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SV Kaponier Vechta Vereinsmeisterschaft

Die Suche nach dem Vereinsmeister

Die Vereinsmeisterschaften 2026 sind in vollem Gange. Insgesamt 21 Kaponieros, Kaponierinhos und Kapinierinha haben sich für das Turnier angemeldet. Wenn wir so etwas hätten wie ein vereinsinternes Statistikbuch, könnte man sicherlich von einer Rekordteilnahme sprechen. Dass so viele Schachspielerinnen und Schachspieler bei der Vereinsmeisterschaft mitmachen, hätten wir uns vor geraumer Zeit nicht erträumen können. Superduper!

Eine Veränderung brachte die gestiegene Teilnehmerzahl mit sich: Im Gegensatz zum letzten Jahr spielen wir diesmal in zwei Gruppen, A und B, sortiert nach Spielstärke. Am Ende treffen die Gruppensieger im Finale aufeinander.

B-Gruppe

Makellos in das mit Abstand prestigeträchtigste Turnier Deutschlands gestartet ist Karl, einer unserer jungen Wilden. Wild trifft es dabei ganz gut, denn so lässt sich das ständige Auf und Ab in der Partie zwischen ihm (Schwarz) und Viktor (Weiß) in der zweiten Runde am besten beschreiben. Wie zu erwarten, baute sich unser langjähriger Routinier Viktor in Ruhe auf, auch Karl eröffnete lehrbuchgetreu. Alles schrie nach Ausgleich, ehe Karl ein gewollter (?!) Fehler unterlief.

Karl zog Tc8, was erstmal nach einem gewöhnlichen Entwicklungszug aussieht. Der Bauer auf a7, so vergiftet er auch scheinen mag, hängt aber einfach. Tc8 ist kein gewöhnlicher Entwicklungszug, sondern ein gewöhnlicher Fehler.

Viktor, in Manier eines eiskalten Elfmeterschützen (wie Andi Brehme 1990, links unten, unhaltbar), nahm den freien Bauern und hatte – jetzt kommt meine genieverdächtige, fast schon tautologische Schlussfolgerung – einen Bauern mehr. Diesen materiellen Vorsprung hielt Viktor zunächst, jedoch verschlechterte sich seine Stellung schrittweise. Schließlich kam es zur „wilden“ Taktiksequenz.

Die Gabel sehen wir, der Springer bedroht die Türme auf c1 und e1. Die einzige Möglichkeit für Weiß das gleichgewichtig zu halten, besteht darin, die Dame auf d3 zu „opfern“, um nach dem Zurückschlagen des schwarzen Läufers die Dame auf e7 mit dem Turm einzukassieren. Jeder andere Zug würde – + bedeuten.

Viktor entschied sich jedoch für einen der „jeden anderen“ Züge, woraufhin Karl blitzschnell eine fast schon spielentscheidende Fesselung aufstellte.

Da3! – ein schlicht und ergreifend toller Zug, den Karl spielte. Der Springer auf c3 lässt sich (eigentlich) nicht mehr halten. Die Partie ist (eigentlich) entschieden.

Viktor versuchte sein Glück und stellte eine letzte listige Falle auf und Karl, zu gierig nach der Figur und gedanklich schon auf der Zielgeraden wähnend, fiel drauf rein.

Statt mit dem Turm den Springer zu schlagen, schlug Karl mit der Dame auf c3, wodurch Viktor eine Gegenfesselung aufbauen konnte. Es war die schachliche „Selber, selber, lachen alle Kälber!“ Antwort, die Karl sichtlich an den Rand der Verzweiflung trieb (also wirklich so mit Augen rollen und Kopf schütteln und so).

Die Leichtfiguren tauschten sich ab und auch die zwei Damen flogen vom Brett. Zählte man nun das Material durch, hatte Viktor immer noch diesen einen Bauern mehr. Und ausgerechnet dieser Bauer wurde Viktor zum Verhängnis.

a4? – leider ein folgenschwerer Fehler. Wer sieht es? Richtig, Karl kann sich sorglos am Bauern bedienen, denn wenn Weiß den Turm zurückschlagen würde, wäre er auf der Grundreihe Matt (Tc1).

Und nun zeigte sich, warum Aktivität so wichtig ist beim Schach.

Während Weiß seine Bauern mit den Türmen passiv verteidigte, stand Schwarz mit zwei verbundenen Türmen auf der 2. Reihe, was grundsätzlich Alarmstufte rot bedeutet.

Karl übte Druck auf den weißen Bauern auf, gewann diesen und zwang Viktor im Turmendspiel in die Knie.

Die Stellung lässt sich mit Weiß nicht mehr halten.

Fazit: Karl gewinnt mit taktischer Finesse und einer ordentlichen Portion Glück gegen Viktor, dem nur zwei wirkungsvolle Fehler widerfuhren. Die Tabelle in Gruppe B:

A-Gruppe

In der A-Gruppe traf Guido (Habemus Guidom!! (bestimmt richtig dekliniert), unser großzügiger Getränkespender für das Grillfest nächste Woche Sonntag (liebes Vereinsmitglied, wenn du diese Stelle hier gerade liest und immer noch nicht geschrieben hast, was du zum Grillfest mitnehmen möchtest, dann sei doch so lieb und kümmere dich [GEFÄLLIGST] drum – danke 😊) auf K.P. (über diese stilvolle Abkürzung berichteten wir einst). Und grundgütiger, bitte lieber Schachgott, schütze alle Schwarzspielenden Schachspieler vor diesem ersten Zug.

Jeder Theorieschlacht aus dem Weg gehend, entschied sich Guido für seinen charakteristischen Eröffnungszug b3, was bekanntermaßen zu zähen Angelegenheiten führt.

Gerade wenn man nicht ständig mit Systemeröffnungen dieser Art konfrontiert ist, steht man schneller als man denkt mit dem Rücken zur Wand. Auch K.P. tat sich mit der guidoischen Stoizismus-Variante schwer.

Während die weißen Figuren harmonisch positioniert sind, steht Schwarz verdächtig unkoordiniert.

Den einzigen nennenswerten Lichtblick kreierte K.P. am Damenflügel, ein einsamer schwarze a-Bauer, der im richtigen Moment das gesamte Bollwerk aufreißen könnte. Problem des ganzen Vorhabens war, dass Guido diesen Bauern ins Visier seiner Angriffsbemühungen nahm.

Die Dame-Läufer Batterie schlägt zu, da der weiße Springer auf b6 die schwarze Verteidigungslinie blockiert. Inzwischen steht Weiß, so weit kann man sich aus dem Fenster lehnen ohne zu fallen, sehr dominant. b3, ein Zug für das bevorstehende Kandidatenturnier auf Zypern?

K.P. warf nun alles in die Waagschale, ließ sich auf einen Boa constrictor Partieverlauf (vom Gegner langsam erwürgt zu werden) nicht ein und entschied sich für das absolut materielle und offensive Ungleichgewicht (ein echter Kaponiero!). Er tauschte seine Dame gegen zwei Leichtfiguren, „wild“ trifft es demnach auch hier ziemlich gut. Gereicht hat es am Ende trotzdem nicht.

Dabei war es nicht nur der materielle Nachteil, der entscheidend war. Die Dame hat, was würde die Gen Z sagen, viel „space“, die Reihen 6, 7 (six-seven) und 8 sind zu anfällig.

K.P. gab sich wenig später geschlagen und reichte dem Getränkespender unseres Vertrauens die Hand. Der erste Coup, dem Guido gelang. Weitere werden wahrscheinlich folgen…

Tabelle A-Gruppe:

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Klaus Peter bleibt Vereinsmeister – erfolgreiche Titelverteidigung 2025

Wie schon im vergangenen Jahr konnte Klaus Peter erneut den Titel des Vereinsmeisters erringen. Von Beginn an zog er an der Spitze einsam seine Kreise und holte am Ende beeindruckende 12 von 13 möglichen Punkten – eine souveräne Vorstellung, die seinen verdienten Triumph sicherte.

Dicht auf den Fersen war ihm unser Häuptling Rainer, der mit 11 Punkten ein starkes Ergebnis erzielte. Den dritten Platz sicherte sich Mark mit 9 Punkten, der ebenfalls eine überzeugende Meisterschaft spielte.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Leistungsdichte im Verein ist deutlich enger geworden – besonders unsere Jugendlichen Danill und Fabian haben in diesem Jahr einen spürbaren Leistungssprung gemacht. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Zukunft.

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Vereinsmeisterschaft: Ralf und Andreas gewinnen

Am vergangenen Freitag wurden im Pfarrheim zwei Spiele der Vereinsmeisterschaft 2025 nachgeholt.

Während Ralf Fabian in einer taktisch geprägten Partie besiegen konnte, rang Andreas Viktor nach langem Kampf im Endspiel nieder.

Zwischen Fabian (links) und Ralf (rechts) ging es von Anfang an hoch her.
Viktor (rechts) und Andreas (links) boten lange einen offenen Schlagabtausch.
Am Ende setzte sich Andreas mit den schwarzen Steinen durch.
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Ist Klaus Peter unstoppable?

Die Vereinsmeisterschaft 2025 ist in vollem Gange und es zeichnet sich ein erstes konkretes Bild ab, das da lautet: Wer Klaus Peter den Titel noch irgendwie streitig machen möchte, muss ihn entweder schlagen oder hoffen, dass er ins Stolpern gerät.

Zwar steht Mark momentan mit 6,5 Punkten an der Tabellenspitze, jedoch hat er vier Partien mehr gespielt als Klaus Peter, der verlustpunktfrei mit fünf Punkten auf dem zweiten Platz liegt. Unsere Neuzugänge (in spe) Ben, Sahim und Hans konnten bereits Zählbares einfahren. Die Jungspunde Fabian und Danill bestätigen ihre aufsteigende Entwicklung. Der aktuelle Tabellenstand:

Um ein paar schachliche Eindrücke von der Vereinsmeisterschaft zu bekommen, hat Günter dankenswerterweise die Partie zwischen Sascha und Sahim analysiert:

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Partie der Woche – Vereinsmeisterschaft 2025

Zur Partie der Woche hat unser Turnierleiter Günter das Duell zwischen unserem Häuptling Rainer Hellmann und Nils Peters gekürt. Im Vorfeld waren die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg für Hellmann wäre eine faustdicke Überraschung gewesen. Gelang Nils sein erster Coup des Turniers? Nachzulesen in der Partieanalyse von Günter, die mal wieder prächtig ausgearbeitet worden ist.

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Vereinsmeisterschaft – Partie der Woche

In der ersten Runde der Vereinsmeisterschaft 2025 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Andreas Kähler und Fabian Meinecke. Günter hat die Partie freundlicherweise analysiert und sie zur „Partie der Woche“ gekürt. Im Folgenden seht ihr die Partie mit der Kommentierung von Günter – nachspielen lohnt sich!

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Vereinsmeisterschaft 2025 beginnt

Am gestrigen Freitagabend startete die Vereinsmeisterschaft 2025. Insgesamt 13 Spieler kämpfen um die Krone des besten Kaponieros. Favorit in dem Turnier ist Titelverteidiger Klaus Peter, der in der ersten Runde Ralf mit den schwarzen Steinen bezwingen konnte.

Direkt ein Top-Duell in der ersten Runde: Klaus Peter (schwarz) konnte Ralf (weiß) niederringen.

Die Überraschung des Tages gelang sicherlich Danill, der mit Schwarz Mark einen halben Punkt abknöpfen konnte.

Danill (schwarz) holte gegen den Mannschaftsführer unserer Dritten Mark (weiß) einen halben Punkt.

Einen wichtigen Sieg in einer doch sehr chaotischen Partie gelang Emil gegen Sahim.

Emil (schwarz) ist zurück am Brett und gewann knapp gegen Sahim das Endspiel Dame + Turm vs Dame + Läufer.

Dass unsere Jugendspieler nicht zu unterschätzen sind, stellte Fabian gestern unter Beweis, als er Andreas schlug.

Andreas zeigte sich hochkonzentriert am Brett, musste sich am Ende gegen Fabian aber letztendlich geschlagen geben.

Drei Schwarzsiege bei vier Partien und ein Remis – ein eher unorthodoxer Start in das Turnier. Wer wird Vereinsmeister 2025? Die nächsten Wochen werden es zeigen.

Die ersten fünf Runden wurden bereits terminiert und können der PDF-Datei entnommen werden.

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Klaus Peter Schermeier ist neuer Vereinsmeister

Allzu lange Kaponiero ist er noch nicht, seinen ersten Triumph kann er dennoch schon feiern: Mit 11/12 Punkten kürt sich Klaus Peter Schermeier zum Vereinsmeister 2024! Mit einem Punkt mehr verweist er Günter und Emil auf die Plätze zwei und drei.

Klaus Peter gewinnt die Vereinsmeisterschaft 2024. Hier im Duell gegen den Wilhelmshavener SC vom letzten Wochenende.

Obwohl die drei Setzlistenersten auch die ersten drei Plätze bekleiden konnten, hatte das Turnier einige Überraschungen parat. Die Endtabelle:

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Taktikfeuerwerk bei der Vereinsmeisterschaft

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft ist in vollem Gange und steht gegenwärtig unter dem Zeichen einer regelrechten Taktikschlacht. Teils schnelle und teils langatmige Partien mit unterschiedlichen taktischen Motiven prägten die vergangenen Wochen.

Bereits vor zwei Wochen trafen Christoph und Günter aufeinander. Das Duell der Mannschaftskollegen versprach ausgeglichen zu werden, doch allzu spannungsvoll ging es zwischen den beiden nicht zu. Und das etwa nicht, weil, wie es auch mal vorkommt, schnell die Waffen gestreckt und sich auf Remis geeinigt wurde, sondern weil Christoph zu Überraschung aller Kiebitze eine bekannte Taktik übersah, die in eine fixe Niederlage mündete.

Christoph (Schwarz) zog in dieser Stellung das fatale b5? Für alle Taktikfans unter uns: Mit welchem Schlag bog Günter in die Siegerstraße ein?

Richtig, Lxf7+! Auf das nahezu unausweichliche Kxf7 folgte die unbequeme Gabel Se5+! mit Doppelangriff auf König und Läufer. Christoph wich nach g8 aus, dem vermeintlichen Schlupfloch. Günter eroberte die geopferter Figur (Sxg4) zurück, hatte zudem einen Mehrbauern, eine gesündere Bauernstruktur und einen deutlich besser postierten König – die Partie ist in höherem Sinne schon gelaufen. Doch Christoph verlor in dieser Situation die Übersicht und nahm in Erwartung eines Tausches den Springer raus (Sxg4). Doch das führte zum forcierten Ende.

Wie finalisierte Günter die Partie? Die Frage lassen wir mal unbeantwortet; mit ein wenig Bedenkzeit sollte es jeder sehen.

Günter, der aufgrund seiner DWZ neben Klaus Peter Top-Favorit auf den Vereinsmeisterschaftstitel ist, duellierte sich gestern Abend mit Ralf. Wieder ein Duell zwischen zwei Mannschaftskollegen und wieder einmal dauerte es nicht lange, bis die Partie endete. Doch, man höre und staune, dieses Mal war es Günter, der vom furios aufspielenden Ralf bereits in der Eröffnung überspielt wurde.

Schon jetzt stand Ralf (Weiß) auf Gewinn. Die Dame-Läufer Batterie fokussiert f7, alle weißen Figuren sind prima entwickelt, während Schwarz darauf hoffen muss, irgendwie noch den Kopf aus der Schlinge ziehen zu können. Ralf spielte munter drückend weiter…

Nach Lb5+ hat Günter genug gesehen und resignierte. Ralf sorgte für die erste dicke Überraschung der Vereinsmeisterschaft.

Günter zwang zuerst Christoph in die Knie, ehe er von Ralf geschlagen wurde. Hier während des Mannschaftskampfes gegen den Wilhelmshavener SC.

Auch Artur wollte nach seinem Triumph gegen Juri nachlegen und unserem nächsten Vereinsroutinier die Stirn bieten. Doch Emil konnte in der Frühphase der Partie eine Figur gewinnen und das Spiel in seine Richtung lenken. Artur wehrte sich nach Kräften und wickelte in ein Turmendspiel ab, welches zwar technisch gesehen gewonnen war, doch auch erstmal den Praxistest hätte bestehen müssen. Am Ende münzte Emil die Partie in einen Sieg um.

Strahlemann Artur während seiner Begegnung gegen Emil.

Zwischen Nils und Sascha deutete sich zunächst eine ruhige und ausbalancierte Partie an, ehe beide damit anfingen, mit offenem Visier zu spielen. Wie in einer geschlossenen Caro-Kann Partie üblich, versuchte Weiß, in dem Fall Nils, Spiel und Druck am Königsflügel zu erzeugen, wohingegen Schwarz (Sascha) versuchte, das Zentrum anzuhebeln und seine Figuren über den Damenflügel ins Spiel zu bringen.

Nils drückte weiter auf Vorteil und erspielte sich diesen sukzessive auch. Die weißen Läufer blickten tief in des gegnerischen Stellung, Saschas König war zwischendurch vollkommen exponiert. Doch dann unterlief Nils ein Fehler.

In dieser Stellung entschied sich Nils dazu, den ungedeckten Bauern auf g3 zu verteidigen. Doch Tf3? ist deutlich zu passiv, auch weil ein mögliches Txg3+ kaum Gefahr ausstrahlt, da der weiße König sich sicher auf h2 verstecken könnte. Vielmehr noch hätte die offene g-Linie für Sascha mittelfristig zum Problem werden können. Statt Tf3 wären Sxd5! oder Tf5! besser gewesen – Druck erhöhen, dann die Lichter ausknipsen. Doch Sascha lief die Zeit davon…

…und Nils opferte mit Lh7+ eine weitere Figur, mit der Idee, nach Kxh7 mit Lg5+! die Dame zu gewinnen. Dazu kam es allerdings nicht mehr, weil Sascha vorher auf Zeit verloren hatte. Und so absurd es klingen mag, wenn Sascha sich mit seinem König auf h8 „versteckt“ hätte, hätte er besser gestanden. Erster Sieg für Nils in der Vereinsmeisterschaft.

Wenn es schachlich so weitergeht, taufen wir die Vereinsmeisterschaft in das Michail Tal Gedenkturnier um. Der Zwischenstand der Vereinsmeisterschaft 2024:

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Vereinsmeisterschaft 2024 ist eröffnet

Die Vereinsmeisterschaft 2024 ist in vollem Gange. Unsere baldigen Neumitglieder Artur und Nils (ein herzliches Willkommen an dieser Stelle) kamen am vergangenen Freitag in den Genuss, ihre erste offizielle Partie im klassischen Schach zu spielen. Während Artur sich im Turmendspiel gegen unseren Routinier Juri durchsetzen konnte, zog Nils gegen Emil knapp den Kürzeren.

Artur (links) vor der Partie gegen Juri (rechts.

In diesem vermeintlich ausgeglichenen Turmendspiel behielt Artur die Oberhand.

So eindeutig die Stellung scheint, weil Emil (schwarz) eine Figur mehr hat, wurde es am Ende laut Günter noch sehr knapp. Nils verpasste eine erste Überraschung.

Weil Dirk im Stile eines norwegischen Schachgroßmeisters darauf verzichtet hat, seinen Titel verteidigen zu wollen, sind die diesjährigen Favoriten Günter und Klaus Peter Schermeier (SF Lohne). Das Turnier erstreckt sich fast über das gesamte Jahr. Den Spielplan könnt Ihr Euch als pdf-Datei herunterladen.