Bereits vor dem traditionellen Christian Walter Chess Open am vergangenen Stoppelmarktsonntag nahmen einige unserer Kaponierinhos an einem Quickstepturnier in Bremen teil. Gespielt wurde in verschiedenen Vierergruppen im Modus „Jeder-gegen-Jeden“.
Sowohl Mischa als auch Volodymyr räumten ab und wurden jeweils Erster in ihren Gruppen. Herzlichen Glückwunsch euch beiden.
Seinen Preis hält Mischa stolz in die Kamera.Auch Volodymyr (Mitte) räumte in Bremen ab.
Lediglich einen halben Punkt gab er ab: Neuzugang Maksym Borshchov gewann am Stoppelmarktsonntag das 6. Christian Walter Chess Open und fuhr damit seinen ersten Turniersieg als Kaponiero ein. Als Favorit gestartet, setzte er sich im 18-köpfigen Teilnehmerfeld mit 6,5/7 Punkten durch. Nur in der sechsten Runde gegen Mark musste er sich im ungleichfarbigen Läuferendspiel mit einem halben Punkt begnügen.
Ein glücklicher Gewinner: Maksym Borshchov (Mitte) gewann das 6. Christian Walter Chess Open auf dem Stoppelmarkt. Hier zu sehen mit Bernd Leisen (links) und der Person, die dem Turnier seinen Namen verleiht: Christian Walter (rechts).
Überraschungszweiter wurde Fabian mit 5,5 Punkten, gefolgt von eben jenen Mark, der fünf Zähler auf dem Konto hatte.
Fabian überzeugte und wurde verdientermaßen Zweiter. Wie einst Oliver Kahn reckte Mark seinen Pokal in die Höhe: Wie auch schon im letzten Jahr schaffte er es aufs Treppchen.
Schachlich ebenfalls überzeugend war der Auftritt von Illia, der am Ende Vierter wurde. Die Endtabelle:
Viele bekannte Namen waren mit dabei, aber auch welche, die zum allerersten Mal an einem Schachturnier teilgenommen haben.
Für einige war es das erste Schachturnier überhaupt – bei bestem Wetter, einer angenehmen Spielatmosphäre und sehr guter Laune wurden knapp zwei Stunden die Figuren über die Bretter gezogen.
Weitere Bilder:
Ein Gruppenfoto mit fast allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durfte natürlich nicht fehlen.Ausgelassene Stimmung herrschte bei den Schachspielerinnen und Schachspielern, bis……die Uhren gedruckt wurden. Dann ging es ernsthaft zur Sache.
Wir bedanken uns bei den Betreibern des alkoholfreien Zeltes und dem kompletten Organisatoren-Team, die das Schachturnier ermöglicht haben. Wir hoffen auf die Fortsetzung des 7. CWCO im nächsten Jahr.
Vom 4. bis 8. August fanden in Thessaloniki die Jugendeuropameisterschaften im Schnellschach und Blitzschach statt. Auch einer unserer talentiertesten Kaponierinhos, Illia Burdielov, nahm an dem Turnier teil. Illia startete mit einem Sieg im Schnellschachformat, ehe zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner folgten. Anschließend gewann Illia zwei Partien in Folge, womit er Anschluss zur Spitze hielt. In den vier verbliebenen Partien wechselten sich Niederlage und Sieg ab, sodass am Ende fünf von neun möglichen Punkten heraussprangen, womit er im oberen Mittelfeld der Tabelle landete und seinem Erwartungswert gerecht werden konnte.
Im Schnellschachturnier holte Illia fünf von neun Punkten. Damit landete er auf dem 21. Platz.
Eine vergleichbare Leistung und Platzierung erzielte er im Blitzturnier. Allerdings hagelte es nach einem makellosen Start viele Niederlagen für Illia. Erst zum Ende hin drehte er nochmal auf und gewann vier Partien in Folge. Schlussendlich landete er mit neun von 18 möglichen Zählern auf dem 26. Rang.
Beim darauffolgenden Blitzturnier kam Illia sehr gut rein, ehe er eine kleine Schwächephase durchlief. Anschließend drehte er aber nochmal richtig auf und feierte vier volle Punkte in Folge.
Insgesamt spielte Illia ein sehr solides Turnier und hat viele schachliche Erfahrungen gesammelt, die ihm auf seinem weiteren Weg helfen werden. Gut gemacht, Illia!
Vor den Jugendeuropameisterschaften hat die Oldenburgische Volkszeitung ein schönes Portrait über Illia geschrieben. Nachlesen könnt ihr es hier: https://www.om-online.de/om/illia-burdielov-spielt-seit-1-5-jahren-schach-und-faehrt-zur-jugendeuropameisterschaft-782685
In eher ungewöhnlichen Gefilden nahm Nazar Anfang Juli an einem Turnier teil – und überzeugte!
Mit einer Bremer Delegation fuhr unser Schachtalent in den tiefen Süden, um sich dort mit 107 schachbegeisterten Nachwusspielern in der Turnhalle auf dem Campusgelände des FC Bayern München zu messen.
Am Ende gewann Nazar in der Altersklasse U 18 und sicherte sich damit die Erwähnung auf den Websiten der zweit- und dritttollsten Schachabteilungen/-vereine dieses Planeten:
Dass Klaus Peter sich aktuell in bestechender Form befindet, zeigt nicht nur der Zwischenstand in der Vereinsmeisterschaft, wo er mit gerade mal einen halben abgegebenen Punkt Topfavorit auf den Titel ist.
Wie das Poster im Hintergrund verrät, spielte Klaus Peter mit ganz viel Herz in Bremen und belohnte sich dafür mit dem zweiten Platz beim Frühlings Open 2025.
Zuletzt stellte er auch beim Bremer Frühlingsopen unter Beweis, wieso man in der kommenden Saison mit ihm rechnen kann. Mit 5,5 aus 7 landete er im stark besetzten Teilnehmerfeld auf einem grandiosen zweiten Platz. Nur FM Olaf Steffens holte mehr Punkte.
Zum Turnierbericht des SV Werder Bremen: https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/svw-20250627-mil/
Am vergangenen Freitag wurden im Pfarrheim zwei Spiele der Vereinsmeisterschaft 2025 nachgeholt.
Während Ralf Fabian in einer taktisch geprägten Partie besiegen konnte, rang Andreas Viktor nach langem Kampf im Endspiel nieder.
Zwischen Fabian (links) und Ralf (rechts) ging es von Anfang an hoch her.Viktor (rechts) und Andreas (links) boten lange einen offenen Schlagabtausch.Am Ende setzte sich Andreas mit den schwarzen Steinen durch.
Am Ende war es, wie auch im letzten Jahr, ein hauchdünner Vorsprung, der uns (Kaponier Vechta I) erneut den Titel des Bezirksmeisters im Mannschaftsblitzen bescherte. Acht Mannschaften (SK Jever I & II, Bad Zwischenahn, Wilhelmshavener SC, SK Union Oldenburg, SF Quakenbrück, SV Kaponier Vechta I & II) nahmen am Sonntagvormittag an den Bezirksblitzmeisterschaften teil. Und von den acht Teams lieferten sich Bad Zwischenahn, Union Oldenburg und unsere Wenigkeit lange Zeit ein Kopf-an-Kopf Rennen.
Vor Start der ersten Runde war die Laune natürlich noch sehr hoch. Doch wir wissen, wie frustrierend Blitzen sein kann.
Nach der Hinrunde sah es noch so aus, als müssten wir sogar um die Qualifikation zur Landesmeisterschaft bangen. Drei Unentschieden, darunter zwei verzeihliche gegen unsere ärgsten Konkurrenten, Bad Zwischenahn und Union Oldenburg, und ein vermeidbares gegen das nominell schwächere Jever II, bedeuteten zunächst Rang drei im Zwischenfazit. In der Rückrunde blieben wir – in der Aufstellung: Nazar, Dirk, ich (Kai) und Christoph – aber verlustpunktfrei und sicherten uns denkbar knapp vor Bad Zwischenahn den Titel.
Christoph nahm stellvertretend für die erste Mannschaft den Pokal entgegen.
Auch unsere Zwote an dem Tag (Klaus Peter, Günter, Fabian und Danill) brachten einige ins Straucheln. Am Ende landete unsere zweite Mannschaft mit sieben Mannschaftspunkten auf dem 7. Rang.
Die erste und zweite Mannschaft beim gemeinsamen Gruppenfoto.
Beim anschließenden Einzelblitz stellte Dirk einmal mehr unter Beweis, warum er der vermutlich stärkste Blitzspieler des Bezirks Oldenburg-Ostfriesland ist. Obwohl sich das Teilnehmerfeld sehen ließ, behielt Dirk gegen alle Kaliber des Turniers die weiße Weste und feierte erfolgreich die Titelverteidigung.
Gab beim Einzelblitz keinen Punkt ab und krönte sich damit verdient zum Erfolg: Dirk.
Duell Vechta I (links) gegen Vechta II (rechts).Sahim bei einer Partie im Einzelblitzen. Andreas guckt staunend über die Schulter, in der Hoffnung, dass das Elefantengambit gespielt wird.Aus Wildeshausen für das Einzelblitzen extra angereist, landete Maxim am Ende auf dem dritten Platz. Bedeutet, dass er sich für die Landesmeisterschaften qualifiziert hat.Christoph noch mittendrin in der Eröffnung.Klaus Peter bekleidete in der zweiten Mannschaft das zweite Brett.
Bei der diesjährigen Klubmeisterschaft in Wildeshausen waren gleich zwei Kaponieros erfolgreich. Gespielt wurde in drei Vierergruppen, sortiert nach Spielstärke. In Gruppe A konnte Ralf sensationell gewinnen. Er ließ sogar Martin und Rainer hinter sich, die vor Turnierbeginn noch deutlich höher gesetzt waren.
An der Spitze mit fünf Punkten stand Ralf.
Die weiße Weste von sechs Siegen in sechs Spielen blieb ihm nur dank Koronowski verwehrt, dem er in der zweiten Runde unterlag.
Das diesjährige Ergebnis bei der Klubmeisterschaft kann sich sehen lassen.
Die vereinsinternen Duelle konnte Ralf allesamt für sich entscheiden. Ein echter Coup für unseren Manager.
Ralf gewann trotz Außenseiterrolle am Ende die A-Gruppe der Wildeshausener Klubmeisterschaft.
Neben Ralf konnte auch Fabian seine Gruppe gewinnen. Ihm gelang sogar das Kunststück, in allen Partien die Oberhand zu behalten.
Die Zahlen sprechen für sich: Fabian dominierte die Gruppe C nach Belieben.
Die Wildehausener Konkurrenz konnte er deutlich hinter sich weisen. Für Fabian war es der erste Turniersieg im Seniorenbereich überhaupt, wofür er zahlreiche Glückwünsche entgegengebracht bekommen hat.
Veni, vidi, vici – Fabian mit einer perfekten Punkteausbeute in Gruppe C.
Alles in allem eine sehr gelungene Klubmeisterschaft für unsere Kaponieros.
Die drei Kaponieros unter such beim konzentrierten Nachdenken.
Wir gratulieren Ralf & Fabian zu Ihren tollen Erfolgen!
Die Vereinsmeisterschaft 2025 ist in vollem Gange und es zeichnet sich ein erstes konkretes Bild ab, das da lautet: Wer Klaus Peter den Titel noch irgendwie streitig machen möchte, muss ihn entweder schlagen oder hoffen, dass er ins Stolpern gerät.
Zwar steht Mark momentan mit 6,5 Punkten an der Tabellenspitze, jedoch hat er vier Partien mehr gespielt als Klaus Peter, der verlustpunktfrei mit fünf Punkten auf dem zweiten Platz liegt. Unsere Neuzugänge (in spe) Ben, Sahim und Hans konnten bereits Zählbares einfahren. Die Jungspunde Fabian und Danill bestätigen ihre aufsteigende Entwicklung. Der aktuelle Tabellenstand:
Um ein paar schachliche Eindrücke von der Vereinsmeisterschaft zu bekommen, hat Günter dankenswerterweise die Partie zwischen Sascha und Sahim analysiert:
Vor einigen Jahren hätte man sich vermutlich noch verwundert gezeigt, wenn Schachspieler aus Vechta ganz nach Schleswig-Holstein fahren, um an einem Open teilzunehmen. Turniere gibt es in Niedersachsen weit und breit. Wieso also den Weg in den hohen Norden der Republik auf sich nehmen? Wahrscheinlich liegt es daran, dass der ausrichtende Schachverein, die Schachfreunde Wilstermarsch & Itzehoe, und speziell die Personen Björn und Anke Behrend, für ihre hochwertigen Live-Übertragungen bekannt sind. Deswegen konnten wir von zu Hause aus hautnah miterleben, wie sich Nazar, Ralf und insbesondere Illia, für den es sein allererstes Schachturnier mit klassischer Bedenkzeit überhaupt war, schlagen.
Während Nazar solide performte und auf dem Rang ins Ziel einlief (13. Platz), auf dem er gestartet war, ging Ralf nach anfänglich famosem Start am Ende die Puste aus.
Mit Weiß behielt Nazar die weiße Weste, mit Schwarz strauchelte er.Der Start ins Turnier verlief für Ralf spielerisch und punktetechnisch vorzüglich. Zum Ende hin verlor er jedoch ein wenig den Faden.
Viel spannender aber war zu beobachten, was unser Kaponierinho Illia bei seinem allerersten Schachturnier zeigen würde. Nachdem er bereits in der zweiten Runde ein Remis gegen einen Spieler holte, der immerhin eine DWZ von 1347 und eine Elo von 1581 hat, feierte er in der dritten Runde seinen allerersten Sieg in einer klassischen Schachpartie. Zu Beginn entwickelte Illia, wie es sich gehört, gut seine Figuren.
Die goldenen Eröffnungsregeln beherrscht Illia schon sehr gut. Beide Springer und der weißfeldrige Läufer sind entwickelt. Und für den schwarzfeldrigen Läufer hat er so eben die Bahn frei gemacht.
Anschließend tauschten er und sein Gegner gegenseitig die Figuren ab, ehe Illia mithilfe einer Taktik einen wichtigen Bauern im Zentrum gewinnen konnte.
Schwarz spielte h5?!, was sich als Fehler entpuppte: Illia erkannte, dass er mit hxg5, fxg5 und Lxd5 einen Bauern gewinnen konnte. Super gesehen, Illia!
Und es wurde noch besser: Illia konnte einen starken Freibauern bilden und gleichzeitig den auf der h-Linie laufenden schwarzen Freibauern stoppen. Schließlich zwang er seinen Gegner zur Aufgabe, nachdem klar war, dass Ilias Bauernmajorität am Damenflügel unaufhaltsam gewesen wäre.
In dieser Stellung gab Illias Gegner auf. Damit fuhr unser Kaponierinho seinen allerersten Sieg bei einem Schachturnier mit klassischer Bedenkzeit ein. Herzlichen Glückwunsch!
In der letzten Runde konnte Illia nochmal gewinnen und satte 2,5 Punkte holen – eine Leistung, auf die er sehr stolz sein kann.
Dank der 2,5 Punkte kann Illia sich bald über seine allererste DWZ freuen.Nazar am Brett mit den schwarzen Steinen. Illia schaute ihm über die Schulter.Ralf, Illia und Nazar (von links nach rechts). In den Schachpausen wurde natürlich fleißig gekickert.
Vergangenen Sonntag fand in Bremen ein Turnier der Jugendserie statt, an dem auch fünf Kaponierinhos teilnahmen. Mit Coach und Betreuer Ralf Westerhoff machte man sich am frühen Morgen auf dem Weg. Die Fahrt an die Weser sollte sich besonders für einen auszahlen.
Illja gewann mit sechs Punkten die Altersklasse U8. Lediglich gegen seinen Mannschaftskollegen Volodymyr zog er in der vorletzten Runde den Kürzeren, ansonsten gewann Illja jede Partie!
So sehen Sieger aus: Illja war zwischen den Runden am Chillen.
Aber auch unsere anderen Kaponierinhos konnten zum Teil beachtliche Leistungen zeigen. Der bereits erwähnte Volodymyr wurde in der U8 Fünfter. Mit Hilfe eines Sieges in der letzten Runde hätte er sogar noch aufs Treppchen steigen können.
Volodymyr holte in der U8 starke vier Punkte.
Ebenfalls in der U8 gestartet war Mischa, der mit einem Endspurt noch auf Platz neun vorstoßen konnte.
Bei Mischa standen am Ende des Turniers drei Punkte zu Buche.
In der U10 gestartet war Illja D., der sich in der Tabelle auf dem 27. Rang wiederfand. Zwei Siege hintereinander in Runde vier und fünf bescherten ihm diesen Platz.
Illja konnte zweimal in seiner Altersklasse gewinnen.
Ebenfalls nach Vechta gereist, aber an dem Tag schon zu den „alten Hasen“ der Kaponierinho-Delegation gehörend, ist Danill. Danill startete bei den Veteranen und wurde dort Neunter.
Den richtigen Pullover trug Danill an diesem Tag. Letztendlich wurde unser Jungspund Neunter.
Ein insgesamt toller Erfolg unserer Kaponierinhos, auf den noch gerne weitere folgen dürfen.
Von links nach rechts: Volodymyr Turkovskyi (5./U8), Dr. Oliver Höpfner (Werder Bremen), Illja Burdielov (1./U8), Illja Dovbush (26./U10), Ralf Westerhoff und Mischa Krylov (9./U8). Paul Schank fehlte krankheitsbedingt.
Die Ergebnisse können der Seite der Jugendserie (jugendserie.de) entnommen werden.
Zur Partie der Woche hat unser Turnierleiter Günter das Duell zwischen unserem Häuptling Rainer Hellmann und Nils Peters gekürt. Im Vorfeld waren die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg für Hellmann wäre eine faustdicke Überraschung gewesen. Gelang Nils sein erster Coup des Turniers? Nachzulesen in der Partieanalyse von Günter, die mal wieder prächtig ausgearbeitet worden ist.
In der ersten Runde der Vereinsmeisterschaft 2025 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Andreas Kähler und Fabian Meinecke. Günter hat die Partie freundlicherweise analysiert und sie zur „Partie der Woche“ gekürt. Im Folgenden seht ihr die Partie mit der Kommentierung von Günter – nachspielen lohnt sich!
Am gestrigen Freitagabend startete die Vereinsmeisterschaft 2025. Insgesamt 13 Spieler kämpfen um die Krone des besten Kaponieros. Favorit in dem Turnier ist Titelverteidiger Klaus Peter, der in der ersten Runde Ralf mit den schwarzen Steinen bezwingen konnte.
Direkt ein Top-Duell in der ersten Runde: Klaus Peter (schwarz) konnte Ralf (weiß) niederringen.
Die Überraschung des Tages gelang sicherlich Danill, der mit Schwarz Mark einen halben Punkt abknöpfen konnte.
Danill (schwarz) holte gegen den Mannschaftsführer unserer Dritten Mark (weiß) einen halben Punkt.
Einen wichtigen Sieg in einer doch sehr chaotischen Partie gelang Emil gegen Sahim.
Emil (schwarz) ist zurück am Brett und gewann knapp gegen Sahim das Endspiel Dame + Turm vs Dame + Läufer.
Dass unsere Jugendspieler nicht zu unterschätzen sind, stellte Fabian gestern unter Beweis, als er Andreas schlug.
Andreas zeigte sich hochkonzentriert am Brett, musste sich am Ende gegen Fabian aber letztendlich geschlagen geben.
Drei Schwarzsiege bei vier Partien und ein Remis – ein eher unorthodoxer Start in das Turnier. Wer wird Vereinsmeister 2025? Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Die ersten fünf Runden wurden bereits terminiert und können der PDF-Datei entnommen werden.
Zum Abschluss des Jahres 2024 nahmen unsere Kaponieros und Kaponierinhos an zwei offenen Turnieren teil. Während Martin das inzwischen traditionelle Silvesteropen in Bremen mitspielte, sind Ralf, Nazar und Fabian bis tief an die niedersächsische Grenze nach Uelzen gereist, um sich beim 1. Uhlenköper-Open zu beweisen.
Für Martin lieft das Turnier alles in allem solide. Zwar konnte er keinen Sieg einfahren, doch verlor er in sieben Runden auch nur dreimal, sodass am Ende zwei Punkte zu Buche standen. Angesichts des starken Teilnehmerfeldes ein Ergebnis, womit Martin bereits im Vorfeld ein stückweit rechnete: „Wie erwartet habe ich starke Gegner bekommen, so dass ein besseres Ergebnis nicht drin war“, sagte er
Mit zwei Punkten beendete Martin das Silvester Open in Bremen auf dem 36. Rang und damit einen Platz besser als er gestartet war.
Besonders mit den weißen Steinen wehrte sich Martin gegen stärkere Gegner gekonnt und ließ kaum etwas anbrennen. Beispielhaft dafür steht die Partie gegen Peter Pautz (2001).
Die bekannte Stonewall-Verteidigung mit Schwarz ist für den Weißen nicht einfach zu knacken.
Die Stellung blieb die gesamte Partie über statisch und geschlossen. Nur die a-Linie öffnete sich, über die Martin kurz die Kontrolle übernehmen konnte und minimal besser stand.
Der Computer attestiert dem Weißspieler in dieser Stellung leichte Vorteile. Ein Durchkommen ist dennoch nicht einfach.
Den optischen Vorteil ganz verwerten konnte unser Kaponiero zwar nicht, doch er sicherte sich ohne Probleme ein Remis.
Nach Kd3 einigten sich die Spieler auf Remis.
Grundsätzlich war Martin mit dem Turnier in Bremen sehr zufrieden: „Die Bedingungen im Atlantic-Hotel sind optimal, sodass ich das Turnier uneingeschränkt empfehlen kann“, lobt er.
Ein Blick in den Turniersaal lässt erahnen, wie professionell die Veranstalter das Silvester Open organisiert haben.Die Spitzenbretter wurden nicht nur live im Internet übertragen, sondern waren auch auf einer großen Leinwand am Spielort für Zuschauer zu sehen.
Achterbahnfahrt der Gefühle in Uelzen
Eine etwas längere Fahrt angetreten sind Nazar, Fabian und Ralf, die nach Uelzen zum 1. Uhlenköper-Open gereist sind. Für Fabian war es die allererste Teilnahme an einem Open.
2,5 Punkte standen für Fabian am Ende auf der Habenseite, darunter ein Remis gegen eine 1650erin.
Dass bei der ersten Turnierteilnahme noch nicht alles rundlaufen würde, war wohl zu erwarten. Fabian schlug sich gegen teils deutlich stärkere Spieler aber wacker und bewies in Sachen Kampfgeist Qualitäten eines Kaponieros.
Die fast richtige Schachmontur hatte Fabian auch dabei.
Auch die Analyse im Nachgang der Partie ging der Noch-Kaponierinho Fabian wie ein waschechter Kaponiero an.
Vom Kaponierinho zum Kaponiero? Ein wohl bekannter Trick von uns Kaponieros besteht darin, die Stellungen schön zu trinken.
Hoffnungen für ein gutes Turnierergebnis steckten in Nazar, der auf Rang 13 gestartet war. Leider waren seine Leistungen aber nicht konstant genug, weshalb er nicht ganz oben angreifen konnte.
Die Grenzen bekam Nazar wie zuletzt gegen bedeutend stärkere Spieler aufgezeigt.
Zumindest seine Pflicht erfüllte unser Kaponierinho aber wie gewohnt. Gegen nominell schwächere Spieler gewann er weitestgehend ohne Probleme.
Td5? ist natürlich ein Fehler, weil Nazar mit Ld4 die Qualität gewinnt.
Die Stellung mit der Mehr-Qualität gegen Schachfreund Friedjof Harms nach Hause zu schaukeln, war für Nazar letztendlich nur Formsache.
Die Endstellung zwischen Harms und Nazar. Nach Ke6 resignierte Harms.
Möglicherweise waren es aber auch die äußeren Umstände, wie nachfolgendes Bild erklärt, die dazu führten, dass unseren Kaponierinhos im entscheidenden Moment ein wenig Biss fehlte.
„Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das!“ Ob die Bettwäsche motivierend für unseren Kaponierinho war?
Ein recht ordentliches Turnier spielte unser Senior und Kaponiero der ersten Stunde Ralf. Obwohl auch er die letzte Runde nicht siegreich gestalten konnte, sind vier Punkte eine solide Ausbeute.
Ralf zeigte insgesamt eine ansprechende Leistung in Uelzen.
Das Jahr 2024 ist zu Ende. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass kaum ein Schachjahr in Vechta so intensiv war wie dieses. Wir sind ein wenig müde, legen uns kurz hin und kommen dann noch ambitionierter zurück. Guten Rutsch Euch!
Vom 07.12. – 08.12. fanden in Braunschweig die niedersächsischen Blitzeinzelmeisterschaft und -mannschaftsmeisterschaft statt. Für das Einzelturnier qualifiziert hatten sich im Vorfeld unsere beiden besten Spieler Nazar und Dirk. Letzterer kam alles andere als gut aus dem Quark; Dirk startete mit 0,5/6. Am Ende konnte er sich noch einigermaßen fangen und 9,5 Punkte holen, was Rang 17 in der Endtabelle bedeutete. Einen klare besseren Start legte Nazar hin, der mit 3/4 für Aufsehen sorgte.
Nazar im Duell gegen den späteren Turniersieger Hannes Ewert (SV Hellern).
Dann brach aber unser Trockenfruchtexperte (siehe Foto unten) zusammen, kassierte Pleite um Pleite, bis er nach sechs Niederlagen in Folge den Negativtrend stoppen konnte. Im letzten Drittel spielte Nazar dann nochmal famos auf und landete mit 11,5 Punkten auf Rang 13.
Nazar konnte einiger starke Spieler schlagen, unter anderem den IM Frank Kroeze gleich zweimal.
Das Blitzeinzel gewonnen hat Hannes Ewert (SV Hellern), knapp vor Tobias Vöge (HSK Lister Turm) und Matthias Tonndorf (Hamelner SV).
Ausgeschlafen ging es dann für uns als Vierermannschaft (Nazar, Dirk, ich und Ralf) in das Mannschaftsmeisterschaftsturnier. Von 15 Teams wurden wir (enttäuschender) 13. Obwohl wir gegen viele Topvereine ansprechende Leistungen zeigten, reichte es jeweils knapp nicht für einen Überraschungspunkt. Ganz unzufrieden waren wir mit unserer individuellen Performance dennoch nicht. Freude bereitet hat das Turnier in jedem Fall!
Von links nach rechts: Dirk, Ralf, Nazar und ich.Nazars Nebengewerbe in Braunschweig.Hochkonzentriert in der Partie gegen den SK Lehrte.Dirk war wie gewohnt am zweiten Brett eine sichere Bank.
Die genauen Ergebnisse könnt ihr der Homepage des NSV entnehmen.
Am vergangenen Samstag fand in Vechta am Gymnasium Antonianum zum allerersten Mal ein Turnier der Jugendserienreihe statt. In sechs Altersklassen duellierten sich Jung und Alt um Pokale für die Glasvitrine. Insgesamt 82 Schachspielerinnen und Schachspieler aus der Region nahmen daran teil. Die Ergebnisse können der Website der Jugendserie entnommen werden: https://www.jugendserie.de/
Einige Impressionen der Siegerehrung:
Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung und speziell bei Ingo Böhm für die Bereitstellung der Räumlichkeiten!
Anwesend auf dem 2. Lemförder Schnellschach-Open waren unsere Kaponieros Manfred, Mark und Fabian. An dem Turnier nahmen viele namhafte Spieler teil, unter anderem Ulf Andersson, ein bekannter Großmeister aus Schweden.
Unsere drei Kaponieros zeigten alle ansprechende Leistungen, besonders Mark machte mit einigen Achtungserfolgen gegen weitaus stärkere Spieler auf sich aufmerksam! Das Turnier am Ende gewann IM Leon Pajeken.
Ein Ausschnitt der Endtabelle. Mark wurde 19., Manfred 23. und Fabian 31.
Auf unterschiedlichen Turnieren und Wegen waren unsere Kaponierinhos in den vergangenen Wochen erfolgreich. In Lembruch nahmen Danill, Fabian und Karl an einem Jugendserienturnier teil. Danill (U16) wurde in der Gesamtwertung der Altersklasse U16/U18 Erster, Fabian folgte ihm auf den zweiten Gesamtplatz und wurde in seiner Altersklasse U18 Sieger. Karl belegte im Gesamttableau Rang vier und war damit zweitbester Jugendlicher in der U16.
Karl, Danill und Fabian waren in Lembruch allesamt erfolgreich.Die nächste Trophäe in der Vitrine für Fabian.
Im A-Open des NSV-Jubiläumsgrandprix kämpfte Nazar lange um die ersten drei Plätze mit. Nur in der letzten Runde musste er sich dem Großmeister Hagen Poetsch geschlagen geben. Davor schlug er drei starke Spieler und remisierte gegen Tom Peters (2165 DWZ). Am Ende feierte Nazar nach einem seiner besten Turnierleistungen in diesem Jahr den achten Platz.
Am Ende konnte sich sein Ergebnis mehr als sehen lassen: Bei seiner allerersten Teilnahme an der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft überhaupt feierte Fabian gleich zwei Erfolge. Zum einen krönte er sich etwas überraschend zum Blitzmeister und ließ dabei sogar zwei 1700er hinter sich. Zum anderen wurde er in seiner Altersklasse U18 unter klassischer Bedenkzeit Dritter. Zwei Pokale demnach für Fabian, der selbst sagt, mit der Leistung zufrieden zu sein.