eine bessere Stellung, die er im weiteren Verlauf der Partie konsequent ausbaute.
Lxf6 erwies sich als gravierender Fehler, denn Dirk konnte, anstatt den Läufer auf f6 zurückzunehmen, auf g2 zwischenschlagen. Die verbleibenden Sequenzen der Partie spielte er anschließend perfekt herunter.Dirk gelang es, in die weiße Stellung zu infiltrieren. Es folgten noch die Züge 14. Txg2 Dxg2 15. Sxd4 Dg1+ 16. Kd2?! Dxg5 0:1
Am Ende holte er sich den Titel verdient zurück. Auf dem Weg ins Finale besiegte er in der ersten Runde Klaus Peter und überstand anschließend eine schwierige Stellung gegen Danill. Im Finale ließ er schließlich nichts mehr anbrennen.
Ralf (links) und Dirk (rechts) kurz nach dem Start des Finales des Stadtpokals.
Dirk, der den Stadtpokal über Jahre hinweg nahezu im Abonnement gewonnen hatte, beendet damit eine einjährige Durststrecke. Im Vorjahr konnte sich Kai den Titel sichern, nun wandert der Pokal wieder zurück zu seinem langjährigen Seriensieger.
Weil Sascha am dritten Brett einen 500-DWZ stärkeren Gegner besiegen konnte, erkämpfte sich die dritte Mannschaft am 3. Spieltag der Bezirksklasse Süd-Ost den allerersten Mannschaftspunkt der Saison. Allerdings wäre an dem Tag durchaus mehr drin gewesen, denn Brett eins und Brett zwei wurden von Oldenburg freigehalten. Wir führten also bereits vor dem ersten Zug mit 2:0.
Am 2. Spieltag sorgte Aleksei noch für eine faustdicke Überraschung, als er Banko (1470) von den Schachfreunden Quakenbrück mit den schwarzen Steinen besiegen konnte. Sein Gegner aus Oldenburg, Tom Petersen (995), war auf dem Papier zwar schwächer, aber schachlich vermutlich keinen Deut schlechter.
Eher unorthodox reagierte Aleksei zunächst auf die sizilianische Verteidigung. Im 13. Zug kam ihm jedoch eine gute Idee, um einen kleinen optischen Vorteil zu erspielen.
Aleksei spielt 13. f5, womit er zum einen dem schwarzen weißfeldrigen Läufer Felder nimmt und zum anderen Raum am Königsflügel gewinnt.
Petersen gelang es aber, die weiße Bauernkette aufzubrechen und druckvoll über das Zentrum zu spielen.
Welch schöner lehrbuchmäßiger Zug von Petersen. Er öffnet die Stellung in der Linie, die sein Turm unter Kontrolle hat.
Aleksei sah sich nun dem offensiven Spiel seines Gegners ausgesetzt. Petersen drang immer weiter in die Stellung ein und erarbeitete sich schrittweise voran.
Aleksei hat kaum was weniger und steht trotzdem mit dem Rücken zur Wand. Die schwarzen Figuren sind schlichtweg aktiver, lassen Aleksei kaum Luft zum Atmen.
Zwar konnte Aleksei die Figuren abtauschen und einen möglichen Matteinschlag verhindern, leider gewann er aber nur mehr Zeit, ehe er nach 48. Zügen aufgab.
Der schwarze Bauer läuft durch, wohingegen Weiß keinen Bauern auf die achte Reihe bekommt. Alle Felder sind unter schwarzer Kontrolle.Aleksei war fokussiert, doch gegen Oldenburg reichte es für nichts Zählbares.
Ben kam am vierten Brett gut aus der Eröffnung heraus. Er etablierte seinen Springer fest auf e5 und erspielte sich gegenüber seinem Gegner einen deutlichen Raumvorteil. Anschließend übersah er jedoch eine Fesselung, die ihn zunächst einen Bauern kostete.
Tf4 ist ein folgenschwerer Fehler. Der Bauer auf e5, der wichtige Felder unter Kontrolle hält, kann nun problemlos von der Dame geschlagen werden, da die Rücknahme mit dem Bauern von d4 aufgrund der Läuferfesselung auf der Diagonalen b6–g1 nicht möglich ist.
Den Verlust des Bauern konnte Ben nicht mehr wettmachen. In der Folge musste er sogar eine Qualität hergeben und geriet endgültig auf die Verliererstraße.
Ben zog die Dame nach f3, woraufhin der Gegner den Turm auf f4 schlug. In der Folge wickelte Ben ins Endspiel ab, sah sich dabei jedoch die gesamte Zeit mit dem Nachteil einer fehlenden Qualität konfrontiert.
Er versuchte zwar, das Endspiel möglichst ausgeglichen zu halten, doch am Ende musste er sich geschlagen geben.
An dieser Stelle gab Ben auf. Der schwarze Bauer läuft unaufhaltsam zur Umwandlung, während der weiße König viel zu weit entfernt ist.Trotz guter Eröffnungsphase musste Ben sich seinem Gegner geschlagen geben.
Kaponierinho Immanuel (1454) spielte am fünften Brett mit den schwarzen Steinen gegen Lukas Wolter (1524) und galt als Außenseiter. Schon früh zeichnete sich ab, dass Wolter eine echte Hausnummer für Immanuel sein würde.
Schon nach der Eröffnung stand Schwarz sehr passiv, zudem hatte Weiß die Kontrolle über das Zentrum.
Befreien konnte sich Immanuel nicht, trotzdem bemühte er sich, Gegenspiel am Königsflügel zu erzeugen. Wolter spielte die Partie jedoch ruhig und konsequent weiter und behielt seinen Vorteil souverän in der Hand.
Weiß konnte einen gefährlichen Freibauern bilden, um den sich Immanuel kümmern muss. Darüber hinaus ist der weißfeldrige Läufer sehr stark. Die Stellung ist für Schwarz nur schwer zu verteidigen, Weiß steht klar besser.
Immanuel versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen, doch der stark aufspielende Wolter ließ nichts mehr anbrennen, sodass unser Kaponierinho nach 33 Zügen aufgab.
Die Partie ist verloren: Der Bauer auf d7 ist vergiftet. Der Turm darf ihn nicht nehmen, da sonst die Dame auf g8 mattsetzen würde.Immanuel zog gegen den stark aufspielenden Lukas Wolter leider den Kürzeren.
Wie bereits eingangs erwähnt, war Sascha der Einzige, der gegen Oldenburg einen Punkt ergattern konnte – und diesen hatte er sich mehr als verdient. Nachdem sein Gegner Förste die Bird-Eröffnung mit 1. f4 wählte, reagierte Sascha mit seinem inzwischen bekannten schematischen Aufbau und setzte zum richtigen Zeitpunkt seinen charakteristischen e5-Vorstoß ins Zentrum durch.
Den Bauern auf e5 hatte er erst wenige Züge zuvor platziert. In dieser Situation leitete Sascha mit dem Vorstoß d5 im Zentrum zum Gegenangriff über, nachdem Förste selbst mit f5 zum Angriff angesetzt hatte.
Sascha spielte in der Folge sehr niveauvolles Schach, stellte seine Figuren optimal auf und agierte etwas aktiver als sein Gegner.
Hier ist noch alles offen, auch wenn Schwarz bereits etwas besser steht.
Sascha verbesserte seine Stellung peu à peu und ließ sich auch von den Bauernvorstößen seines Gegners nicht beirren. Ganz im Gegenteil: Er nutzte die Exponiertheit des weißen Königs konsequent aus.
Förste hatte hier offenbar einen Blackout. Mit dem Zug Dh4 servierte er Sascha ein einzügiges Matt auf dem Silbertablett.
Ein toller Sieg für Sascha gegen einen vermeintlich deutlich stärkeren Spieler.
Mannschaftsführer Sascha zeigte gegen Oldenburg eine mehr als beachtliche Leistung.Das Endergebnis samt der Individualergebnisse. Am Ende wäre an diesem Tag sogar ein Sieg möglich gewesen.
Am zweiten Doppelspieltag der Jugendliga Landesklasse Südwest trat unsere erste Mannschaft in der Aufstellung Fabian, Danill, Karl und Immanuel an.
In der ersten Runde ging es gegen Spelle 1. In einem umkämpften Match konnte sich unser Team mit 3:1 durchsetzen. Am ersten Brett spielte Fabian eine souveräne Partie und erreichte ein Remis. Danill an Brett zwei sowie Karl an Brett drei konnten ihre Partien gewinnen. Immanuel steuerte ein weiteres Remis zum Mannschaftserfolg bei.
In der zweiten Runde wartete Spelle 2. Hier zeigte unsere erste Mannschaft eine geschlossene und sehr überzeugende Leistung und gewann deutlich mit 4:0. Alle Kapoinerinhos konnten ihre Partien für sich entscheiden.
Für unsere zweite Mannschaft lief der Spieltag leider nicht ganz so erfolgreich. Aufgrund von zwei krankheitsbedingten Ausfällen musste das Team nur mit zwei Spielern antreten. Trotz der schwierigen Ausgangslage schlugen sich die beiden verbliebenen Spieler sehr wacker. Paul erreichte in der ersten Runde ein Remis und konnte in der zweiten Runde sogar einen Sieg verbuchen. Ilia gelang es in der ersten Runde gegen Spelle 2, einen vollen Punkt zu holen.
Mit einem souveränen 4:2 gegen die SG Barnstorf fuhr unsere zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag im Pfarrheim Maria Frieden ihren ersten Saisonsieg ein. Neben Mannschaftsführer Mark Schmitt traten unsere Kaponierinhos Fabian (Brett 3), Danill (Brett 5) und Karl (Brett 6) an, die „alten“ Haudegen Christoph (Brett 1) Rainer (Brett 2) komplettierten die Sechser-Truppe.
Christoph (1708) und Rainer (1704) siegten gegen Reeßing (1551) und Krumland (1502) und bestätigen, dass wir gerade an den Spitzenbrettern sehr gut aufgestellt sind.
Fabian (1496) spielte mit Schwarz, sein Gegner Hartmann (1367) entschied sich für das Colle-System.
Im Colle-System werden die weißen Figuren fast immer unabhängig vom Aufbau des Gegners schematisch platziert. Das macht es so leicht, die Eröffnung zu erlernen. Der Aufbau ist sehr solide und zugleich vielversprechend für überfallartige Attacken. Häufig entscheidet sich Weiß für einen Angriff mit Zügen wie etwa f4, g4, Tf3 etc.
Fabian bekam frühzeitig seine Probleme und hatte kaum eine Chance auf nennenswertes Gegenspiel.
Eine gute Stellung für Trainingszwecke. Warum ist Weiß im Vorteil?
Leider fand Fabian kein Rezept gegen den bis dato stark auftrumpfenden Hartmann. Bereits in folgender Stellung hätte dieser die Partie so gut wie beenden können.
Schlag- und Schachzüge berechnen, und wenn beides in einem Zug möglich ist, dann erst recht: Lh7!! wäre bereits der Ausmacher gewesen. Das typische Läuferopfer wäre flankiert worden nach Kxh7 mit Dh5+, Kg8, De8+, Kh7 und Tf3 + -.
Fabian blieb noch für kurze Zeit am Leben, doch nach 24 Zügen wurde er Matt gesetzt. Sein Gegner Hartmann spielte außerordentlich gut.
Fabian erwischte leider einer glücklosen Tag. Wie zu sehen ist, schaute auch der große Meister des Jerome- und Elefantengambits Andreas den jungen Wilden über die Schulter. Wann unsere Geheimwaffe Kaehler zum Einsatz kommt, ist noch ungewiss. Man munkelt, die Konkurrenz schraubt an deren Brettern den f-Bauern fest und übt fleißig das Ablehnen willkürlicher Remisangebote.
Mannschaftsführer Mark (1481) stand mit Weiß gegen Buchtmann (1302) also schon mehr oder weniger in der Pflicht, den alten 2-Punktevorsprung wieder herzustellen. Bereits früh standen die Zeichen dafür gut.
An dieser Stelle demonstriert Mark, wie wichtig ein besetztes Zentrum ist und wie man die Passivität des Gegners ausnutzen kann. Durch 8. e5 drängt Mark zum einen den Springer auf die achte Reihe zurück, zum anderen öffnet sich die Diagonale für die Dame – der Bauer auf b7 fällt.
Und es ging offensiv munter weiter:
Auch den zweiten Bauern schob Mark vor (11. e6!!), wodurch er schließlich Material gewann. Sehr ansehnliche Sequenz unseres Mannschaftsführers.
Über einen Fehler, der die Partie in die komplett andere Richtung hätte kippen können, sehen wir mal hinweg. Stattdessen sahen die Kiebitze ein deutlich besseres Endspiel für Mark, der seinen Gegner am Ende sogar Mattsetzen konnte.
Weiß am Zug gewinnt.Mehr Schach in einem Bild geht nicht: Schachbrett, Schachpullover und Jerome-Experte Kaehler.
Am sechsten Brett spielte unser Kaponierinho und Besitzer des Abonnements, Dirk im Blitzen zu schlagen, Karl. Nachdem Karl gut aus der Eröffnung herausgekommen war, verlor er einen Bauern, dem er lange Zeit hinterherlief.
Anstatt den schwarzen Bauern auf c4 sofort zu nehmen, spielte Karl das sehr überflüssige 10. h3?, wodurch sein Gegner Schröder (1137) den Läufer nach e6 zurückzog und am Mehrbauern zunächst festhielt.
Karl gewann den Bauern wieder und kämpfte sich zurück in die Partie. Schröder machte es jedoch clever und wickelte in ein deutlich besseres Endspiel für ihn ab. Schließlich musste sich unser Jungspund geschlagen geben.
Durch die Fesselung geht der Springer zwangsläufig verloren. Karl gab in diesem Moment folgerichtig auf.Durch den Fehler in der Eröffnung geriet Karl früh ins Hintertreffen. Trotz aufbäumender Reaktion konnte er dem Spiel nicht mehr die entscheidende Windung geben. Schade!
Am fünften Brett spielte Kaponierinho Danill (1488) mit Schwarz gegen den nominell etwas schwächeren Jürgen Meyer (1201). Über einen kleinen Umweg (1. d4 c6 2. e4 d5) führte Danill in die Caro-Kann-Verteidigung über, und sah sich mit der nicht einfach zu bespielenden Vorstoßvariante konfrontiert.
Mit 3. e5 tun sich Caro-Kann Spieler häufig schwer. Weiß gewinnt zunächst Raum, während Schwarz darum bemüht ist, den weißfeldrigen Läufer im Sinne eines „besseren Franzosen“ zu entwickeln und am Zentrum anzuknabbern.
Danill ist es schließlich gelungen, die Figuren in der Vorstoß-Variante typischerweise so zu entwickeln, dass Druck auf den schwachen d4-Bauern ausgeübt wird.
Die schwarzen Figuren sind gut platziert, wohingegen Weiß seine Dame, Springer und Läufer damit betrauen muss, den rückständigen Bauern zu verteidigen. Allerdings spielte Danill hier 16. a6?! – die Idee, wie sich in der Partie zeigt, bestand wohl darin, den Springer über a7 umzugruppieren. An sich kein schlechter Gedanke und es zeigt auch, wo das (kleine) Problem in der Stellung liegt: Wie macht Schwarz weitere Fortschritte?
Wenig später begann Danill seinen ersten strategischen Fehler.
Er wollte „irgendwie“ seine Türme verdoppeln, doch dieses „irgendwie“ lud Weiß dazu ein, die Türme abzutauschen und dem weißfeldrigen Läufer die Diagonale zu überlassen.
Die Partie drohte in Meyers Richtung zu kippen, doch als die Unübersichtlichkeit um sich Griff, bewies Danill den kühleren Kopf und gewann dank einer schönen Kombination zunächst den Turm und infolgedessen die Partie.
Wie setzte Danill seinen Gegner in drei Zügen Matt? Auflösung gibt’s hier nicht, du musst halt rechnen. Homepage mit Anspruch eben.Trotz kleinerer Turbulenzen gewann Danill seine Partie. Vor allem seine Spielanlage in der Eröffnung konnte sich sehen lassen.
Fazit: Die zweite Mannschaft gewinnt und hat bewiesen, mit den Mannschaften in der Bezirksklasse Süd-Ost konkurrieren zu können. Am 6. Februar 2026 steht das Auswärtsspiel in Quakenbrück an.
Am letzten Novemberwochenende ging der C-Trainer-Lehrgang 2025 zu Ende. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch zwei Kaponiers, Ralf Westerhoff und Fabian Meinnecke, haben die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Damit dürfen sich nun zwei frisch ausgebildete Trainer in unseren Reihen wissen. Weitere Informationen sind auf der Homepage des NSV zu finden.
Als Ralf das Ergebnis des Strafenkatalogs vorlas, zog er gewissermaßen den Schlussstrich unter das vergangene Wochenende. Dass am Ende nur acht Euro zusammenkamen, war dabei fast schon verwunderlich, flogen doch immer wieder Figuren zu Boden. Denn für jede zu Boden gefallene Figur sollte die Kaponiero-Kasse klingeln, wie Ralf zu Beginn der niedersächsischen Blitz-Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften scherzhaft ankündigte, die am vergangenen Wochenende bei uns im beschaulichen Vechta im Pfarrheim Maria Frieden stattfanden.
Schachspieler aus dem gesamten Bundesland waren angereist, um den besten Blitzspieler und die beste Blitzmannschaft Niedersachsens zu küren. Auch wir Kaponieros waren an beiden Turnieren vertreten. Am Samstag beim Einzelblitz gingen Nazar, Dirk, Maksym, Christoph, Karl und ich an den Start.
Unsere besten Pferde im Stall, Nazar und Dirk, ließen ihr Potenzial zwar immer mal wieder aufblitzen (lol), doch am Ende performten sie nicht besser als ihr Erwartungswert. Auch Maksym, Christoph und ich spielten eher durchschnittlich, sodass es schließlich wieder Karl war, der hervorzuheben ist.
Karl konnte an seine gute Form weitestgehend anknüpfen.
Zwar holte Karl „nur“ fünf Punkte, darunter Siege gegen Dirk und Christoph sowie Remis gegen Nazar und Maksym, doch angesichts des stark besetzten Feldes war seine Leistung durchaus beachtlich.
Nazar behielt im direkten Duell gegen mich die Oberhand.
Am Ende setzte sich Tobias Vöge vom HSK Lister Turm durch, gefolgt von Hannes Ewert (SV Hellern) auf dem zweiten und Wilfried Bode (Hamelner SV) auf dem dritten Platz.
Nazar am ersten Brett gegen den späteren Sieger des Turniers und Landesmeister Tobias Vöge.Die Endtabelle des Einzelblitz.
Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Mannschaftsblitz. Klangvolle Vereinsnamen wie Lehrte, Hameln, Lister Turm, Nordhorn Blanke und Uelzen fanden den Weg zu uns, wo sie zunächst in Ralf Westerhoffs Proseminar über die katholischen Bräuche der Stadt eingeführt wurden.
Wir Kaponieros gingen mit zwei Mannschaften ins Turnier: Zum einen durch die reguläre Qualifikation und zum anderen aufgrund eines Freiplatzes als Ausrichter. Und man höre und staune, in einem Feld mit vielen Oberligisten und Landesligisten konnte sich unsere erste Mannschaft (Nazar, Dirk, Maksym und ich) glänzend behaupten. Am Ende belegten wir den fünften Platz, noch vor Uelzen, Braunschweig, Hameln II und unseren ärgsten Bezirksblitzkonkurrenten Bad Zwischenahn (zum Glück).
Persönlich war Maksym mit seinem Spiel nicht zufrieden, die Zahlen aber sprachen für eine ansprechende Leistung.
Unsere zweite Mannschaft (Guido, Christoph, Karl, Fabian und Daniel) musste hingegen etwas Lehrgeld zahlen und landete ohne Mannschaftspunkt auf dem letzten Platz. Dennoch gab es einige knappe Duelle, in denen ein Punkt durchaus möglich gewesen wäre. Häufig war es „die verdammte Zeit“ (Daniel), die „echt schon ungemütlich“ (Guido) wurde und dazu führte, dass man trotz besserer Stellung den Kürzeren zog.
Das Turnier wurde vom Hamelner SV dominiert, der Platz eins belegte. Zweiter wurde der HSK Lister Turm, und Nordhorn Blanke sicherte sich den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die drei Mannschaften zur Qualifikation für die Norddeutsche Blitzmeisterschaft. Ein optionaler Glückwunsch geht auch an Lehrte, die sich möglicherweise (vielleicht, unter gewissen Umständen?) ebenfalls für die Norddeutsche qualifiziert haben, da Lister Turm bereits im Vorfeld als Qualifikant feststand.
Wir möchten uns bei allen Schachfreunden bedanken, die weite Strecken auf sich genommen haben, und hoffen, dass ihre Rückreise genauso unkompliziert und problemlos verlief wie die Anreise. Ein besonderer Dank geht an unser Schiedsrichtertrio Eckhard, Dirk und Stefan. Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich auch Ralf für die gesamte Organisation des Turniers. Ebenso möchten wir seiner Tochter danken, die ihn während der Mittagspause unterstützte.
Wir freuen uns schon darauf, euch vielleicht nächstes Jahr im gleichen Rahmen wiederzusehen oder aber bei einem noch größeren Event 😉 Und spätestens 2030 sehen wir uns beim Open mit 1200 Teilnehmern.
Maksym und ich während des ersten Mannschaftskampfes gegen den HSK Lister Turm.Christoph und Daniel spielten beim Mannschaftsblitz für die zweite Mannschaft.
Am Ende genügten zwei taktische Kniffe von Nazar und Uwe, um einen knappen, aber auch stets ungefährdeten 4,5:3,5-Heimerfolg gegen den SV Hellern II einzufahren. Dadurch dass wir den Saisonauftakt bei Aufsteiger Osnabrück vergeigten, standen wir gegen Hellern fast schon in der Pflicht zu gewinnen.
Und es ging direkt gut los. Nazar, der momentan in bestechender Form ist, nutzte das überaus riskante Spiel seines Gegners aus, indem er selbst zum Angriff überging und dank einer Kombination gleich mehrere Figuren und die Partie gewann.
Auf den ersten Blick könnte man denken, Weiß steht mit dem Rücken zur Wand. Auf h2 droht der Matteinschlag, zudem bedroht der schwarze Turm die Dame. Nazar fand aber den schönen Zug Lxh7+! Der schwarze König schritt ins Eck, woraufhin Ld4! mit Unterbrechung der Dame-Turm Gegenüberstellung und gleichzeitiger Fesselung der schwarzen Dame die Partie nahezu beendete. Schachfreund Kaberi ließ sich noch einzelne Züge zeigen, bevor er aufgab.
Wenig später baute Uwe unsere Führung aus. Malerisch opferte er einen ganzen Turm, um ein Mattmotiv zu konstruieren.
Uwe hatte bereits eine Qualität weniger, was ihn nicht davor abhielt, seinen weißfeldrigen Läufer auf h3 (!!) zu opfern. Schachfreund Kovermann nahm die Leichtfigur, da er übersah, dass das gewinnbringende Sf4+ zum zweizügigen Matt (Kh4, g5#) führte. Welch tolle Kombination unseres Neuzugangs!
Die komfortable +2-Führung hielten wir dank einer anschließenden Remisserie in den Partien von Günter, Dirk, Jürgen, mir und Klaus Peter. Und wenn man in Mathematik nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, reichen zwei Siege und fünf Unentschieden aus, um einen Mannschaftskampf zu gewinnen. Der einzige Wermutstropfen an dem Tag war die Niederlage von Maksym, der bis zum Ende um das Remis kämpfte, sich aber im Turmendspiel gegen Schachfreund Szobries geschlagen geben musste.
Sei’s drum, ein 4,5-3,5 Heimsieg stand zu Buche, den wir uns dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdienten. Anfang Dezember reisen wir zum Auswärtsspiel nach Quakenbrück.
Der Pokal schreibt bekanntermaßen seine eigenen Gesetze: Die im Fußball gern gebrauchte Redewendung, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Außenseiter einen Favoriten aus dem Pokal wirft, scheint auch für den Schachsport zu gelten. Anders lässt sich nicht erklären, wieso Titelverteidiger Kai gegen Ralf bereits im Viertelfinale des Vechtaer Stadtpokals ausscheidet. Außer vielleicht mit der Tatsache, dass Ralf durchgehend der bessere Schachspieler war und den fast 200 Elo-Punkte stärkeren Titelverteidiger nach allen Regeln der Kunst düpierte. Ralf freudiges Offensivschach kulminierte in einem sehenswerten taktischen Ende.
Anstatt den Turm zu nehmen, was nach Lc6 zum Ausgleich geführt hätte, zog Ralf richtigerweise d7. Der Bauer wird unaufhaltsam zur Dame, wenn Schwarz nicht den Turm hergibt. Die Partie war entschieden.
Anders als Kai wurde Dirk seiner Favoritentolle gerecht und schlug Sahim relativ problemlos nach noch nicht einmal 30 Zügen. Sahim versuchte zwar mutig anzugreifen, doch Dirk zog ihm mit perfektem Gegenspiel den Zahn.
Nach Ta2! gab Sahim auf. Das Matt in wenigen Zügen lässt sich nicht mehr verhindern.
Währenddessen deutete in der Begegnung zwischen Guido und Manfred vieles daraufhin, dass erst ein Stichkampf die Entscheidung bringen würde. Die klassische Partie verlief weitestgehend ausgeglichen und mündete in ein Springerendspiel, aus dem kein Sieger hervortrat. In der Schnellschachpartie setzte sich Guido schließlich durch und zieht damit ins Halbfinale ein.
Leider zeichnete lichess nicht die komplette Partie auf. Aber um es kurz zu machen: Tausch, Tausch, Tausch, Springer hin und her – Remis. Guido bezwang Manfred im anschließenden Schnellschach.
Ebenfalls über den Stichkampf findet Danill den Weg in die nächste Runde. Zunächst schien es so, als würde er Fabian bereits in der klassischen Partie besiegen können. Doch sein Vorteil kippte in ein Endspiel, in dem auf einmal Fabian Oberwasser hatte. Den Gewinnweg sah aber auch er nicht, sodass es im klassischen Schach mit Remis endete.
Im Halbfinale stehen also Dirk, Guido, Ralf und Danill. Die nächste Runde wird von Günter am 07.11. ausgelost, eine Woche darauf steigt dann der Kampf um den Einzug ins Finale.
Auch wenn sich die Außenseiter bis ins Endspiel kämpfen konnten, setzten sich alle Favoriten wie erwartet durch: Am vergangenen Freitagabend wurde im Pfarrheim Maria Frieden die erste Hauptrunde des Stadtpokals 2025 ausgetragen. In diesem Rahmen kamen auch unsere DGT-Bretter zum allerersten Mal zum Einsatz. Und wer die Partien live mitverfolgte, stellte schnell fest, dass die Favoriten würden lange knabbern müssen, ehe sie in die Siegerstraße hätten einbiegen können.
Ben stand gegen Guido nach der Eröffnung sogar besser, bevor die Partie sich in ein vermeintlich dahinplätscherndes Endspiel entwickelte. Erst als Ben einen folgenschweren Bauernvorstoß zog und Guido die Möglichkeit gab, sich mit seinem Springer durch die Bauernkette durchzufressen, kippte die Partie zugunsten Weiß.
b5?? war ein folgenschwerer Fehler von Ben, den Guido gnadenlos mit Sd4! bestrafte.
Auch zwischen Manfred und Immanuel sah es lange ausgeglichen aus, bevor Manfred dank seiner Erfahrung einen Vorteil erspielen konnte. Der Drops war dann gelutscht, nachdem Immanuel etwas seinen schwarzen Turm zum Abtausch angeboten und die Partie in ein aus seiner Sicht chancenloses Bauernendspiel überführt hatte.
Nach Te7? war die Partie entschieden. Manfred tauschte die Türme ab und ließ seine Bauern am Königsflügel rollen.
Spannend ging es an dem Abend in der Top-Begegnung zwischen Dirk und Klaus Peter zu. K.P. kam überraschend gut und mit einem gehörigen Zeitvorteil aus der Eröffnung heraus. Nach und nach erarbeitete sich unser Spitzenbrett der ersten Mannschaft aber einen Vorteil, den er im Turmendspiel verwerten konnte.
Nach a3 gab K.P. auf und Dirk zog in die nächste Runde ein.
Bereits diesen Freitag findet die nächste Runde des Stadtpokals statt. Die Paarungen lauten:
Vom 11. – 15. Oktober fand in der Jugendherberge am Zwischenahner Meer die Jugendeinzelmeisterschaft des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland statt, an der auch unsere Kaponierinhos Illia, Paul, Danill, Karl und Immanuel teilnahmen.
In der Altersklasse U10/U12 belegte Illia Burdielov mit 3,5 Punkten einen guten 8. Platz. Paul Schrank erreichte mit 3 Punkten den 11. Platz.
In der kombinierten Altersklasse U16/U18 wurde Danill mit 4,5 Punkten Sechster. In seiner eigentlichen Altersklasse U18 belegte er jedoch den 2. Platz und hat sich damit für die Landesjugendeinzelmeisterschaft (LJEM) 2025 qualifiziert – herzlichen Glückwunsch! Karl erzielte 3,5 Punkte und zeigte ebenfalls eine solide Leistung. Für Immanuel war es das erste Turnier auf Bezirksebene, bei dem er 2 Punkte holen konnte – ein gelungener Einstieg!
Bei der diesjährigen Deutschen Ländermeisterschaft, die vom 30.09 – 05.10 in Oer-Erkenschwick stattfand, trat unser Kaponierinho Nazar am vierten Brett für Niedersachsen an und beeindruckte mit einem fulminanten Ergebnis von 6,5/7 Punkten.
Erkältung eigentlich vorprogrammiert: Mit nassen Haaren und offenem Fenster spielte Nazar Schach. Für jeden Elternteil ein Graus.
Am vergangenen Freitag startete im Pfarrheim Maria Frieden der diesjährige Stadtpokal, an dem 14 Kaponieros teilnehmen. Wie auch schon im letzten Jahr wird das Turnier dankenswerterweise von Günter organisiert und geleitet. Folgende Paarungen wurden in der ersten Runde von Andreas ausgelost:
Die Paarungen der ersten Runde des Stadtpokals 2026.
Spielfrei und für die nächste Runde bereits qualifiziert sind Danill und ich (Kai). Da einige Spieler zur ersten Runde nicht erscheinen konnten, wurden lediglich zwei Partien ausgetragen. Während Fabian innerhalb kürzester Zeit Karl bezwang, konnte Ralf Mark schlagen.
Ralf (schwarz) konnte Mark (weiß) in der ersten Runde bezwingen.
Karl hat beim traditionellen Schnellschachturnier des Unterbezirks für eine kleine Sensation gesorgt: Mit starken 5,5 Punkten sicherte er sich seinen ersten Turniersieg im Herrenbereich.
Ebenfalls 5,5 Punkte erreichte Aleksei, der damit ein beeindruckendes Debüt als Kaponiero feierte. Nur die Feinwertung entschied letztlich über den Turniersieg zugunsten von Karl.
Insgesamt nahmen 15 Schachspieler an den Schnellschach-Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Südoldenburg teil, darunter 11 Teilnehmer aus Vechta. Das Turnier war geprägt von spannenden Partien, knappen Entscheidungen und großem Kampfgeist an allen Brettern.
Mit dem Sieg von Karl und dem starken Auftreten von Aleksei zeigten die Vechtaer Spieler einmal mehr ihre Stärke im Bezirksvergleich.
Wie schon im vergangenen Jahr konnte Klaus Peter erneut den Titel des Vereinsmeisters erringen. Von Beginn an zog er an der Spitze einsam seine Kreise und holte am Ende beeindruckende 12 von 13 möglichen Punkten – eine souveräne Vorstellung, die seinen verdienten Triumph sicherte.
Dicht auf den Fersen war ihm unser Häuptling Rainer, der mit 11 Punkten ein starkes Ergebnis erzielte. Den dritten Platz sicherte sich Mark mit 9 Punkten, der ebenfalls eine überzeugende Meisterschaft spielte.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Leistungsdichte im Verein ist deutlich enger geworden – besonders unsere Jugendlichen Danill und Fabian haben in diesem Jahr einen spürbaren Leistungssprung gemacht. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Zukunft.
Die 1. Mannschaft ist mit einer 3:5-Niederlage gegen Osnabrück in die neue Verbandsliga-West-Saison gestartet. Das Team lag früh 0:4 zurück – ein denkbar schlechter Start.
Nur Rainer und Maksym konnten im Anschluss ihre Partien gewinnen. Dirk und Uwe spielten jeweils Remis und sorgten so zumindest für etwas Ergebniskosmetik.
Trotz des späten Aufbäumens war an diesem Tag nicht mehr drin. Im kommenden Spiel gilt es, von Beginn an geschlossen und konzentriert aufzutreten, um die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Auch die 3. Mannschaft unterlag knapp mit 2,5:3,5. Ben gewann bei seinem ersten Einsatz direkt seine Partie, ebenso Kapitän Sascha. Immanuel sicherte sich bei seinem Debüt ein respektables Remis.
Manfred, Wowa und Christoph mussten ihre Partien leider abgeben. Trotz der Niederlage zeigte das Team eine kämpferisch ordentliche Leistung – mit etwas mehr Glück wäre ein Punktgewinn möglich gewesen.