In der kommenden Saison tritt unsere dritte Mannschaft in der Bezirksklasse Süd-Ost an. Sascha ersetzt dabei Mark in der Funktion des Mannschaftsführer, da dieser zum Kapitän der zweiten Mannschaft aufgestiegen ist. Im Vorfeld habe ich mit Sascha gesprochen und ein paar Fragen zur bevorstehenden Spielzeit gestellt.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch, Sascha, zur Ernennung als Mannschaftsführer der dritten Mannschaft. Wieso hast du dich dafür entschieden, die dritte Mannschaft künftig als Kapitän zu begleiten?
Sascha: Danke für die Glückwünsche. Es erfüllt mich mit Stolz und purer Lebensfreude, Kapitän der dritten Mannschaft zu sein. Ich sehe darin eine gute Möglichkeit, noch aktiver unseren Verein zu unterstützen und die Spieler bei der Verbesserung der Schachfertigkeiten begleiten zu können.
Sowohl die zweite als auch die dritte Mannschaft treten in der Bezirksklasse an. Was macht die Liga so reizvoll?
Sascha: Jede Liga hat ihre individuellen Stärken und Besonderheiten. Wenn es um Spielstärke und Spielerniveau geht, ist die Bundes- und Landesliga klar positioniert. Spieler, welche eine Herausforderung auf höchsten Niveau wollen, sind dort gut vertreten. Im Schachsport ist neben einer hohen DWZ oder Elo auch ein anderer Aspekt wichtig: Persönlichkeits- und Spielerentwicklung. Dafür ist die Bezirksklasse optimal platziert. In dem Bereich bis 1500 DWZ kann man in relativ kurzer Zeit viel Spiel- und Persönlichkeitserfahrung sammeln. Das bildet die Grundlage für das höchste Niveau im Schach. Unabhängig von der Liga sollte jeder Spieler selbst immer sein Bestes geben.
Nach welcher Grundlage wirst du jeweils an den Spieltagen die Mannschaft aufstellen?
Sascha: Ich möchte dem ganzen Kader die Möglichkeit geben, sich zu verbessern. Die Liste ist erstellt. Ich werde Eigeninitiative und Disziplin belohnen. Wenn es mehrere Spieler gibt, welche am Spieltag in Frage kommen zu spielen, wird die Aktivität der vergangenen Spiele und Anzahl aller Spiele mit in die Entscheidung einbezogen werden. Manchmal wird aber auch die Tagesform entscheidend sein. Dies ist aber eher die Ausnahme.

Wo soll die Reise in dieser Saison hingehen?
Sascha: Erstmal wächst die neue dritte Mannschaft zusammen. Und sie hat das Potenzial, sich schnell und stark zu entwickeln. Das setzt hohen Fokus und Disziplin voraus. Ich traue der Dritten alles zu und werde meine Zeit und Energie in die bestmögliche Unterstützung der Spieler investieren. Am Ende trägt jeder Spieler der Dritten zum Erfolg bei.
Und gibt es für die Saison persönliche schachliche Ansprüche, die du an dich stellst?
Sascha: Ich möchte als Kapitän auch selber mein Bestes geben. Sei es in der Verbesserung der DWZ bis 1500 oder der Unterstützung der Spieler beim Erreichen dieses Meilensteins. Ich möchte nach dem Erreichen dieses Zieles auch den Trainerschein der Klasse C absolvieren. Ich liebe es, die jetzigen und auch zukünftigen Spieler der Dritten und Zweiten positiv begleiten zu können. Das geht nur als Vorbild und durch Taten. Dazu trage ich bei, indem ich die Verantwortung der dritten Mannschaft nach besten Kräften und Gewissen als ihr Kapitän vertrete.
Vielen Dank für das Gespräch!